8. Jahrgang
Ausgabe Nr.15

14. April - 20. April 2009
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um zu dem vollständigen Bericht zu gelangen]:

Buntes Spektakel beim Jahressporttag der Stadtverwaltung

Blauweiße Delphine schießen noch immer ins Blaue

Asiens Armdrücker treten zum Kontinentalwettbewerb an

Sportklinik auf der Suche nach versteckten Talenten

Schweizer Super League

Österreichische Bundesliga

 

Buntes Spektakel beim Jahressporttag der Stadtverwaltung

Bürgermeister Itthipol lässt sich mit den Cheerleaders von Team Orange ablichten.

Saksiri Uraiworn

Das National Eastern Sports Center glich einem bunten Farbenmeer, als am 27. März dort zum siebten Mal Pattayas Jahressporttag ausgetragen wurde.
Bürgermeister Itthipol Khunplome leitete zusammen mit Stadtsekretär Sittiprap Muangkhum die Eröffnungsfeier. Rund 2.000 Stadtbeamte, Stadträte, Lehrer und Verwaltungsangestellte beteiligten sich an dem Event.
Der Sporttag fand zum ersten Mal im Jahr 2002 statt. Wie immer war auch diesmal in vier Teams eingeteilt worden: Blau, Violett, Orange und Grün. Alle Disziplinen hatten ihren eigenen Reiz und höchsten Unterhaltungswert. Auch die Cheerleaders und Zuschauer wurden in die Wettkämpfe mit einbezogen.
Eine Jury hatte die Aufgabe, die Leistungen von den Teams und ihren Anhängern zu bewerten.
Itthipol sagte, dass mit diesem Sporttag das Einheitsgefühl aller Stadtbeamten gestärkt werde. Zudem hätten sie sich bei all der Arbeit einen unterhaltsamen und lockeren Tag wie diesen redlich verdient.


Blauweiße Delphine schießen noch immer ins Blaue

Ariyawat Nuamsawat
Pattaya United (PU) rennt weiterhin dem ersten Saisonsieg hinterher. Bei der Auswärtspartie in Samut Sakhon am 5. April reichte es nur zu einem 0:0-Unentschieden.
Die Begegnung wurde auf dem Platz beim Bildungsinstitut Samut Sakhon ausgetragen. Mit mageren zwei Punkten war PU als Tabellenvierzehnter angereist, einen Punkt und vier Plätze hinter den Gastgebern.
Hiobsbotschaft direkt vor dem Anpfiff. Stürmerstar Paolo Roberto verletzte sich und konnte nicht spielen.
Trotz dieses Rückschlags war PU zu Beginn die spielbestimmende Mannschaft. In der 13. Minute konnte Tana Chanabut nur durch ein hartes Foul gestoppt werden, wofür es auch die gelbe Karte gab. Den fälligen Freistoß trat Santi Chaipuak. Er zirkelte den Ball an der Mauer vorbei aufs Tor, doch der Torhüter des Heimteams konnte ihn noch mit den Fingerspitzen an die Latte lenken, bevor ein Verteidiger den Ball klärte.
Danach gab es in der ersten Hälfte nicht mehr viel zu sehen, weil beide Teams früh störten und den Gegner durch harten Einsatz aus dem Spiel nehmen wollten. Beide Seiten sahen noch eine gelbe Karte.
So wie die erste Hälfte endete, ging es in Halbzeit zwei weiter. Keine echten Aktionen, dafür eine weitere gelbe Karte für Samut Sakhon nach einem harten Foul.
In der 60. Minute wurde dann der deutsche Mittelfeldspieler Sascha Disic gegen Tana eingewechselt, der diesmal keine Akzente setzen konnte.
In der 71. Minute wären die Gastgeber fast in Führung gegangen, doch ein aufmerksamer Niwet Srirwong rettete für seinen geschlagenen Torwart und holte den Ball von der Linie. Eine Minute vor Abpfiff hatte Samut Sakhon noch eine Möglichkeit auf den Sieg, doch diesmal parierte Pattayas Torhüter souverän.
Kurz danach ertönte der Schlusspfiff. Wieder kein Sieg und wieder kein Tor für die blauweißen Delphine.
Mit drei Unentschieden und einer Niederlage fällt die Bilanz der ersten vier Saisonspiele für für Pattaya United deutlich schlechter aus, als es sich Trainer und Mannschaft erhofft hatten. Lesen Sie in der nächsten Ausgabe, ob es gegen das Team Navy Rayong FC endlich zum heiß ersehnten ersten Saisonsieg gereicht hat.


