8. Jahrgang
Ausgabe Nr. 7

17. Febnuar - 23. Febnuar 2009
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Fliege mit mir in den Himmel!

Tausende feiern Makha Bucha

Händler werden vom Krathing Lai Strand verbannt

Abhisit nimmt Militär in Schutz vor Anschuldigungen

Zwei Tote bei Verkehrsunfall auf Überlandstraße

Schnelle Lösung der Verkehrsproblematik in Sriracha gefordert

Unsicherheit nach Veröffentlichung von Liste gefährlicher Gewürze

Gegendarstellung des Artikels der Vorwoche „Beschwerden über illegale Bautätigkeiten häufen sich“

Niedrigzins-Kredite und hohe Sparzinsen bei Money Expo Pattaya

Strafvollzugsbehörde bereitet auf ziviles Leben vor

Bauarbeiter für Luxuscondo seit halbem Jahr ohne Lohn

Passanten retten Studentin vor Vergewaltigung

Unbekannter Ausländer tot vor Koh Larn entdeckt

Unsittlicher Mönch entpuppt sich als illegaler Einwanderer

Amerikaner von Freund um vier Millionen Baht betrogen

Polizeikurznachrichten

Nicht vergessen

 

Fliege mit mir in den Himmel!

Kunanan Jantri, der die frisch gedruckte Heiratsurkunde hält, fliegt mit seiner Braut Somradee Kheasanit am Valentinstag, den 14. Februar, an einem Sky Coaster hängend in den siebten Himmel der Liebe. (AP Photo/Wason Wanichakorn)

Im gesamten Königreich, wurde wie überall auf der Welt das Fest der Liebe, der Valentinstag begangen.
In unserer nächsten Ausgabe werden wir über die lustigsten und ausgefallensten Feiern berichten.


Tausende feiern Makha Bucha

Gläubige entzünden Kerzen und Räucherstäbchen im Wat Nong Yai,
um Buddha, dem Dharma und den Sangha ihren Respekt zu zollen.

Buddhistische Mönche halten Kerzen in einem Tempel in Bangkok anlässlich des Makha Bucha Tages. In ganz Thailand wird dieser Feiertag begangen. Einen Bericht über die Feierlichkeiten in Pattaya finden Sie auf Seite 3. (AP Photo/Sakchai Lalit)

Pattaya Mail. Der 9. Februar war für alle religiösen Menschen Thailands ein besonderer Tag. Es wurde Makha Bucha gefeiert, das Allerheiligen-Fest im Theravada-Buddhismus. Dabei wird der ersten Predigt des Buddhas gedacht, zu welcher sich 1.250 Mönche spontan versammelt hatten.

