8. Jahrgang
Ausgabe Nr.12

24. März - 30. März 2009
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Die schönste Anerkennung ist die ausgesprochene

Nackt in Pattaya

Das Land lächelt wieder

Wo sind die Rettungsschwimmer oder Warnflaggen an Pattayas Stränden?

 

Die schönste Anerkennung ist die ausgesprochene

Sehr geehrte Redaktion,

Was ich schon lange wollte, heute und kurz vor meiner Heimreise in die Schweiz will ich diesen offenen Brief schreiben. Er soll Herrn Peter Malhotra etwas Lob und Anerkennung bringen. Viele werden diese engagierte Persönlichkeit entweder durch direkte Begegnungen, Berichte über sein öffentliches Engagement und natürlich dank seiner Print- und elektronischen Medien kennen. Wenn er dabei etwas Geld verdient, ist dies Grund für Freude, nicht für Neid. Wer würde heute noch den barmherzigen Samariter aus der Bibel kennen, hätte er nicht Geld gehabt, um zu helfen?
Was dieser Mann für Pattaya, für Land und Leute tut, ist schlicht großartig und verdient öffentliche Anerkennung. Er scheint sein Pattaya sehr zu lieben. Nun, Liebe ist das Einzige, das wächst, wenn wir verschwenderisch damit umgehen. „Wes Brot ich ess’, des Lied ich sing“, gilt für mich ganz und gar nicht. Mir fällt es leicht, diese lobenden Worte locker vom Hocker zu schreiben, weil ich hier nur auf Zeit und als Gast lebe, völlig unabhängig bin und nichts erwarte. Ich will diesen Mann nur motivieren, weiterhin für gute Ideen und soziale Anliegen am Ball zu bleiben. Wenn jene es nicht tun, die es können, wer dann!
Peter Malhotra ist aus meiner Sicht ein begnadeter Kommunikator, der viele Sprachen beherrscht. Möge der Ausspruch „Jede Sprache ein Leben“ ihm ein entsprechend langes bescheren! Dank seinem Charisma, seiner Redegewandtheit und seiner sympathischen Ausstrahlung gelangen seine Botschaften schnell und überzeugend zu den Empfängern. Er schafft durch seine Auftritte Sicherheit bei den Zuhörern, Goodwill und Vertrauen bei Behörden und Institutionen. Dieser Mann ist ein optimistischer Realist, hat er doch den richtigen Abstand zwischen Ideal und Realität! So sagt er sich: „Nur die Sache ist verloren, die man aufgibt“, und ich füge hinzu: Nicht was wir sind, ist, was uns ehrt – wie wir sind, bestimmt bekanntlich den Wert! Mögen sich möglichst viele vom gesunden Optimismus dieses Machers anstecken lassen, denn: Wenn einer träumt, ist und bleibt es ein Traum; wenn zwei das Gleiche träumen, ist es der Anfang einer Wirklichkeit. Das größte Glück unseres Lebens sind doch die kleinen Sonnestrahlen, die jeden Tag auf unserem Weg fallen.
Ich könnte mir in einer seiner Zeitungen leicht folgenden Satz aus seinem Munde vorstellen: „Wichtige Mitteilung an alle Leserinnen und Leser: Die Welt ist hier und jetzt!“ – Dabei ist, wie ich weiß, Herr Malhotra sich durchaus bewusst, dass Pattaya auch Schattenseiten hat. Allein, wie hat es der Literaturnobelpreisträger Elias Canetti so treffend geschrieben: „In einer wirklich schönen Stadt lässt sich auf die Dauer nicht leben - sie nimmt einem die Sehnsucht.“
Felici Curschellas