Asiens Armdrücker treten zum Kontinentalwettbewerb an

Ariyawat Nuamsawat
Nächsten Monat wird es in Pattaya zahlreiche schwitzende Adoniskörper zu sehen geben, wenn in Pattaya die Asiatischen Armdrück-Meisterschaften 2009 ausgetragen werden.

(Von links) Niti Kongkrut, Direktor der lokalen Tourismusbehörde (TAT), Asst. Prof. Vangsan Suchantabutr, TAWA-Präsident, und Pisai Panomwan na Ayutthaya, Berater des Bürgermeisters, bei der Pressekonferenz.
Thailands Amateur-Armdrückverband (TAWA), Thailands Sportverband (SAT), die Stadtverwaltung und die lokale Tourismusbehörde (TAT) präsentieren vom 2. bis 7. Mai diese Veranstaltung, die im Ambassador City Hotel von Jomtien stattfinden wird. Am 3. April wurden im Rahmen einer Pressekonferenz die Details bekannt gegeben.
TAWA-Präsident Asst. Professor Vangsan Suchantabutr freute sich, dass dieser Wettbewerb zum ersten Mal in Thailand stattfinden wird. Die Veranstalter rechnen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 500.
Insgesamt werden 25 Goldmedaillen vergeben, davon 21 in der Versammlungshalle des Hotels und vier am Strand. Der Eintritt ist jeweils frei.
Ursprünglich war der Wettbewerb an Bangkok vergeben, kurz darauf aber Pattaya zugesprochen worden, um auch in der Nebensaison mit sportlichen Attraktionen Touristen anzulocken.
TAWA-Sekretär Jarin Nopparat sah es als positives Zeichen, dass auch viele ausländische Armdrücker antreten werden. Auch der erst kürzlich gegründete Amateur-Armdrückverband Singapurs hat seine Teilnahme angekündigt.
Seit Februar bereiten sich etwa 50 Männer an Bangkoks Sportfakultät intensiv auf den Wettbewerb vor. Bisher wurde die Hälfte von ihnen nominiert.
Der TAWA bleibt bei den Erwartungen für das lokale Team bescheiden. Armdrücken ist in Thailand nicht populär. Asienweit rangiert Thailand bestenfalls unter den zehn stärksten Nationen. Mit etwas Glück könnte es jedoch zu einer Silbermedaille am Strand und eventuell zwei Bronzemedaillen in der Halle reichen.


Sportklinik auf der Suche nach versteckten Talenten

Saksiri Uraiworn
„Sport statt Drogen“ – so oder ähnlich könnte die Initiative lauten, mit welcher die Stadtverwaltung Kinder und Jugendliche während der Sommerferien davon abhalten möchte, ihre Freizeit sinnlos zu vergeuden.
Am 1. April eröffnete Bürgermeister Itthipol Khunplome die „Sportklinik 2009“, die für alle Kinder zwischen 8 und 15 Jahren zur Verfügung steht. Zusammen mit Twatchai Rattatanyu, Direktor der Bildungsbehörde, und Stadtrat Banlue Kullawanich begrüßte er die über 200 anwesenden Kinder.
In der Sportklinik wurde zehn Tage lang an den sportlichen Talenten der Kinder gefeilt, ihre Technik verbessert und ihr Spielverständnis gefördert. Angeboten waren Fußball, Takraw, Tennis und Tanzen. Als Trainer waren unter anderem Anucha Munjaroen von Thailands Fußball-Nationalmannschaft und Polizei-Leutnant Singha Somsakul vom Takraw-Team der Polizei dabei.
Wer sein Können unter Beweis stellen konnte, hatte die Chance darauf, nach dem zehntägigen Kurs einen Platz in einer Auswahlmannschaft zu ergattern, die im Hinblick auf die geplante Gründung spielstarker Jugendmannschaft gezielt gefördert werden.

Die Veranstaltung fand lebhaften Zuspruch vieler Jugendlicher.