Hunderte, vielleicht Tausende Buddhisten schreiten in einer Kerzenprozession im Uhrzeigersinn um das Wat Nong Yai in Nordpattaya.
Zu Tausenden strömten die Einwohner Pattayas in die Tempel, um an Zeremonien teilzunehmen, die im Buddhismus seit jeher eine zentrale Bedeutung einnehmen.
Wie immer begann der Tag mit den Opfergaben an die Bettelmönche (tak baht) und dem anschließenden Rezitieren der Dharma-Lehren (fang thet).
Am Abend fand die Kerzenprozession (wien thien) statt, bei welcher alle Mönche und Gläubigen mit einer Kerze, einem Räucherstäbchen und einer Blüte dreimal um das Gebetshaus schreiten.
An diesem Tag erinnern sich gläubige Buddhisten an das außergewöhnliche Ereignis, als 1.250 Anhänger Buddhas ohne vorherige Absprache und vollkommen unabhängig voneinander Gautama Sakayamuni aufsuchten, als dieser im Weluwan Wald beim heutigen Rajgir in Indien lebte.
„Bucha“ ist Pali und bedeutet soviel wie „verehren“, während „Makha“, ebenfalls Pali, der Name des dritten Monats im Mondkalender ist. Der Tag findet jedes Jahr an einem anderen Datum statt.
Makha Bucha wurde unter König Mongkut, Rama VI., erstmals erwähnt und wahrscheinlich im Jahr 1851 erstmals offiziell begangen. Heute ist er ein nationaler Feiertag, an welchem alle staatlichen Institutionen des Landes geschlossen bleiben.
Alle Theravada-Buddhisten sind aufgerufen, an den Zeremonien teilzunehmen. Bei der dreimaligen Umrundung des Gebetshauses sollen sie sich auf die „drei Juwelen des Buddhismus“ besinnen – Buddha, Dharma (Lehre Buddhas) und Sangha (die Mönchsgemeinschaft).
Zu den weiteren Ländern, in welchen Makha Bucha als landesweiter Feiertag begangen wird, gehören Nepal, Birma, Kambodscha, Laos, Sri Lanka und Indien. In China, Korea und Vietnam wird ebenfalls gefeiert, jedoch ist Makha Bucha in diesen Ländern kein offizieller Feiertag.
Das Verbreiten der Lehre Buddhas und die Reise, um sich in der 15. Nacht des dritten Mondmonats mit Buddha zu treffen, sind Teil der historischen Ereignisse, welche die Predigen und die Weisheiten Buddhas umfassen.
Gute Absichten haben, niemandem Schaden zufügen, schlechtes Benehmen vermeiden sowie ein reines Herz und reine Gedanken zu haben gehören zu den Weisheiten. Zudem zählt das Vermeiden von Gedanken, die den Menschen beeinflussen, als zentrale Weisheit. Dazu gehören auch Neid auf das Hab Dritter und das Ausbeuten Dritter zum eigenen Vorteil.
Des Weiteren wandte sich Buddha an seine Anhänger und wies sie auf die Bedeutung hin, für sich oder seine Mitmenschen Verdienste zu erwerben, selbstbewusst zu sein und nach moralischen Prinzipien zu leben. Zum Glauben an die drei Juwelen (Phraratanatrai) gehört, Rauschzustände und unverantwortliches bzw. unmoralisches Verhalten zu meiden und sich darauf zu konzentrieren, Angehörigen zu helfen und ohne Habsucht mit seiner eigenen Existenz zufrieden zu sein.

 


Händler werden vom Krathing Lai Strand verbannt

Ariyawat Nuamsawat

Der Krathing Lai Strand in Banglamung gehört zu den beliebtesten Stränden bei Thais und Ausländern. Besonders am Wochenende und an Feiertagen kommen sie in Scharen, um sich in Ruhe vom Alltag zu erholen. Die Stadtverwaltung hat nun vor, die landschaftliche Gestaltung des Strandes und der Umgebung mit einem Budget von 150 Millionen Baht zu verschönern. Vermieter von Sonnenschirmen und Liegestühlen werden ebenso wenig erlaubt sein wie Vermieter von Jetskis. Die Arbeiten sollen im Jahre 2010 beginnen.
Am 11. Februar verkündete Bürgermeister Itthipol das Vorhaben bei einer Konferenz im Rathaus. Wichtig sei, dass bei den Gestaltungsarbeiten Rücksicht auf die Natur genommen werde, so Itthipol.

Der Krathing Lai Strand soll durch nichts entstellt werden.

Krathing Lai soll langfristig zu einer Touristenattraktion inmitten natürlicher Umgebung entwickelt werden. Gespräche mit der Regierung über die Kosten wurden bereits aufgenommen.
„Es werden keine Lizenzen vergeben für Vermieter und Händler“, versicherte Itthipol. „Dies ist ein öffentlicher Platz, an welchem wir die Probleme mit der Sauberkeit, wie etwa an den Stränden in Pattaya und Jomtien, nicht auch noch brauchen. Vor dem Strand soll eine Schwimmzone eingerichtet werden, die für Jetskis absolut verboten ist. Ausreichend sanitäre Anlagen werden installiert und zudem wird Sicherheitspersonal den Strand beaufsichtigen.“
Die Stadtverwaltung hofft, dass Krathing Lai zu einer neuen Anlaufstelle für Badetouristen wird, damit die Anwohner auch finanziell davon profitieren.


