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Fliege mit mir in den Himmel!

Kunanan Jantri, der die frisch gedruckte
Heiratsurkunde hält, fliegt mit seiner Braut Somradee Kheasanit am
Valentinstag, den 14. Februar, an einem Sky Coaster hängend in den siebten
Himmel der Liebe. (AP Photo/Wason Wanichakorn)
Im gesamten Königreich, wurde wie überall auf der Welt das Fest der Liebe,
der Valentinstag begangen.
In unserer nächsten Ausgabe werden wir über die lustigsten und
ausgefallensten Feiern berichten.
Tausende feiern Makha Bucha

Gläubige entzünden Kerzen und Räucherstäbchen im Wat
Nong Yai,
um Buddha, dem Dharma und den Sangha ihren Respekt zu zollen.

Buddhistische Mönche halten Kerzen in einem Tempel in Bangkok anlässlich des
Makha Bucha Tages. In ganz Thailand wird dieser Feiertag begangen. Einen Bericht
über die Feierlichkeiten in Pattaya finden Sie auf Seite 3. (AP Photo/Sakchai
Lalit)
Pattaya Mail. Der 9. Februar war für alle religiösen Menschen Thailands
ein besonderer Tag. Es wurde Makha Bucha gefeiert, das Allerheiligen-Fest im
Theravada-Buddhismus. Dabei wird der ersten Predigt des Buddhas gedacht, zu
welcher sich 1.250 Mönche spontan versammelt hatten.
Hunderte,
vielleicht Tausende Buddhisten schreiten in einer Kerzenprozession im
Uhrzeigersinn um das Wat Nong Yai in Nordpattaya.
Zu Tausenden strömten die Einwohner Pattayas in die Tempel, um an Zeremonien
teilzunehmen, die im Buddhismus seit jeher eine zentrale Bedeutung einnehmen.
Wie immer begann der Tag mit den Opfergaben an die Bettelmönche (tak baht) und
dem anschließenden Rezitieren der Dharma-Lehren (fang thet).
Am Abend fand die Kerzenprozession (wien thien) statt, bei welcher alle Mönche
und Gläubigen mit einer Kerze, einem Räucherstäbchen und einer Blüte dreimal um
das Gebetshaus schreiten.
An diesem Tag erinnern sich gläubige Buddhisten an das außergewöhnliche
Ereignis, als 1.250 Anhänger Buddhas ohne vorherige Absprache und vollkommen
unabhängig voneinander Gautama Sakayamuni aufsuchten, als dieser im Weluwan Wald
beim heutigen Rajgir in Indien lebte.
„Bucha“ ist Pali und bedeutet soviel wie „verehren“, während „Makha“, ebenfalls
Pali, der Name des dritten Monats im Mondkalender ist. Der Tag findet jedes Jahr
an einem anderen Datum statt.
Makha Bucha wurde unter König Mongkut, Rama VI., erstmals erwähnt und
wahrscheinlich im Jahr 1851 erstmals offiziell begangen. Heute ist er ein
nationaler Feiertag, an welchem alle staatlichen Institutionen des Landes
geschlossen bleiben.
Alle Theravada-Buddhisten sind aufgerufen, an den Zeremonien teilzunehmen. Bei
der dreimaligen Umrundung des Gebetshauses sollen sie sich auf die „drei Juwelen
des Buddhismus“ besinnen – Buddha, Dharma (Lehre Buddhas) und Sangha (die
Mönchsgemeinschaft).
Zu den weiteren Ländern, in welchen Makha Bucha als landesweiter Feiertag
begangen wird, gehören Nepal, Birma, Kambodscha, Laos, Sri Lanka und Indien. In
China, Korea und Vietnam wird ebenfalls gefeiert, jedoch ist Makha Bucha in
diesen Ländern kein offizieller Feiertag.
Das Verbreiten der Lehre Buddhas und die Reise, um sich in der 15. Nacht des
dritten Mondmonats mit Buddha zu treffen, sind Teil der historischen Ereignisse,
welche die Predigen und die Weisheiten Buddhas umfassen.