Schweizer Super League

Guido Roth
Sion – FC Zürich 0:1
Mit diesem Sieg konnte der FC die Tabellenführung halten. Margairaz traf in der 41. Minute zum Züricher Siegtreffer und bekam anschließend die Gelb-Rote Karte gezeigt. Keiner wusste warum, bis der Schiedsrichter erklärte, dass er den Torschützen wegen übertriebenem Torjubel des Feldes verwies.
Basel – Neuchatel 3:0
Basel ließ zu Hause gegen Neuchatel nichts anbrennen und siegte souverän mit 3:0. Vater des Sieges war Australiens Nationalspieler Chipperfield, der in der 13. und 65. Minute Basel mit 2:0 in Führung schoss. In der Schlussminute traf dann noch Stocker zum 3:0-Endstand.
Aarau – Bellinzona 0:0
In einem niveauarmen Spiel trennten sich die beiden Mittelfeld-Nachbarn mit 0:0 unentschieden.
Grasshoppers Zürich – Bern 3:3
Dos Santos leitete die torreichste Begegnung dieses Spieltages in der neunten Minute mit einem Eigentor für Bern ein. Noch vor der Halbzeit erhöhte Yapi-Yapo auf 2:0 für die Gäste. In der 51. Minute machte Dos Santos seinen Lapsus wieder gut und traf diesmal zum Züricher Anschlusstreffer ins richtige Tor. Hiernach schossen dann Zarate (53.) und Colina (75.) die Gastgeber zur 3:2 Führung, die aber Regazzoni acht Minuten vor Schluss zum 3:3 ausgleichen konnte.
Luzern – Vaduz 3:1
Luzern gibt sich weiterhin kämpferisch und stemmt sich mit aller Macht gegen den Abstieg. Im Kellerduell gegen den Vorletzten aus Vaduz gelang ein 3:1- Sieg, wonach die Luzerner nun bis auf einen Punkt an Vaduz herankamen. Gajic (4.), Paiva (34.) und Lustenberger (90.) lassen mit ihren Toren die Fans weiterhin vom Klassenerhalt träumen. Fejzulahi (37.) markierte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für die Liechtensteiner, die in der 79. Minute Polverino durch eine Rote Karte verloren.


Österreichische Bundesliga

Guido Roth
Mattersburg – Altach 5:4
Mit neun Toren erlebten die Fans in Mattersburg ein wahres Tor-Festival. Mattersburg siegte im direkten Duell der beiden Abstiegskandidaten mit 5:4 und gab die Rote Laterne an Altach ab. Für die Hausherren trafen Naumoski, zwei Mal Wagner, Seidl und Malic, während sich Guem, Vorisek, Konrad und Jun bei Altach in die Torschützenliste eintrugen.
Ried – Austria Wien 0:0
Ried war wohl die überlegene Mannschaft, hatte am Ende jedoch Glück noch einen Punkt gerettet zu haben. Der Wiener Acimovic vergab einen Foulelfmeter. Er scheiterte an Rieds Keeper Thomas Gebauer.
Kapfenberg – Salzburg 0:2
Für Salzburg kommt die Meisterschaft immer näher. Auch beim Auswärtsspiel in Kapfenberg ließ sich der Tabellenführer nicht beirren und siegte mit 2:0. Janko (3.) mit seinem 34. Saisontor und Pitak (48.) und brachten Salzburg auf die Siegerstraße.
Zuvor gaben jedoch die Verantwortlichen von Salzburg bekannt, dass man sich nach der Saison von Trainer Co Adriaanse trennen wird. Trotz bisher glänzendem Saisonverlauf soll der auslaufende Vertrag des Niederländers nicht verlängert werden.
Kärnten – Linz 0:1
Im Mittelfeld-Duell entführte Linz alle drei Punkte aus Kärnten. Lange sah es nach einem Remis aus. Zehn Minuten vor Schluss gelang dann Florian Klein der entscheidende Treffer zum Linzer 1:0-Sieg.
Rapid Wien – Sturm Graz 0:1
Das war es wohl für Rapid. Mit der 0:1-Heimniederlage gegen Graz kann sich der Tabellenzweite aus dem Meisterschafts-Rennen verabschieden. Haas traf in der 37. Minute zum Siegtreffer. Nur sechs Minuten später sah der Grazer Hassler die Rote Karte, doch Rapid gelang trotz Überzahl in der gesamten zweiten Halbzeit kein Treffer.


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