Abhisit nimmt Militär in Schutz vor Anschuldigungen

Premierminister Abhisit Vejjajiva hat ausländische Medienberichte zurückgewiesen, in welchen es hieß, er habe zugegeben, dass thailändische Behörden Migranten der Volksgruppe der Rohingyas in einem Boot im offenen Meer ausgesetzt hatten.
Bezug nehmend auf ein Interview mit CNN stellte Abhisit klar, dass er nur gesagt habe: „Es gibt Grund zur Annahme, dass einige dieser Vorfälle stattgefunden haben.“ Auf die Frage, ob er wisse, wer dies angeordnet habe, antwortete der Premier, wenn er handfeste Beweise hätte, würde er die verantwortlichen Personen mit Sicherheit zur Rechenschaft ziehen. In dem Exklusivinterview erwähnte Abhisit keine Behörde namentlich.
„Ich glaube, dass es in Situationen, in welchen die Anzahl der Migranten sehr hoch ist, Versuche unternommen werden, diese Leute zu anderen Küsten zu schicken. Sicher ist aber, dass sie in einem solchen Fall mit ausreichend Essen und Trinken versorgt werden“, sagte Abhisit. Er bedauere „jegliche Verluste“, und wies darauf hin, sein Möglichstes zu tun, um die Situation zu verbessern.
Die missliche Lage der Rohingyas erhielt weltweite Aufmerksamkeit, nachdem in den vergangenen Wochen mehrere in indischen und indonesischen Gewässern treibende Boote entdeckt wurden. Die Passagiere sagten aus, von thailändischen Militärs misshandelt worden zu sein, bevor man sie mit nur wenigen Lebensmittelvorräten auf offener See ausgesetzt hatte. Viele von ihnen werden angeblich vermisst. Thailands Militär weist sämtliche Vorwürfe zurück. (TNA)


Zwei Tote bei Verkehrsunfall auf Überlandstraße

Ein tragischer Verkehrsunfall forderte zwei Tote.

Boonlua Chatree
Bei einem Verkehrsunfall, in dem ein Lastwagen und ein Pickup auf der Überlandstraße in Richtung Rayong verwickelt waren, sind am Abend des 10. Februars zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Toter musste mit schwerem Gerät aus dem Autowrack geschnitten werden.
Sayan Pohdee, 40, war aus dem Lkw der Firma Thai Plastic & Chemicals geschleudert worden, als sich dieser überschlug. Er lag tot neben dem Fahrzeug. Etwa fünf Meter daneben war ein vollkommen demolierter Toyota Hilux, aus welchem die Rettungskräfte Dejboon Pansapsarn, 59, Hauptgefreiter im Nawamin Heerlager, nur noch tot bergen konnten. Sie mussten dafür das Fahrzeug aufschneiden.
Die Polizei vermutet, dass der Lkw-Fahrer bei überhöhter Geschwindigkeit den Pickup überholen wollte. Wegen des holprigen Straßenbelags verlor Sayan die Kontrolle über den Lkw und ein Container fiel auf das Fahrzeug von Dejboon. Beide waren auf der Stelle tot.


Schnelle Lösung der Verkehrsproblematik in Sriracha gefordert

Ariyawat Nuamsawat
Chonburis Senat drängt auf die Lösung der Verkehrsproblematik zur Hauptverkehrszeit in Sriracha, bevor sich die Situation weiter verschlimmert.
Senator Surachai Chaitrakoontong schlug vor, dass die Provinzverwaltung und weitere zuständige Behörden gemeinsam ein Budget zur Verfügung stellen, um die benötigten Maßnahmen einleiten zu können. Wenn die Arbeiten am Eisenbahn-Projekt abgeschlossen sind, wird das Verkehrsaufkommen noch viel höher sein, was letztlich dem Investmentsektor schaden würde, so Surachai.
„Wir werden uns dieser Sache annehmen. Vom Verkehrsstau während der Stoßzeiten sind alle Menschen betroffen – Einwohner, Touristen, Unternehmer. Es muss unbedingt eine Lösung her, noch bevor das Eisenbahn-Projekt fertig ist”, sagte der Senator.
„Alle zuständigen Behörden wurden über das Vorhaben in Kenntnis gesetzt. Bis März sollen sie eigene Vorschläge ausarbeiten. Dann werden Vertreter der Verkehrsbehörde, der Eisenbahnbehörde und weiterer Ämter zusammentreffen, um einen Gesamtplan zu erstellen.” Der Bau einer Brücke über die Bahnlinie oder eine Umgehungsstraße bezeichnete Surachai als mögliche Alternativen.

