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Waldbrände im Norden lösen dichten Rauchteppich aus
In Thailands nördlicher Bergregion, besonders um Chiang Mai, hat wieder die
Brand-Saison begonnen. Dichter Rauch liegt wie ein Schleier über der Region.
Durch die momentane extreme Staubentwicklung erreicht der
Luftverschmutzungsgrad gesundheitsschädigende Werte.
Obwohl bei einer Messung mit 195 Mikrogramm pro Kubikmeter ein alarmierender
Wert nachgewiesen wurde, haben die Behörden bisher nicht reagiert, obwohl
bei einem Wert in dieser Höhe die betroffene Region zum Katastrophengebiet
erklärt werden kann.
Die Luftverschmutzung stellt ein Risiko für das Atemwegsystem und die Augen
dar.
Lamphuns Gouverneur Direk Konkleep traf sich mit den zuständigen Behörden,
um die Sachlage zu besprechen. Bisher fiel alleine in diesem Jahr eine
Fläche von über 1.000 Rai der Brandrodung zum Opfer.
Durch die Waldbrände ist auch Lamphun von der gesundheitsschädlichen
Luftverschmutzung betroffen.
Inzwischen hat sich auch Seine Majestät König Bhumibol besorgt über die
Situation geäußert, sagte Somchai Ruangsutthinaruepab, Direktor des
Betriebszentrums für königlichen Regen der Nordprovinzen. Der Monarch
ordnete an, dass das „Beechcraft Super King Air“ Flugzeug, das im Zentrum
für königlichen Regen in Hua Hin stationiert ist, im Norden eingesetzt wird,
um das Waldbrandrisiko zu lindern.
Mit dem Fluggerät kann oberhalb von 6.000 Metern die Technik zur künstlichen
Regenerzeugung, die von Thailands König entwickelt wurde, angewandt werden.
Seine Majestät entwickelte die Technik, mit deren Anwendung die Wolkendichte
in unteren und oberen Höhenlagen konzentriert wird, im Jahr 1999. Es können
sowohl die Menge als auch die Fläche, auf welcher der Regen niedergeht,
vergrößert werden. Der König taufte die Wolken-Impftechnik „Super Sandwich“.
In den Provinzen Uttaradit und Phrae wurde bereits mit der künstlichen
Regenerzeugung begonnen. Das zusätzlich georderte Flugzeug soll in den
Provinzen Chiang Mai, Lamphun, Lampang, Chiang Rai und Phayao eingesetzt
werden.
Der künstliche Regen sollte den Luftverschmutzungsgrad deutlich senken,
hoffen die Verantwortlichen.
Suvit Khunkitti, Minister für Naturressourcen und Umwelt, reiste in die
Nordregion, um sich ein Bild vom Ausmaß der Luftverschmutzung zu machen und
mit den zuständigen Behörden Gespräche über die Vorgehensweise zur
Problemlösung zu führen.
Der Minister erkannte die Dringlichkeit dieser Angelegenheit und kündigte
an, das Kabinett über diesen untragbaren Zustand zu informieren. (TNA)
Sozialversicherungsleistungen
für ausländische
Arbeitnehmer im Gespräch
Das Kabinett berät derzeit die Einführung von Sozialversicherungsleistungen
für registierte Arbeitnehmer aus dem Ausland. Arbeitsminister Phaithoon
Kaeothong gab bekannt, dass ein solcher Antrag bereits im Mai dem Kabinett
zur Entscheidung vorgelegt werden könnte. Bisher sind
Sozialversicherungsleistungen ausschließlich Thais vorbehalten.
Phaithoon möchte sich noch diesen Monat mit den Leitern der Arbeitsämter
aller Provinzen treffen, um die Anzahl ausländischer Arbeitnehmer zu
ermitteln.
Eine Ausweitung dieser Leistungen auf Ausländer würde zur Folge haben, dass
die Kriminalstatistik unter ausländischen Arbeitern sinkt und dass diese
nicht mehr so viele Krankheiten aus dem Ausland einschleppen.
Laut nichtoffiziellen Statistiken leben bis zu zwei Millionen ausländische
Arbeiter in Thailand, wobei jedoch nur rund 500.000 registriert sind. Alle
anderen Personen sind illegal beschäftigt.
Sobald die Anzahl gemeldeter ausländischer Arbeitnehmer ermittelt ist,
möchte Phaitoon sich mit den zuständigen Behörden beraten. Spätestens im Mai
sollte ein Gesetzesvorschlag formuliert sein, über dessen Ratifizierung das
Kabinett entscheiden wird.
Hat das Kabinett keine Einwände, gilt das Gesetz als verabschiedet. (TNA)
Erste Eisenbahnlinie zwischen
Nordost-Thailand und Laos in Betrieb
Am 5. März wurde die erste Passagierlinie, die
die nordöstliche Grenzprovinz Nong Khai mit der
laotischen Stadt Thanaleng verbindet, in Betrieb
genommen. Die Eröffnungszeremonie leitete Ihre
Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri
Sirindhorn.
Die Strecke wird nun täglich von vier Zügen
genutzt – zwei von Nong Khai nach Thanaleng und
zwei in umgekehrter Richtung. Die Fahrzeit
beträgt jeweils 15 Minuten, gab Youdtana
Tupcharoen, Gouverneur der Staatlichen Eisenbahn
Thailand (SRT), bekannt.
Die Fahrt in der zweiten Klasse (klimatisiert)
kostet 80 Baht. Tickets für die dritte Klasse
sind für 20 Baht erhältlich.
Die SRT rechnet für das erste Betriebsjahr mit
Einnahmen von über 10 Millionen Baht. (TNA)
Drei Morde auf Phuket
innerhalb von 10 Tagen
Zwei der Opfer sind Ausländer
Mark L.
Die Bewohner von Kathu, Phuket City und Tung
Tong sind erschüttert über die Morde an drei
Geschäftsleuten. Bei den beiden ausländischen
Opfern handelt es sich um Francis Alex
Degioanni, 34, einen Kanadier, der von zwei
Männern an seinem Geburtstag, am 19. Februar,
vor seinem Büro in Patong erschossen wurde.
Das zweite ausländische Opfer ist Ian Kenneth
Stuart, 61, der am 23. Februar, während er in
seinem Schlafzimmer im dritten Stock oberhalb
seines Bürohauses schlief, erschlagen wurde.
Beide Ausländer waren im Real Estate Geschäft
tätig.
Bei dem dritten Mord handelt es sich um den
thailändischen Geschäftsmann Kiatisak Rakchue,
33, dem Besitzer einer Autowerkstatt. Er wurde
von einem Motorradfahrer in der Sakdidet Road
erschossen, als er ein Geschäft verließ, in dem
er ein Bier getrunken hatte und gerade sein Auto
starten wollte. Er wies drei Schusswunden auf.
Bei einem Treffen hochrangiger Polizisten der
drei Distrikte, in denen die Morde passierten,
wurde verkündet, dass die Ermittlungen bereits
Fortschritte genommen haben und man damit
rechne, der Mörder innerhalb kurzer Zeit habhaft
zu werden.
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