Gute Absichten haben, niemandem Schaden zufügen, schlechtes Benehmen vermeiden
sowie ein reines Herz und reine Gedanken zu haben gehören zu den Weisheiten.
Zudem zählt das Vermeiden von Gedanken, die den Menschen beeinflussen, als
zentrale Weisheit. Dazu gehören auch Neid auf das Hab Dritter und das Ausbeuten
Dritter zum eigenen Vorteil.
Des Weiteren wandte sich Buddha an seine Anhänger und wies sie auf die Bedeutung
hin, für sich oder seine Mitmenschen Verdienste zu erwerben, selbstbewusst zu
sein und nach moralischen Prinzipien zu leben. Zum Glauben an die drei Juwelen
(Phraratanatrai) gehört, Rauschzustände und unverantwortliches bzw.
unmoralisches Verhalten zu meiden und sich darauf zu konzentrieren, Angehörigen
zu helfen und ohne Habsucht mit seiner eigenen Existenz zufrieden zu sein.
Händler werden vom Krathing Lai Strand verbannt
Ariyawat Nuamsawat
Der Krathing Lai Strand in Banglamung gehört zu den beliebtesten
Stränden bei Thais und Ausländern. Besonders am Wochenende und an
Feiertagen kommen sie in Scharen, um sich in Ruhe vom Alltag zu erholen.
Die Stadtverwaltung hat nun vor, die landschaftliche Gestaltung des
Strandes und der Umgebung mit einem Budget von 150 Millionen Baht zu
verschönern. Vermieter von Sonnenschirmen und Liegestühlen werden ebenso
wenig erlaubt sein wie Vermieter von Jetskis. Die Arbeiten sollen im
Jahre 2010 beginnen.
Am 11. Februar verkündete Bürgermeister Itthipol das Vorhaben bei einer
Konferenz im Rathaus. Wichtig sei, dass bei den Gestaltungsarbeiten
Rücksicht auf die Natur genommen werde, so Itthipol.
Der
Krathing Lai Strand soll durch nichts entstellt werden.
Krathing Lai soll langfristig zu einer Touristenattraktion inmitten
natürlicher Umgebung entwickelt werden. Gespräche mit der Regierung über
die Kosten wurden bereits aufgenommen.
„Es werden keine Lizenzen vergeben für Vermieter und Händler“,
versicherte Itthipol. „Dies ist ein öffentlicher Platz, an welchem wir
die Probleme mit der Sauberkeit, wie etwa an den Stränden in Pattaya und
Jomtien, nicht auch noch brauchen. Vor dem Strand soll eine Schwimmzone
eingerichtet werden, die für Jetskis absolut verboten ist. Ausreichend
sanitäre Anlagen werden installiert und zudem wird Sicherheitspersonal
den Strand beaufsichtigen.“
Die Stadtverwaltung hofft, dass Krathing Lai zu einer neuen Anlaufstelle
für Badetouristen wird, damit die Anwohner auch finanziell davon
profitieren.
Abhisit nimmt Militär
in Schutz vor Anschuldigungen
Premierminister Abhisit Vejjajiva hat ausländische
Medienberichte zurückgewiesen, in welchen es hieß, er habe zugegeben, dass
thailändische Behörden Migranten der Volksgruppe der Rohingyas in einem Boot im
offenen Meer ausgesetzt hatten.
Bezug nehmend auf ein Interview mit CNN stellte Abhisit klar, dass er nur gesagt
habe: „Es gibt Grund zur Annahme, dass einige dieser Vorfälle stattgefunden
haben.“ Auf die Frage, ob er wisse, wer dies angeordnet habe, antwortete der
Premier, wenn er handfeste Beweise hätte, würde er die verantwortlichen Personen
mit Sicherheit zur Rechenschaft ziehen. In dem Exklusivinterview erwähnte
Abhisit keine Behörde namentlich.
„Ich glaube, dass es in Situationen, in welchen die Anzahl der Migranten sehr
hoch ist, Versuche unternommen werden, diese Leute zu anderen Küsten zu
schicken. Sicher ist aber, dass sie in einem solchen Fall mit ausreichend Essen
und Trinken versorgt werden“, sagte Abhisit. Er bedauere „jegliche Verluste“,
und wies darauf hin, sein Möglichstes zu tun, um die Situation zu verbessern.
