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Thailandfreunde Sektion Thailand
übergeben Spenden an Blindenschule
Pressestelle der Thailandfreunde. Am Mittwoch, den 7. Januar, brachen
der Vorsitzende der Thailandfreunde Sektion Thailand, Wuttipong
Arayatumsopon, sowie die drei deutschen Stellvertreter Maria Reussner,
Joachim Erkes und Dirk Weeber-Arayatumsopon zur Blindenschule Chiang Mai
auf, um eine Spende in Höhe von rund 630 Euro und Equipment im weiteren Wert
von 20.000 Baht an die Direktion zu übergeben.
Während einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz, erläuterte Wuttipong
den Journalisten von TV, Rundfunk und Printmedien die Strukturen der
Thailandfreunde in Deutschland und Thailand. Auch berichtete er ein wenig
über die Geschichte der Organisation.
Die Blindenschule Chiang Mai ist eine von zwei Einrichtungen in ganz
Thailand. Rund 300 Kinder und Erwachsene leben in dieser Einrichtung, die
von der thailändischen Königin Sirikit selbst pro Tag und Bewohner mit etwa
30 Baht gefördert wird.
Natürlich reicht ein solcher Betrag kaum aus, den Lebensunterhalt der Kinder
oder die Betriebskosten der Einrichtung zu decken. Daher hilft die
Menschenrechtsorganisation Thailandfreunde e.V., die nicht nur Geld gibt,
sondern auch durch gezielte PR-Maßnahmen auf das Schicksal der Kinder
aufmerksam macht.
Maria
Reussner, Wuttipong Arayatumsopon, Direktor der Blindenschule, Joachim Erkes und
Dirk Weeber-Arayatumsopon.
Im Laufe des Jahres wird ein Callcenter einer Mobiltelefongesellschaft
eingerichtet, welches ausschließlich mit blinden Menschen arbeiten soll. Es
ist in der Schule integriert.
Alle dort arbeitenden Menschen werden in den Blindenschulen Chiang Mai und
Bangkok trainiert und ausgebildet, wie Khun Songkran, der blinde
Callcenter-Manager erklärte.
Die Kinder werden außerdem in Musik und Gesang, Massage und Technologie
ausgebildet. Aber auch Fremdsprachen werden erlernt, vor allem Englisch.
Diplom-Podologe Dirk Weeber-Arayatumsopon, Vorstandsvorsitzender der
deutschen Thailandfreunde e.V., hatte Kinderschuhe und Kinderkleider in
allen Größen für bedürftige Kinder gesammelt, die nun mittels seiner
Logistikleute in Deutschland nach Thailand gebracht wurden.
Als Dirk Weeber-Arayatumsopon erfährt, dass zwei Kinder an Fußerkrankungen
leiden, befreit er die Kinder von ihrem Leiden mit wenigen Handgriffen aus
seinem ständig bereitstehenden Erste-Hilfe-Koffer.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen gingen die Besucher dann zufrieden
nachhause, obwohl sie wissen, dass ihre Hilfe wieder nur ein Tropfen auf den
heißen Stein war. Aber getreu dem Motto „Kommt Zeit kommt Rat“ versprach
Wuttipong, bald wieder mit Spenden und einem Team zurückzukommen.
Bergstamm der Kayan unterstützt Kampagne zur Verkehrssicherheit
Kajohn Boonpath
Chiang Mai Mail. Eine Kampagne zur Verkehrssicherheit zum
Jahreswechsel wurde am 30. Dezember von Mitgliedern des Bergstamms der Kayan
in Mae Hong Son gestartet. Thongchai Wongrianthong, der Gouverneur von Mae
Hong Son, und der Leiter des Verkehrsamtes der Provinz leiteten die
Eröffnungszeremonie.
Die
meisten Kayan verdienen sich ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf von
Souvenirs an Touristen.
Das bergige Gelände der Provinz und die engen kurvenreichen Straßen stellen
bekanntlich Probleme für Besucher dar, die diese Verkehrsbedingungen nicht
gewohnt sind. Das führt zu einer großen Anzahl von Unfällen in diesem
Gebiet. Zwei Stunden nach der Eröffnungszeremonie geschahen zwei Unfälle vor
Ort. Ein Besucher aus der Provinz Yala wurde schwer verletzt, als er die
Kontrolle über sein Motorrad verlor. Zwei Kleinlastwagen hatten einen
Zusammenstoß und einige Fahrgäste wurden leicht verletzt.
Night Safari begrüßt zwei
neugeborene Weiße Tiger
Chiang Mai Mail. Narong Tananuwat,
Vorsitzender der Handelskammer Chiang Mai, gab kürzlich auf einer
Pressekonferenz bekannt, dass ein Paar weiße Tigerjunge von Li Zhen
geboren wurde. Sie und ihr Lebensgefährte Zhao Zhen sind ein Geschenk
Chinas an die Chiang Mai Night Safari. Kurz nach ihrer Ankunft in der
Night Safari hatte Li Zhen drei Jungtiere geboren, eines starb im Alter
von zwei Monaten an Unterernährung; der Tod wurde zunächst nicht bekannt
gegeben.