Es soll eine Lösung der Verkehrsproblematik
zur Hauptverkehrszeit in Sriracha gefunden werden.


Unsicherheit nach Veröffentlichung von Liste gefährlicher Gewürze

Aufgrund öffentlicher Proteste verlangt das Landwirtschaftsministerium in einem Schreiben an ein Komitee des Industrieministeriums, auf seiner umstrittenen Liste, auf welcher 13 häufig verwendete Gewürzpflanzen als Träger gefährlicher Inhaltsstoffe bezeichnet werden, die Pflanzen von der Liste zu streichen.
Dass von der am 3. Februar eingeführten Liste große Chemieunternehmen profitieren sollen, wie es die Befürworter der Bauern behaupten, streitet Somchai Chanarongkul, Generaldirektor des Landwirtschaftsministeriums, jedoch ab.
Zu der genannten Liste gehören unter anderem Ingwer, Zitronengras, Galgant, Niem, Kurkuma, Chili, Sellerie und Tagetes.
Seit Veröffentlichung der Liste reagieren die Menschen verunsichert, da die meisten dieser Pflanzen häufig für die Zubereitung von Thai-Speisen und auch als Heilmittel sowie in Kosmetika und natürlichen Pestiziden verwendet werden.
Somchai verteidigte die Idee für die Liste. Sie sei für den Schutz der Bauern vor Betrug gedacht. 90 Prozent aller aus Gewürzpflanzen hergestellten Produkte, die auf Märkten erhältlich sind, hätten schlechte Qualität. Durch die Aufnahme in die Liste hätten thailändische Behörden zudem das Recht, alle diese Produkte genau zu kontrollieren.
Außerdem gab die Regierung bekannt, dass die Importe von chemischen Substanzen, die in der Landwirtschaft verwendet werden, reduziert werden sollen. Im vergangenen Jahr wurden Substanzen im Wert von rund 20 Milliarden Baht eingeführt, sagte Somchai.
Der Verzehr von Speisen, die unter Zugabe der genannten Pflanzen zubereitet wurden, berge keine Gefahren, fügte er hinzu.
Wieder einmal eine Geschichte würdig der Schildbürger. (TNA)


Gegendarstellung des Artikels der Vorwoche „Beschwerden über illegale Bautätigkeiten häufen sich“

In Bezug auf den Nachrichtenartikel „Beschwerden über illegale Bautätigkeiten häufen sich“ in Pattaya Blatt Ausgabe 7, hat das Management von Siam Royal View in einem Schreiben Pattaya Blatt über die tatsächlichen Fakten in dieser Angelegenheit in Kenntnis gesetzt:
Am 7. Februar bekam Polizei-Oberstleutnant Panuamuan die Landeigentums-Urkunden und die Baugenehmigung für dieses Projekt zur Einsicht vorgelegt. Siam Royal View kaufte das besagte Grundstück von der Bank, bei welcher die Eigentümer eine Hypothek für selbiges aufgenommen hatten. Als Inhaber der Eigentumsurkunden (nor sor 3 kor) hat die Bank die Hypotheken für verfallen erklärt, woraufhin Siam Royal View das Land erwarb und die Eigentumsurkunden (nor sor 3 kor) in Chanods einteilte. Siam Royal View hat das Land auf ehrliche Weise von der Bank erworben, nachdem die Bank über die zuständigen Behörden die Zwangsvollstreckung eingeleitet hatte.
Bereits zuvor hatte eine Person eine Forderung geltend gemacht, wonach die Bank das Grundstück nicht verkaufen dürfe, da es zum Hügel gehöre. Siam Royal View strengte anschließend ein Gerichtsverfahren an, bei welchem das Bangkok South Civil Court entschied, dass das Grundstück nicht Teil des Hügels ist und daher von Privatpersonen besessen werden kann.
Beim Grundstück unterhalb des Projekts von Siam Royal View handelt es sich um öffentliches Land, da hierfür niemals Eigentumsurkunden ausgestellt wurden und das Grundstück für die Landwirtschaft reserviert ist.