Die missliche Lage der Rohingyas erhielt weltweite Aufmerksamkeit, nachdem in
den vergangenen Wochen mehrere in indischen und indonesischen Gewässern
treibende Boote entdeckt wurden. Die Passagiere sagten aus, von thailändischen
Militärs misshandelt worden zu sein, bevor man sie mit nur wenigen
Lebensmittelvorräten auf offener See ausgesetzt hatte. Viele von ihnen werden
angeblich vermisst. Thailands Militär weist sämtliche Vorwürfe zurück. (TNA)
Zwei Tote bei Verkehrsunfall
auf Überlandstraße

Ein tragischer
Verkehrsunfall forderte zwei Tote.
Boonlua Chatree
Bei einem Verkehrsunfall, in dem ein Lastwagen und ein Pickup auf
der Überlandstraße in Richtung Rayong verwickelt waren, sind am Abend des
10. Februars zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Toter musste mit schwerem
Gerät aus dem Autowrack geschnitten werden.
Sayan Pohdee, 40, war aus dem Lkw der Firma Thai Plastic & Chemicals
geschleudert worden, als sich dieser überschlug. Er lag tot neben dem
Fahrzeug. Etwa fünf Meter daneben war ein vollkommen demolierter Toyota
Hilux, aus welchem die Rettungskräfte Dejboon Pansapsarn, 59, Hauptgefreiter
im Nawamin Heerlager, nur noch tot bergen konnten. Sie mussten dafür das
Fahrzeug aufschneiden.
Die Polizei vermutet, dass der Lkw-Fahrer bei überhöhter Geschwindigkeit den
Pickup überholen wollte. Wegen des holprigen Straßenbelags verlor Sayan die
Kontrolle über den Lkw und ein Container fiel auf das Fahrzeug von Dejboon.
Beide waren auf der Stelle tot.
Schnelle Lösung der Verkehrsproblematik in Sriracha gefordert
Ariyawat Nuamsawat
Chonburis Senat drängt auf die Lösung der
Verkehrsproblematik zur Hauptverkehrszeit in Sriracha, bevor sich
die Situation weiter verschlimmert.
Senator Surachai Chaitrakoontong schlug vor, dass die
Provinzverwaltung und weitere zuständige Behörden gemeinsam ein
Budget zur Verfügung stellen, um die benötigten Maßnahmen einleiten
zu können. Wenn die Arbeiten am Eisenbahn-Projekt abgeschlossen
sind, wird das Verkehrsaufkommen noch viel höher sein, was letztlich
dem Investmentsektor schaden würde, so Surachai.
„Wir werden uns dieser Sache annehmen. Vom Verkehrsstau während der
Stoßzeiten sind alle Menschen betroffen – Einwohner, Touristen,
Unternehmer. Es muss unbedingt eine Lösung her, noch bevor das
Eisenbahn-Projekt fertig ist”, sagte der Senator.
„Alle zuständigen Behörden wurden über das Vorhaben in Kenntnis
gesetzt. Bis März sollen sie eigene Vorschläge ausarbeiten. Dann
werden Vertreter der Verkehrsbehörde, der Eisenbahnbehörde und
weiterer Ämter zusammentreffen, um einen Gesamtplan zu erstellen.”
Der Bau einer Brücke über die Bahnlinie oder eine Umgehungsstraße
bezeichnete Surachai als mögliche Alternativen.

Es soll eine Lösung
der Verkehrsproblematik
zur Hauptverkehrszeit in Sriracha gefunden werden.
Unsicherheit nach Veröffentlichung von Liste gefährlicher Gewürze
Aufgrund öffentlicher Proteste verlangt das Landwirtschaftsministerium in
einem Schreiben an ein Komitee des Industrieministeriums, auf seiner
umstrittenen Liste, auf welcher 13 häufig verwendete Gewürzpflanzen als
Träger gefährlicher Inhaltsstoffe bezeichnet werden, die Pflanzen von der
Liste zu streichen.