Eine
der weißen Tigerjungen in der Chiang Mai Night Safari.
Der Weiße Tiger (Panthera tigris) hat eine genetische
Besonderheit, die fast das ursprüngliche orangefarbene Pigment des Fells
beseitigt. Das Tier zeigt aber immer noch tief dunkle schokoladenfarbige
Streifen. Es wird nicht als eigene Unterart betrachtet, da es sich mit
orangefarbenen Tigern vermehren kann. Der natürliche Lebensraum sind mit
Gras bewachsene oder sumpfige Gegenden und Wälder, in denen es sich gut
verbergen kann.
Es gibt mehrere hundert Tiere in Gefangenschaft in Zoos. Die Tiger sind
in der Wildnis nur selten anzutreffen. Weltweit gibt es schätzungsweise
etwa 8.000 Exemplare. Die Schwangerschaft dauert nur 15 Wochen, meistens
werden nur zwei Jungetiere geboren. In der Wildnis bleiben die Jungen
bis zu drei Jahren mit der Mutter zusammen.
Die Night Safari betrachtet die Geburt der beiden Jungtiere als ein
Neujahrsgeschenk an das thailändische Volk und hofft, sie werden Glück
für die Anlage bringen. Die Jungtiere sollen im Februar zum ersten Mal
der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Globaler Konjunkturabschwung wirkt sich auf Kunsthandwerk
und Tourismus aus
Der globale Konjunkturabschwung hat die Einnahmen kleiner und mittlerer
Unternehmen in Chiang Mai stark reduziert und dadurch kämpfen die
Unternehmen ums pure Überleben.
Porzellan- und Keramikwaren im „House of Celadon“ in Chiang Mai stehen
zurzeit zum Verkauf in einem Versuch, mehr Käufer anzulocken, nachdem die
Produkte durch einen starken Rückgang ausländischer Kunden in den Regalen
unverkauft blieben.
Thatsanee Yaja, Besitzerin des „House of Celadon“ gestand ein, der Export
sei um 80 Prozent gesunken, da die Hauptexportmärkte wie die Vereinigten
Staaten und Europa von der Finanzkrise stark betroffen sind.
„Ich war noch nie in einer solchen Situation, seitdem ich vor zwanzig Jahren
dieses Geschäft begonnen habe. In der Vergangenheit hatten wir in Krisen
noch einige Chancen, aber diesmal sehen wir uns internen und externen
Ursachen gegenüber. Gewöhnlich verkaufen wir 100 Stück am Tag, nun werden
nur noch 40 verkauft“, sagte Thatsanee. Dies schrieb die Handelskammer in
Chiang Mai in einem Bericht über kleinere und mittlere Unternehmen, die im
Kunstgewerbe, in der Textilindustrie und im Tourismus tätig sind. Etwa 200
Fabriken und Geschäfte von den 30.000 Unternehmen in Chiang Mai haben
bereits geschlossen. Der Rest versucht, seine Betriebe den Gegebenheiten
anzupassen, um zu überleben.
„Entlassungen sind jetzt keine Option. Firmen, insbesondere Hotels und
Dienstleistungsunternehmen, versuchen zu überleben, indem sie Überstunden
abbauen, und Arbeitstage sowie Arbeitszeiten für ihre Angestellten kürzen“,
sagte Arkom Supangpao, Präsident der Vereinigung kleiner und mittlerer
Unternehmen Chiang Mai-Lamphun.
Der Verband der thailän-
dischen Industrie, Sektion Chiang Mai, berichtete, die kleinen und mittleren
Unternehmen in Chiang Mai werden mit etwa 110 Milliarden Baht pro Jahr
bewertet. Aber für das Jahr 2009 wird vorhergesagt, diese Summe werde um 20
Prozent abnehmen, da die meisten Geschäfte exportabhängig sind.
Unternehmer haben die betreffenden Behörden gedrängt, diese Angelegenheit in
Betracht zu ziehen, da diese die Gesamtwirtschaft der Stadt beeinflussen
könnte.
„Unsere Geschäfte werden überleben, wenn Kredite zu niedrigen Zinsen
vergeben werden und die Rückzahlungstermine von bisher nicht bedienten
Krediten verlängert werden“, sagte Veerayuth Sukwattako, Vorsitzender des
Verbandes der thailändischen Industrie, Sektion Chiang Mai.
Eine andere Lösung ist die Erkundung neuer Märkte in Südostasien und dem
Mittleren Osten, um die Vereinigten Staaten und Europa zu ersetzen, die sich
in einer kritischen Phase befinden und einige Zeit brauchen, um sich zu
erholen. (TNA)
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