In Anbetracht dieser Ausführungen und Tatsachen bedauert das Management von Pattaya Blatt jegliche Misslichkeiten, die durch die Veröffentlichung des genannten Artikels entstanden sind.


Niedrigzins-Kredite und hohe Sparzinsen bei Money Expo Pattaya

Finanzminister Korn Chatikavanij (Mitte)
eröffnet die erste Money Expo in der Ostregion.

Sawittree Namwiwatsuk
Finanzminister Korn Chatikavanij leitete am 6. Februar im Royal Cliff Resort Pattaya die Eröffnungszeremonie für die Money Expo 2009. Zahlreiche Gäste mit Rang und Namen waren erschienen, unter ihnen auch Santi Wiriyarangsrit, Redakteur von Banking Magazine.
Es ist das erste Mal, dass die Money Expo in der Ostregion abgehalten wird. Sie wird in der Folge abwechselnd in allen Landesteilen stattfinden, um großflächig für Investitionen zu werben, nachdem die Banken Maßnahmen eingeführt haben, mit welchen sie den Cash-Flow erhöhen.
Eine wichtiger Faktor sind die Zinsen, doch einige Finanzinstitute zögern noch, den Forderungen der Investoren nach Zinssenkungen zu entsprechen. Das Thema soll bei der Money Expo Anfang April in der Impact Arena in Muang Thong Thani nochmals aufgegriffen werden.
Rund 20 staatliche und private Finanzinstitute sind bei der Money Expo in Pattaya vertreten. Sie werben mit Angeboten wie hohe Zinsen für Sparkonten, Kreditkarten und verschiedenen Kreditmöglichkeiten.
Bei einigen Kreditangeboten sind die ersten drei Monate zinsfrei, während für andere keine Vertragsgebühr anfallen. Wer sämtliche Dokumente – Ausweis, Einkommensnachweis und Meldebestätigung – parat hat, kann noch am selben Tag eine Zusage erhalten.
Es finden auch Seminare statt, bei welchen Investoren unter anderem über Börsenanalysen, Grundsteuer und Steuereinsparungen durch Versicherungsprämien informiert werden. Santi hofft, dass möglichst viele Menschen die Chance nutzen und den Service der Money Expo in Anspruch nehmen.


Strafvollzugsbehörde bereitet auf ziviles Leben vor

Ariyawat Nuamsawat
Am 5. Februar unterzeichnete der Gouverneur von Chonburi, Surapon Pongtadsirikun, eine Absichtserklärung, getrennte Einheiten von Strafgefangenen zusammenzulegen und von der Strafvollzugsbehörde im Kirati Siriyothin Gebäude auf dem Gelände der 1. Armee im Nawamintarachini Camp beobachten zu lassen.

Der Gouverneur von Chonburi, Surapon Pongtadsirikun, leitet die Unterzeichnung der Absichtserklärung.

Der Etat der Strafvollzugsbehörde für das Jahr 2009 ist auch für den Schutz gegen und die Verhütung von Drogen ausgerichtet, da der Drogenkonsum bei Gefangenen steigend ist. Die Strafvollzugsbehörde arbeitet mit der 1. Armee zusammen, um die Gefangenen zu Gehorsam zu bringen, ihren Charakter zu verbessern und sie auf ein ziviles Leben vorzubereiten.
Am 5. Februar leitete Gouverneur Surapon Pongtadsirikun im Kirati Siriyothin Gebäude im Nawamintarachini Camp die Unterzeichnung der Absichtserklärung mit Tanapat Chantarapanik (Vizedirektor der Strafvollzugsbehörde), Generalmajor Winai Srangsukdee (Oberkommandant der 14 Abteilungen der Infanterie des Landes und der Königlichen Infantry Division 2). Oberst Atthaphan Dulyarat (Vizedirektor des internen Sicherheitsdienstes von Chonburi), Chainarong Sawtjinda (Oberkommandant des Gefängnisses Chonburi) und Ichai Pibunritthiwong (Staatsanwalt von Chonburi) waren als Zeugen zugegen.
Tanapat Chantarapanik las den Bericht des Kommandanten des Gefängnisses in Chonburi vor. Zurzeit sind dort 4.000 Gefangene, Praktikanten und Prüfer sowie 117 Beamte. Die meisten Gefangenen haben Drogendelikte begangen. Die Beamten bedienen sich einer neuen Methode, die königlich verfügt wurde, um die Ordnung im Gefängnis aufrecht zu erhalten. Außerdem sollen die Gefangenen dadurch gehorsamer, wissensdurstiger und opferbereiter werden und sich von Drogen fernhalten.