Dass von der am 3. Februar eingeführten Liste große Chemieunternehmen
profitieren sollen, wie es die Befürworter der Bauern behaupten, streitet
Somchai Chanarongkul, Generaldirektor des Landwirtschaftsministeriums,
jedoch ab.
Zu der genannten Liste gehören unter anderem Ingwer, Zitronengras, Galgant,
Niem, Kurkuma, Chili, Sellerie und Tagetes.
Seit Veröffentlichung der Liste reagieren die Menschen verunsichert, da die
meisten dieser Pflanzen häufig für die Zubereitung von Thai-Speisen und auch
als Heilmittel sowie in Kosmetika und natürlichen Pestiziden verwendet
werden.
Somchai verteidigte die Idee für die Liste. Sie sei für den Schutz der
Bauern vor Betrug gedacht. 90 Prozent aller aus Gewürzpflanzen hergestellten
Produkte, die auf Märkten erhältlich sind, hätten schlechte Qualität. Durch
die Aufnahme in die Liste hätten thailändische Behörden zudem das Recht,
alle diese Produkte genau zu kontrollieren.
Außerdem gab die Regierung bekannt, dass die Importe von chemischen
Substanzen, die in der Landwirtschaft verwendet werden, reduziert werden
sollen. Im vergangenen Jahr wurden Substanzen im Wert von rund 20 Milliarden
Baht eingeführt, sagte Somchai.
Der Verzehr von Speisen, die unter Zugabe der genannten Pflanzen zubereitet
wurden, berge keine Gefahren, fügte er hinzu.
Wieder einmal eine Geschichte würdig der Schildbürger. (TNA)
Gegendarstellung des Artikels der Vorwoche „Beschwerden über illegale Bautätigkeiten häufen sich“
In Bezug auf den
Nachrichtenartikel „Beschwerden über illegale Bautätigkeiten häufen sich“ in
Pattaya Blatt Ausgabe 7, hat das Management von Siam Royal View in einem
Schreiben Pattaya Blatt über die tatsächlichen Fakten in dieser
Angelegenheit in Kenntnis gesetzt:
Am 7. Februar bekam Polizei-Oberstleutnant Panuamuan die
Landeigentums-Urkunden und die Baugenehmigung für dieses Projekt zur
Einsicht vorgelegt. Siam Royal View kaufte das besagte Grundstück von der
Bank, bei welcher die Eigentümer eine Hypothek für selbiges aufgenommen
hatten. Als Inhaber der Eigentumsurkunden (nor sor 3 kor) hat die Bank die
Hypotheken für verfallen erklärt, woraufhin Siam Royal View das Land erwarb
und die Eigentumsurkunden (nor sor 3 kor) in Chanods einteilte. Siam Royal
View hat das Land auf ehrliche Weise von der Bank erworben, nachdem die Bank
über die zuständigen Behörden die Zwangsvollstreckung eingeleitet hatte.
Bereits zuvor hatte eine Person eine Forderung geltend gemacht, wonach die
Bank das Grundstück nicht verkaufen dürfe, da es zum Hügel gehöre. Siam
Royal View strengte anschließend ein Gerichtsverfahren an, bei welchem das
Bangkok South Civil Court entschied, dass das Grundstück nicht Teil des
Hügels ist und daher von Privatpersonen besessen werden kann.
Beim Grundstück unterhalb des Projekts von Siam Royal View handelt es sich
um öffentliches Land, da hierfür niemals Eigentumsurkunden ausgestellt
wurden und das Grundstück für die Landwirtschaft reserviert ist.
In Anbetracht dieser Ausführungen und Tatsachen bedauert das Management von
Pattaya Blatt jegliche Misslichkeiten, die durch die Veröffentlichung des
genannten Artikels entstanden sind.
Niedrigzins-Kredite und hohe Sparzinsen bei Money Expo Pattaya

Finanzminister Korn
Chatikavanij (Mitte)
eröffnet die erste Money Expo in der Ostregion.
Sawittree Namwiwatsuk
Finanzminister Korn Chatikavanij leitete am 6. Februar im Royal
Cliff Resort Pattaya die Eröffnungszeremonie für die Money Expo 2009.
