Elfi Seitz
Mit dieser Kolumne wollen
wir Ihnen, geschätzte Leser, die Grausamkeiten, die von Menschen an Tieren
begangen werden, näher bringen. Wir wissen sehr wohl, dass es viele, viele
Menschen gibt, die Not leiden, und speziell wir von Pattaya Mail und
Pattaya Blatt tragen viel dazu bei, diese Not zu lindern. Aber das
bedeutet nicht, dass wir die Augen vor abartigen, bestialischen
Grausamkeiten gegen Tiere verschließen.
Hier einige Auszüge aus
der Website von PETA: „Tiere auf Pelzfarmen weltweit verbringen ihr
gesamtes Leben in kleinen, dreckverkrusteten Käfigen, häufig ohne Schutz
vor Regen oder Hitze. Ihre Füße werden wund und sind mit Geschwüren
übersäht, weil die Tiere die ganze Zeit auf Maschendrahtgittern stehen
müssen. Der Gestank von Ammoniak, der von den von Urin durchtränkten
Käfigböden aufsteigt, brennt den Tieren in den Augen und in der Lunge. Viele
dieser Tiere sterben an Atemwegserkrankungen, bevor sie den Schlächtern
übergeben werden können. Dies wird jedoch lediglich als normale Verlustrate
im Geschäftsleben angesehen.“
Im Schlachthof werden
Kaninchen elektrisch betäubt und kopfüber an Metallhaken aufgehängt, um
ihnen die Kehle durchschneiden zu können. Die Betäubung soll die Tiere
eigentlich bewusstlos machen, aber verdeckte Videoaufnahmen zeigen sich
windende und panisch zappelnde Kaninchen, die bereits an den Metallhaken
befestigt sind.
Füchse auf Pelzfarmen werden
durch den verursachten Stress und die Langeweile schier verrückt, so dass
sie sich immer wieder gegen die Drahtwände werfen, die sie umgeben. Andere
wiederum kauern in einem Käfigeck und sind schier starr vor Angst. Als sich
Journalisten als Pelzhändler ausgaben, um auf Pelzfarmen in China zu
ermitteln (das Land ist mittlerweile Hauptexporteur von Pelz weltweit),
sahen sie die schrecklichsten Dinge und ließen Filme und Fotos, geheim
gemacht, PETA zukommen.
Einige Tiere sind noch immer
bei Bewusstsein und schnappen nach Luft, wenn ihnen das Fell vom Körper
gezogen wird. Ein Journalist konnte dabei einen Marderhund filmen, wie er
bei lebendigem Leib, ja, sie haben richtig gelesen, bei lebendigem Leib,
gehäutet wurde. Anschließend wurde er wie Müll auf einen Haufen Kadaver
geworfen und er war gerade noch stark genug, um seinen blutigen Kopf zu
heben und in die Kamera zu starren. (Website:
http://www.petatv.com/tvpopup/video.asp?video=fur_farm
&Player=wm&speed=med)
Man muss es gesehen haben,
um es glauben zu können! Und man sollte es gesehen haben, wegsehen hilft
niemandem! Dieser Film ist an Brutalität Tieren gegen-
über kaum zu überbieten.
Aber auch in Europa, den USA
und Kanada geht es nicht gerade besser zu. Dort empfehlen
Pelzhandelverbände, die Tiere, um ihr Fell nicht zu beschädigen, mit
Elektroschocks zu töten. Auch diese armen Geschöpfe krampfen, schütteln sich
und schreien vor Schmerz, bevor sie schließlich an einem Herzanfall sterben.
Jeder, der noch immer denkt,
Pelz sei ‚schick‘, sollte sich die Videoaufnahmen unter www.pelzinfo.de
ansehen. Die Bilder sind traurig, schockierend und zeigen einige der
schlimmsten Tierquälereien, die man sich nur vorstellen kann. Die meisten
Menschen, die auch nur einen Funken Mitgefühl haben, lehnen künftig jeden
Pelz ab, einschließlich jedes Pelzbesatzes.
Mit dieser Kolumne möchten
wir die Menschen aufrütteln, sich auch den Nöten der Tiere, manche von uns
sind unsere besten Freunde, anzunehmen.