Bauarbeiter für Luxuscondo seit halbem Jahr ohne Lohn

Bauarbeiter versperren die Zufahrt zur Baustelle und verlangen die ausstehende Zahlung von sechs Monatsgehältern.

Patcharapol Panrak
Dutzende von Arbeiter versperrten am 4. Februar die Zufahrt zur Baustelle einer Luxus-Wohnanlage in Jomtien, um wegen ausbleibender Gehaltszahlungen des in Hongkong ansässigen Investors zu protestieren.
Der Besitzer des thailändischen Bauunternehmens musste angeblich bereits sein Haus und seine Autos verpfänden, um die Arbeiter zu bezahlen. Der Projektmanager hatte Baumaterialien im Wert von über 60 Millionen Baht auf Kommission geliefert, doch nun verweigert der Investor die Zahlung.
Der Investor hatte kürzlich mit Repräsentanten der Bauarbeiter gesprochen und versprochen, die die seit über sechs Monaten ausstehenden Gehälter spätestens am 2. Februar auszubezahlen, bevor er mit seiner Luxuslimousine davonfuhr und seither verschwunden ist.
Polizei-Oberstleutnant Gritsiri Prasertchoke, leitender Inspektor beim Revier Najomtien, versuchte mit seinem Einsatzteam vergeblich, die über 100 aufgebrachten Demonstranten vor dem La Royale Beach Condominium in Najomtien zu beruhigen.
Die Protestler schwenkten Schilder, auf welchen sie ihren Lohn verlangten. Sie würden die Zufahrt erst dann wieder räumen, wenn sie den ihnen zustehenden Lohn haben, sagten sie.
Wittaya Cheunprasert, 30, Besitzer des Bauunternehmens, hat sich den Demonstranten angeschlossen. Er sagte, dass er vor 18 Monaten mit der Konstruktion begonnen hatte. Seit sechs Monaten verschlimmert sich seine finanzielle Lage zunehmend.
Der Investor, ein chinesisch-amerikanischer Mann, genannt Eric, zahlt seit Monaten weder Gehälter noch Baumaterialien. Lediglich 300.000 Baht hatte er kurzfristig angeboten, die die bisher entstandenen Kosten aber nicht ansatzweise decken.
Das La Royale Bauprojekt entsteht auf einem 10 Rai großen Grundstück. Die Gesamtkosten für das 150 Einheiten fassende Luxusprojekt, die auf 34 Stockwerke verteilt sind, belaufen sich auf etwa 1,5 Milliarden Baht.


Passanten retten Studentin vor Vergewaltigung

Theerarak Suthatiwong
Mit Glück ist eine Studentin am Morgen des 5. Februar nur knapp einer Vergewaltigung entkommen. Ein Betrunkener hatte sie überwältigt und wollte sich hinter einer Bushaltestelle an ihr vergehen. Aufmerksame Passanten konnten ihr noch rechtzeitig zu Hilfe eilen.

Der betrunkene Lustmolch konnte von Passanten überwältigt werden.