Zahlreiche Gäste mit Rang und Namen waren erschienen, unter ihnen auch Santi
Wiriyarangsrit, Redakteur von Banking Magazine.
Es ist das erste Mal, dass die Money Expo in der Ostregion abgehalten wird.
Sie wird in der Folge abwechselnd in allen Landesteilen stattfinden, um
großflächig für Investitionen zu werben, nachdem die Banken Maßnahmen
eingeführt haben, mit welchen sie den Cash-Flow erhöhen.
Eine wichtiger Faktor sind die Zinsen, doch einige Finanzinstitute zögern
noch, den Forderungen der Investoren nach Zinssenkungen zu entsprechen. Das
Thema soll bei der Money Expo Anfang April in der Impact Arena in Muang
Thong Thani nochmals aufgegriffen werden.
Rund 20 staatliche und private Finanzinstitute sind bei der Money Expo in
Pattaya vertreten. Sie werben mit Angeboten wie hohe Zinsen für Sparkonten,
Kreditkarten und verschiedenen Kreditmöglichkeiten.
Bei einigen Kreditangeboten sind die ersten drei Monate zinsfrei, während
für andere keine Vertragsgebühr anfallen. Wer sämtliche Dokumente – Ausweis,
Einkommensnachweis und Meldebestätigung – parat hat, kann noch am selben Tag
eine Zusage erhalten.
Es finden auch Seminare statt, bei welchen Investoren unter anderem über
Börsenanalysen, Grundsteuer und Steuereinsparungen durch
Versicherungsprämien informiert werden. Santi hofft, dass möglichst viele
Menschen die Chance nutzen und den Service der Money Expo in Anspruch
nehmen.
Strafvollzugsbehörde bereitet auf ziviles Leben vor
Ariyawat Nuamsawat
Am 5. Februar unterzeichnete der Gouverneur von Chonburi,
Surapon Pongtadsirikun, eine Absichtserklärung, getrennte
Einheiten von Strafgefangenen zusammenzulegen und von der
Strafvollzugsbehörde im Kirati Siriyothin Gebäude auf dem
Gelände der 1. Armee im Nawamintarachini Camp beobachten zu
lassen.
Der
Gouverneur von Chonburi, Surapon Pongtadsirikun, leitet die Unterzeichnung
der Absichtserklärung.
Der Etat der Strafvollzugsbehörde für das Jahr 2009 ist auch für den Schutz
gegen und die Verhütung von Drogen ausgerichtet, da der Drogenkonsum bei
Gefangenen steigend ist. Die Strafvollzugsbehörde arbeitet mit der 1. Armee
zusammen, um die Gefangenen zu Gehorsam zu bringen, ihren Charakter zu
verbessern und sie auf ein ziviles Leben vorzubereiten.
Am 5. Februar leitete Gouverneur Surapon Pongtadsirikun im Kirati Siriyothin
Gebäude im Nawamintarachini Camp die Unterzeichnung der Absichtserklärung
mit Tanapat Chantarapanik (Vizedirektor der Strafvollzugsbehörde),
Generalmajor Winai Srangsukdee (Oberkommandant der 14 Abteilungen der
Infanterie des Landes und der Königlichen Infantry Division 2). Oberst
Atthaphan Dulyarat (Vizedirektor des internen Sicherheitsdienstes von
Chonburi), Chainarong Sawtjinda (Oberkommandant des Gefängnisses Chonburi)
und Ichai Pibunritthiwong (Staatsanwalt von Chonburi) waren als Zeugen
zugegen.
Tanapat Chantarapanik las den Bericht des Kommandanten des Gefängnisses in
Chonburi vor. Zurzeit sind dort 4.000 Gefangene, Praktikanten und Prüfer
sowie 117 Beamte. Die meisten Gefangenen haben Drogendelikte begangen. Die
Beamten bedienen sich einer neuen Methode, die königlich verfügt wurde, um
die Ordnung im Gefängnis aufrecht zu erhalten. Außerdem sollen die
Gefangenen dadurch gehorsamer, wissensdurstiger und opferbereiter werden und
sich von Drogen fernhalten.
