Ein Herz Für Tiere
8. Jahrgang
Ausgabe Nr.12

24. März - 30. März 2009
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Elfi Seitz

Mit dieser Kolumne wollen wir Ihnen, geschätzte Leser, die Grausamkeiten, die von Menschen an Tieren begangen werden, näher bringen. Wir wissen sehr wohl, dass es viele, viele Menschen gibt, die Not leiden, und speziell wir von Pattaya Mail und Pattaya Blatt tragen viel dazu bei, diese Not zu lindern. Aber das bedeutet nicht, dass wir die Augen vor abartigen, bestialischen Grausamkeiten gegen Tiere verschließen.

Hier einige Auszüge aus der Website von PETA: „Tiere auf Pelzfarmen weltweit verbringen ihr gesamtes Leben in kleinen, dreckver­krusteten Käfigen, häufig ohne Schutz vor Regen oder Hitze. Ihre Füße werden wund und sind mit Geschwüren übersäht, weil die Tiere die ganze Zeit auf Maschendrahtgittern stehen müssen. Der Gestank von Ammoniak, der von den von Urin durchtränkten Käfigböden aufsteigt, brennt den Tieren in den Augen und in der Lunge. Viele dieser Tiere sterben an Atemwegserkrankungen, bevor sie den Schlächtern übergeben werden können. Dies wird jedoch lediglich als normale Verlustrate im Geschäftsleben angesehen.“

Im Schlachthof werden Kaninchen elektrisch betäubt und kopfüber an Me­tallhaken aufgehängt, um ihnen die Kehle durchschneiden zu können. Die Betäubung soll die Tiere eigentlich bewusstlos machen, aber verdeckte Videoaufnahmen zeigen sich windende und panisch zappelnde Kaninchen, die bereits an den Metallhaken befestigt sind.

Füchse auf Pelzfarmen werden durch den verursachten Stress und die Langeweile schier verrückt, so dass sie sich immer wieder gegen die Drahtwände werfen, die sie umgeben. Andere wiederum kauern in einem Käfigeck und sind schier starr vor Angst. Als sich Journalisten als Pelzhändler ausgaben, um auf Pelzfarmen in China zu ermitteln (das Land ist mittlerweile Hauptexporteur von Pelz weltweit), sahen sie die schrecklichsten Dinge und ließen Filme und Fotos, geheim gemacht, PETA zukommen.

Einige Tiere sind noch immer bei Bewusstsein und schnappen nach Luft, wenn ihnen das Fell vom Körper gezogen wird. Ein Journalist konnte dabei einen Marderhund filmen, wie er bei lebendigem Leib, ja, sie haben richtig gelesen, bei lebendigem Leib, gehäutet wurde. Anschließend wurde er wie Müll auf einen Haufen Kadaver geworfen und er war gerade noch stark genug, um seinen blutigen Kopf zu heben und in die Kamera zu starren. (Website: http://www.petatv.com/tvpopup/video.asp?video=fur_farm
&Player=wm&speed=med)

Man muss es gesehen haben, um es glauben zu können! Und man sollte es gesehen haben, wegsehen hilft niemandem! Dieser Film ist an Brutalität Tieren gegen-
über kaum zu überbieten.

Aber auch in Europa, den USA und Kanada geht es nicht gerade besser zu. Dort empfehlen Pelzhandelver­bände, die Tiere, um ihr Fell nicht zu beschädigen, mit Elektroschocks zu töten. Auch diese armen Geschöpfe krampfen, schütteln sich und schreien vor Schmerz, bevor sie schließlich an einem Herzanfall sterben.

Jeder, der noch immer denkt, Pelz sei ‚schick‘, sollte sich die Videoaufnahmen unter www.pelzinfo.de ansehen. Die Bilder sind traurig, schockierend und zeigen einige der schlimmsten Tierquälereien, die man sich nur vorstellen kann. Die meisten Menschen, die auch nur einen Funken Mitgefühl haben, lehnen künftig jeden Pelz ab, einschließlich jedes Pelzbesatzes.

Mit dieser Kolumne möchten wir die Menschen aufrütteln, sich auch den Nöten der Tiere, manche von uns sind unsere besten Freunde, anzunehmen.


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