Puthimat „Bell“ Kriangthantri, 21, Studentin an der Sriprathum Universität in Chonburi, war von ihrem Freund zu einer Bushaltestelle vor der Schule 2 gebracht worden, um den Bus zur Uni zu nehmen. Die Straßen waren zu diesem Zeitpunkt nur wenig frequentiert. Sie sah lediglich einen telefonierenden Mopedfahrer, beachtete diesen jedoch nicht.
Plötzlich wurde Bell aus dem Hinterhalt überwältigt und hinter die Bushaltestelle gezerrt. Der Mann versuchte, ihre Kleider zu öffnen. Als sich Bell wehrte, schlug er auf sie ein, bis sie bewusstlos war.
Ein Mopedfahrer von einem Taxistand in der Nähe hatte dies beobachtet und eilte ihr mit einigen Passanten zu Hilfe. Es gelang den Männern nur mit Mühe und unter Gewaltanwendung, den Lustmolch dingfest zu machen.
Beim Täter handelt es sich um Theerawat Sitthichai, 20, den telefonierenden Mopedfahrer. Er war total betrunken und erzählte, nach Schichtende um ein Uhr in einer Family Mart-Filiale in Nordpattaya mit Freunden bis in die frühen Morgenstunden getrunken zu haben. Anschließend wollte er einen Freund in Chonburi besuchen. Auf dem Weg dorthin stoppte er kurz, um zu telefonieren. Als er jedoch Bell sah, sei er ihren Reizen erlegen.
Die Beamten nahmen Theerawat eine Urinprobe ab und werden ihn wegen Körperverletzung und versuchter Vergewaltigung vor Gericht bringen.


Unbekannter Ausländer tot vor Koh Larn entdeckt

Boonlua Chatree
Der Leichnam eines unbekannten Ausländers wurde am 5. Februar vor der Küste von Koh Larns Nah Yak Strand entdeckt. Die Polizei vermutet, dass der Mann ertrunken ist.
Der Tote ist zwischen 50 und 60 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß. Er war mit einem blauen kurzärmligen Hemd und einer beigefarbenen Hose mit schwarzem Ledergürtel gekleidet. Am Fundort bei einem Felsen wurden ein Feuerzeug, ein Schlüsselbund, 55 Baht und eine Flasche Wasser entdeckt. Zum Zeitpunkt der Entdeckung war der Mann bereits seit etwa sechs Stunden tot.
Spuren, die auf ein Verbrechen hindeuten, wurden nicht gefunden. Eine Platzwunde am Kopf könnte daher rühren, dass der Mann von den Wellen gegen den Felsen geschwemmt wurde.
Keiner der befragten Personen aus der Umgebung konnte den Mann identifizieren. Sein Leichnam wurde zur Autopsie in die Forensik gebracht, wo auch seine Identität geklärt werden soll.


Unsittlicher Mönch entpuppt sich als illegaler Einwanderer

Boonlua Chatree
Am 5. Februar erhielt das Polizeirevier Banglamung die Meldung, dass ein Mönch angeblich ein Zimmer in der Soi Khaotalo angemietet hat und dort zusammen mit einer Frau wohnt.

Der angebliche Mönch wird in Polizeigewahrsam genommen.

Als die Beamten das Zimmer betraten, saß Niwat Saebun, 30, Kaugummi kauend auf dem Bett. Er trug eine orangefarbene Mönchsrobe und gab an, dem Bangmuang Tempel in Nakhon Sawan anzugehören. In einem Nebenzimmer entdeckte die Polizei Chom Cheunjai, 41, die versuchte, sich unter einer Decke zu verstecken. Des Weiteren wurde ein Aphrodisiakum sichergestellt.
Niwat behauptete, der jüngere Bruder von Chom zu sein und leugnete, ein Verhältnis mit ihr zu haben. Es sei erst drei Tage zuvor nach Pattaya gekommen, weil sie ihn gebeten hatte, sie mit einem glückbringenden Zauberspruch zu belegen. Sexuelle Kontakte leugnete er wie auch Chom.
Niwat wurde zum Wat Suthawat gebracht, wo ihn Abt Thamasan aus dem Mönchtum ausschloss. Später stellte sich heraus, dass Niwats Mönchszertifikat gefälscht war und er zudem Kambodschaner ist. Zu diesem Zeitpunkt war er jedoch bereits untergetaucht.