Bauarbeiter für Luxuscondo
seit halbem Jahr ohne Lohn

Bauarbeiter versperren die
Zufahrt zur Baustelle und verlangen die ausstehende Zahlung von sechs
Monatsgehältern.
Patcharapol Panrak
Dutzende von Arbeiter versperrten am 4. Februar die Zufahrt zur
Baustelle einer Luxus-Wohnanlage in Jomtien, um wegen ausbleibender
Gehaltszahlungen des in Hongkong ansässigen Investors zu protestieren.
Der Besitzer des thailändischen Bauunternehmens musste angeblich bereits
sein Haus und seine Autos verpfänden, um die Arbeiter zu bezahlen. Der
Projektmanager hatte Baumaterialien im Wert von über 60 Millionen Baht auf
Kommission geliefert, doch nun verweigert der Investor die Zahlung.
Der Investor hatte kürzlich mit Repräsentanten der Bauarbeiter gesprochen
und versprochen, die die seit über sechs Monaten ausstehenden Gehälter
spätestens am 2. Februar auszubezahlen, bevor er mit seiner Luxuslimousine
davonfuhr und seither verschwunden ist.
Polizei-Oberstleutnant Gritsiri Prasertchoke, leitender Inspektor beim
Revier Najomtien, versuchte mit seinem Einsatzteam vergeblich, die über 100
aufgebrachten Demonstranten vor dem La Royale Beach Condominium in Najomtien
zu beruhigen.
Die Protestler schwenkten Schilder, auf welchen sie ihren Lohn verlangten.
Sie würden die Zufahrt erst dann wieder räumen, wenn sie den ihnen
zustehenden Lohn haben, sagten sie.
Wittaya Cheunprasert, 30, Besitzer des Bauunternehmens, hat sich den
Demonstranten angeschlossen. Er sagte, dass er vor 18 Monaten mit der
Konstruktion begonnen hatte. Seit sechs Monaten verschlimmert sich seine
finanzielle Lage zunehmend.
Der Investor, ein chinesisch-amerikanischer Mann, genannt Eric, zahlt seit
Monaten weder Gehälter noch Baumaterialien. Lediglich 300.000 Baht hatte er
kurzfristig angeboten, die die bisher entstandenen Kosten aber nicht
ansatzweise decken.
Das La Royale Bauprojekt entsteht auf einem 10 Rai großen Grundstück. Die
Gesamtkosten für das 150 Einheiten fassende Luxusprojekt, die auf 34
Stockwerke verteilt sind, belaufen sich auf etwa 1,5 Milliarden Baht.
Passanten retten Studentin
vor Vergewaltigung
Theerarak Suthatiwong
Mit Glück ist eine Studentin am Morgen des 5. Februar nur knapp
einer Vergewaltigung entkommen. Ein Betrunkener hatte sie überwältigt
und wollte sich hinter einer Bushaltestelle an ihr vergehen. Aufmerksame
Passanten konnten ihr noch rechtzeitig zu Hilfe eilen.
Der
betrunkene Lustmolch konnte von Passanten überwältigt werden.
Puthimat „Bell“ Kriangthantri, 21, Studentin an der Sriprathum Universität
in Chonburi, war von ihrem Freund zu einer Bushaltestelle vor der Schule 2
gebracht worden, um den Bus zur Uni zu nehmen. Die Straßen waren zu diesem
Zeitpunkt nur wenig frequentiert. Sie sah lediglich einen telefonierenden
Mopedfahrer, beachtete diesen jedoch nicht.
Plötzlich wurde Bell aus dem Hinterhalt überwältigt und hinter die
Bushaltestelle gezerrt. Der Mann versuchte, ihre Kleider zu öffnen. Als sich
Bell wehrte, schlug er auf sie ein, bis sie bewusstlos war.
Ein Mopedfahrer von einem Taxistand in der Nähe hatte dies beobachtet und
eilte ihr mit einigen Passanten zu Hilfe. Es gelang den Männern nur mit Mühe
und unter Gewaltanwendung, den Lustmolch dingfest zu machen.