Nackt in Pattaya

Hallo Redaktion,
Man sollte eigentlich nackt nach Pattaya fliegen und dort auch so rund um die Uhr herum laufen, egal ob jung oder alt.
Aber im Ernst, Warnschilder für alle Ausländer wären im großen Stil angebracht, um diesem menschlichen Müll (Dieben) keine Möglichkeit mehr zu geben, Menschen zu bestehlen und auszurauben. Es bleibt ja nicht bei Goldschmuck-Klau. Arm- und Handgelenkbrüche sowie Abschürfungen übelster Art sind an der Tagesordnung. Eigentlich traurig, denn dadurch werden immer weniger Touristen Thailand besuchen. Ich kenne schon sehr viele, die diesem Land den Rücken kehrten. Traurig, aber wahr. Mein Tipp daher: Immer wieder warnen, warnen, warnen. Auch ich wurde am 9. Februar um 16 Uhr (also am helllichten Tag) Opfer dieser Diebe, als ich einen Meter vom Hoteleingang von Räubern auf einem Motorrad überfallen wurde.
Ich werde allerdings trotzdem weiter nach Pattaya kommen – aber wie gesagt, nur mehr nackt.
Jürgen aus Wuppertal


Das Land lächelt wieder

Hallo Briefkasten,
Als ich kürzliche mein Visum für Thailand in Salzburg beantragte, teilte man mir mit, dass dieses Mal die Visumgebühren von 30 Euro nicht zu bezahlen sind, da Touristen im letzten Dezember durch all die Turbulenzen einige Unannehmlichkeiten gehabt haben. Nun möchte man das hiermit ein bisschen gut machen!
Ganz großes Kompliment an die thailändische Regierung, die Verantwortlichen des Tourismus und das hervorragende Reagieren auf diese Situationen. Es sind nur 30 Euro, aber die Idee allein ist das Hundertfache wert, als Werbung mit viel Geld nicht aufzuwiegen.
Schnell geschaltet, gutes Marketing - und man ist wieder versöhnt. Das schöne Land Siam, das Land des Lächelns, lächelt wieder und hat vieles wieder mit Charme zurecht gebogen!
Bis bald in Pattaya
Werner Kühr


Wo sind die Rettungsschwimmer oder Warnflaggen an Pattayas Stränden?

Liebes Pattaya Blatt,
Nachdem ich mich durch Bauschutt, hunderte Bauarbeiter und Essstände auf der Straße zum Tik-Strand in Naklua durchgekämpft hatte, ging ich auf der Strandpromenade dort spazieren. Was mir nach zwei Jahren Abwesenheit sofort auffiel war, dass man die schön gemachte Strandpromenade nicht mehr entdecken konnte. Nur hie und da lugte ein vorwitziges Pflastersteinchen durch den Sand, der sie total bedeckte. Nun, dachte ich mir, der Strand ist ja wesentlich kleiner geworden, seitdem ich zum letzten Male hier gewesen war, da ist es kein Wunder, dass die Strandliegen- und Essensverkäufer die Promenade als Geschäftlokal eingenommen haben. Die Toilette, die nie fertig wurde und die ein Werk der Schildbürger sein könnte, steht übrigens immer noch, wird aber als Müllhalde verwendet – man riecht es schon von weitem.
Das aber sind Dinge, die sich eigentlich nicht wirklich geändert haben (außer dem Sand). Positiv kann man sagen, dass es Beleuchtung gibt, zumindest gibt es einige Laternen, ob sie auch brennen, weiß ich nicht, da müsste ich mal des Nacht vorbei kommen. Positiv ist auch, dass es Schilder gibt, auf denen die Farben der jeweiligen Flaggen, die man zur Warnung vor dem Meer verwendet, angebracht wurden. Was ich allerdings am gesamten Strand vermisste, waren eben diese Flaggen. Glauben Sie mir, ich habe genau danach gesucht. Wahrscheinlich aber wehen sie inzwischen auf den Essbuden irgendwelcher Leute und locken diese an, anstatt sie zu warnen. Ich habe auch vergeblich nach Rettungsschwimmern gesucht – ich glaube auch nicht, dass es welche gibt. Wollen wir also hoffen, dass es zu keinen Zwischenfällen kommen wird. Wie immer man die Sache auch sieht, man muss sich eines vor Augen halten: „Dies ist Thailand wie es leibt, lebt und nicht denkt“.
Ein Strandbesucher


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