Amerikaner von Freund um vier Millionen Baht betrogen

Boonlua Chatree
Ein US-Amerikaner erstattete am 9. Februar bei der Polizei Anzeige gegen einen Freund, der ihn angeblich um über vier Millionen Baht betrogen haben soll. Der Geschädigte, Charles Carter, 34, gab an, vor einigen Jahren nach Thailand ausgewandert zu sein, wo sein Freund, William Dean Wendell, ebenfalls US-Amerikaner, schon seit einiger Zeit lebte.
Wendell schlug Carter vor, in einen Goldladen zu investieren, um als Miteigentümer für den Rest des Lebens vom Profit leben zu können. Er versprach Carter, ihn als Teilhaber eintragen zu lassen, wenn dieser fünf Millionen Baht zahle. Carter vertraute seinem Freund und zahlte zwischen dem 23. Oktober 2006 und dem 30. April 2008 insgesamt 4,275 Millionen Baht in Raten an Wendell.
Als er jedoch erste Zweifel bekam und sich bei Wendell nach dem voraussichtlichen Profit erkundigen wollte, ignorierte dieser seine Anrufe. Seither fehlt von Wendell jede Spur.
Bei der Überprüfung der Teilhaberpapiere musste Carter zudem feststellen, dass sein Name gar nicht eingetragen war. Er geht davon aus, dass sein Freund vorsätzlich gehandelt hat, weshalb er nun Anzeige erstattete.
Polizei-Oberstleutnant Supachai Puikaewkham, diensthabender Ermittler, nahm die Anzeige auf und leitete die Fahnung ein.


Polizeikurznachrichten

Boonlua Chatree
Illegale Bauarbeiter
werden abgeschoben

Die Touristenpolizei fasste am 6. Februar auf einer Baustelle hinter dem Grand Hall Markt in Südpattaya 24 illegale Arbeiter aus Birma, Laos und Kambodscha. Alle sollen baldmöglichst in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden.
Die Arbeiter gaben an, von einem gewissen „Nok“ an der Grenze in Srakaew abgeholt und zu dieser Baustelle gebracht worden zu sein. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt.
Die Polizei fahndet nach dem Mann.
Polizei schnappt
Einbrecher auf frischer Tat
Pattayas Touristenpolizei hat einen ehemaligen Hotelangestellten auf frischer Tat ertappt, als dieser versucht hatte, am 4. Februar Zubehör aus dem California Hotel an der Pratamnak Road zu stehlen. Den Auftrag bekam er von einem weiteren ehemaligen Angestellten des Hotels. Sie stellten Nakhon Manorangsimorakot, 37, der eine Tasche mit Werkzeug sowie zwei Yaba-Pillen bei sich hatte. Komrat Patwongwan, 46, Angestellter des Hotels, berichtete der Polizei, dass in der Zeit zwischen dem 27. und 30. Januar bereits eingebrochen wurde, als das Hotel wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war. Abhanden kamen zwei 32-Zoll-Flachbildschirme, sieben Farbfernseher, sechs Kühlschränke, neun Klimaanlagen, zwei Mikrowellen und weitere Wertgegenstände mit einem Gesamtwert von über 700.000 Baht.
Nakhon gab an, von Nok, einer ehemaligen Angestellten des Hotels und Ex-Freundin des Eigentümers, den Auftrag erhalten zu haben, die Hoteleinrichtung auszuräumen und zu ihr nach Petchabun zu liefern. 2.000 Baht sollte er dafür bekommen. Sie habe ihm erzählt, dass sie die rechtmäßige Eigentümerin der Gegenstände sei.
Illegale Glückspiel-Automaten in Einkaufszentrum entdeckt
Bei einer Razzia in einem Geschäft bei einem Einkaufszentrum an der 3. Road wurden am 3. Februar 16 Spielautomaten konfisziert und insgesamt 20 Personen festgenommen.
Als die Beamten den Raum, der sich hinter einer verdeckten Türe neben dem Major Cineplex befindet, betraten, ertappten sie die 20 Männer und Frauen, wie sie ihrer Spiellust frönten. Nun erwarten alle eine Anklage wegen illegalen Glückspiels. Der Eigentümer selbst wurde nicht gefasst. Fragwürdig ist jedoch, wie es gelingen konnte, diese riesigen Glückspiel-Automaten offenbar unbemerkt an einem frei zugänglichen und stark frequentierten Ort zu aufzustellen.


Nicht vergessen

Die Dorados treten am 20. Februar anlässlich des 10. Jubiläums des Swiss-House noch einmal auf. Reservierung unter 087 150 2025


E-mail: redaktion@pattayablatt.com
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370/7-8 Pattaya Second Road, Pattaya City, Chonburi 20150, Thailand 
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