Beim Täter handelt es sich um Theerawat Sitthichai, 20, den telefonierenden
Mopedfahrer. Er war total betrunken und erzählte, nach Schichtende um ein
Uhr in einer Family Mart-Filiale in Nordpattaya mit Freunden bis in die
frühen Morgenstunden getrunken zu haben. Anschließend wollte er einen Freund
in Chonburi besuchen. Auf dem Weg dorthin stoppte er kurz, um zu
telefonieren. Als er jedoch Bell sah, sei er ihren Reizen erlegen.
Die Beamten nahmen Theerawat eine Urinprobe ab und werden ihn wegen
Körperverletzung und versuchter Vergewaltigung vor Gericht bringen.
Unbekannter Ausländer
tot vor Koh Larn entdeckt
Boonlua Chatree
Der Leichnam eines unbekannten Ausländers wurde am 5. Februar
vor der Küste von Koh Larns Nah Yak Strand entdeckt. Die Polizei
vermutet, dass der Mann ertrunken ist.
Der Tote ist zwischen 50 und 60 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß. Er
war mit einem blauen kurzärmligen Hemd und einer beigefarbenen Hose mit
schwarzem Ledergürtel gekleidet. Am Fundort bei einem Felsen wurden ein
Feuerzeug, ein Schlüsselbund, 55 Baht und eine Flasche Wasser entdeckt.
Zum Zeitpunkt der Entdeckung war der Mann bereits seit etwa sechs
Stunden tot.
Spuren, die auf ein Verbrechen hindeuten, wurden nicht gefunden. Eine
Platzwunde am Kopf könnte daher rühren, dass der Mann von den Wellen
gegen den Felsen geschwemmt wurde.
Keiner der befragten Personen aus der Umgebung konnte den Mann
identifizieren. Sein Leichnam wurde zur Autopsie in die Forensik
gebracht, wo auch seine Identität geklärt werden soll.
Unsittlicher Mönch entpuppt sich
als illegaler Einwanderer
Boonlua Chatree
Am 5. Februar erhielt das Polizeirevier Banglamung die Meldung, dass ein
Mönch angeblich ein Zimmer in der Soi Khaotalo angemietet hat und dort
zusammen mit einer Frau wohnt.
Der
angebliche Mönch wird in Polizeigewahrsam genommen.
Als die Beamten das Zimmer betraten, saß Niwat Saebun, 30, Kaugummi kauend
auf dem Bett. Er trug eine orangefarbene Mönchsrobe und gab an, dem
Bangmuang Tempel in Nakhon Sawan anzugehören. In einem Nebenzimmer entdeckte
die Polizei Chom Cheunjai, 41, die versuchte, sich unter einer Decke zu
verstecken. Des Weiteren wurde ein Aphrodisiakum sichergestellt.
Niwat behauptete, der jüngere Bruder von Chom zu sein und leugnete, ein
Verhältnis mit ihr zu haben. Es sei erst drei Tage zuvor nach Pattaya
gekommen, weil sie ihn gebeten hatte, sie mit einem glückbringenden
Zauberspruch zu belegen. Sexuelle Kontakte leugnete er wie auch Chom.
Niwat wurde zum Wat Suthawat gebracht, wo ihn Abt Thamasan aus dem Mönchtum
ausschloss. Später stellte sich heraus, dass Niwats Mönchszertifikat
gefälscht war und er zudem Kambodschaner ist. Zu diesem Zeitpunkt war er
jedoch bereits untergetaucht.
Amerikaner von Freund
um vier Millionen Baht betrogen
Boonlua Chatree
Ein US-Amerikaner erstattete am 9. Februar bei der Polizei Anzeige
gegen einen Freund, der ihn angeblich um über vier Millionen Baht betrogen
haben soll. Der Geschädigte, Charles Carter, 34, gab an, vor einigen Jahren
nach Thailand ausgewandert zu sein, wo sein Freund, William Dean Wendell,
ebenfalls US-Amerikaner, schon seit einiger Zeit lebte.
Wendell schlug Carter vor, in einen Goldladen zu investieren, um als
Miteigentümer für den Rest des Lebens vom Profit leben zu können. Er
versprach Carter, ihn als Teilhaber eintragen zu lassen, wenn dieser fünf
Millionen Baht zahle. Carter vertraute seinem Freund und zahlte zwischen dem
23. Oktober 2006 und dem 30. April 2008 insgesamt 4,275 Millionen Baht in
Raten an Wendell.
Als er jedoch erste Zweifel bekam und sich bei Wendell nach dem
voraussichtlichen Profit erkundigen wollte, ignorierte dieser seine Anrufe.
Seither fehlt von Wendell jede Spur.
Bei der Überprüfung der Teilhaberpapiere musste Carter zudem feststellen,
dass sein Name gar nicht eingetragen war. Er geht davon aus, dass sein
Freund vorsätzlich gehandelt hat, weshalb er nun Anzeige erstattete.
Polizei-Oberstleutnant Supachai Puikaewkham, diensthabender Ermittler, nahm
die Anzeige auf und leitete die Fahnung ein.
Polizeikurznachrichten
Boonlua Chatree
Illegale Bauarbeiter
werden abgeschoben
Die Touristenpolizei fasste am 6. Februar auf einer Baustelle hinter dem
Grand Hall Markt in Südpattaya 24 illegale Arbeiter aus Birma, Laos und
Kambodscha. Alle sollen baldmöglichst in ihre Heimatländer zurückgeschickt
werden.
Die Arbeiter gaben an, von einem gewissen „Nok“ an der Grenze in Srakaew
abgeholt und zu dieser Baustelle gebracht worden zu sein. Sein
Aufenthaltsort ist unbekannt.
Die Polizei fahndet nach dem Mann.
Polizei schnappt
Einbrecher auf frischer Tat
Pattayas Touristenpolizei hat einen ehemaligen Hotelangestellten
auf frischer Tat ertappt, als dieser versucht hatte, am 4. Februar Zubehör
aus dem California Hotel an der Pratamnak Road zu stehlen. Den Auftrag bekam
er von einem weiteren ehemaligen Angestellten des Hotels. Sie stellten
Nakhon Manorangsimorakot, 37, der eine Tasche mit Werkzeug sowie zwei
Yaba-Pillen bei sich hatte. Komrat Patwongwan, 46, Angestellter des Hotels,
berichtete der Polizei, dass in der Zeit zwischen dem 27. und 30. Januar
bereits eingebrochen wurde, als das Hotel wegen Renovierungsarbeiten
geschlossen war. Abhanden kamen zwei 32-Zoll-Flachbildschirme, sieben
Farbfernseher, sechs Kühlschränke, neun Klimaanlagen, zwei Mikrowellen und
weitere Wertgegenstände mit einem Gesamtwert von über 700.000 Baht.
Nakhon gab an, von Nok, einer ehemaligen Angestellten des Hotels und
Ex-Freundin des Eigentümers, den Auftrag erhalten zu haben, die
Hoteleinrichtung auszuräumen und zu ihr nach Petchabun zu liefern. 2.000
Baht sollte er dafür bekommen. Sie habe ihm erzählt, dass sie die
rechtmäßige Eigentümerin der Gegenstände sei.
Illegale Glückspiel-Automaten in Einkaufszentrum entdeckt
Bei einer Razzia in einem Geschäft bei einem Einkaufszentrum an
der 3. Road wurden am 3. Februar 16 Spielautomaten konfisziert und insgesamt
20 Personen festgenommen.
Als die Beamten den Raum, der sich hinter einer verdeckten Türe neben dem
Major Cineplex befindet, betraten, ertappten sie die 20 Männer und Frauen,
wie sie ihrer Spiellust frönten. Nun erwarten alle eine Anklage wegen
illegalen Glückspiels. Der Eigentümer selbst wurde nicht gefasst. Fragwürdig
ist jedoch, wie es gelingen konnte, diese riesigen Glückspiel-Automaten
offenbar unbemerkt an einem frei zugänglichen und stark frequentierten Ort
zu aufzustellen.
Nicht vergessen
Die Dorados treten am 20. Februar anlässlich des
10. Jubiläums des Swiss-House noch einmal auf. Reservierung unter 087 150
2025
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