8. Jahrgang
Ausgabe Nr.24

16. Juni - 22. Juni 2009
Zum Anfang
Nachrichten
Nachrichten
aus Chiang Mai
Aus ganz Thailand
Der Briefkasten
Im Blitzlicht
Sport
Feuilleton
Aus unserer Gesellschaft
Was gibts Neues?
Fragen Sie Tante Frieda
Gedanken zur Woche
Reisen
Kurz vorgestellt
Kleinanzeigen
Abo
Wir über uns
Anzeigenpreise
Alte Ausgaben
Update jeden Dienstag von Saichon Paewsoongnern
Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Wirbelsturm in Sattahip verursacht großen Sachschaden

Gesundheitsminister inspiziert Pattaya

Das erste Amtsjahr von Bürgermeister Itthipol Kunplome

15-Tage-Visumsverlängerung verschärft

Thaksin erhält in Deutschland Einreiseverbot

Gouverneur will Chonburi zur Bio-Reis-Provinz entwickeln

PWA-Direktor: Ausreichend Wasser bis Mitte 2010

Lang ersehnte Ausbaustrecke seit gestern eröffnet

Mysteriöse Container werden in Kürze geborgen

Jugend wird über Gefahren von Denguefieber aufgeklärt

Erosion bedroht Existenz der Strandbetreiber

Jugendbande schlägt brutal zu: Ein Toter, zwei Verletzte

Deutscher schlitzt Ex-Freundin Kehle auf und flüchtet

Vulgäre Ausdrucksweise von Bar-Schleppern widert Touristen an

Schwarzes Ice – Mann aus Zimbabwe verkauft Drogen

Stiefvater misshandelt ihm anvertrautes Kind

 

Wirbelsturm in Sattahip verursacht großen Sachschaden

Nach dem schweren Wirbelsturm ist der beliebte „700 Rai” Markt in Sattahip größtenteils zerstört.

Patcharapol Panrak

Am 4. Juni ist der beliebte „700 Rai” Markt von einem schweren Wirbelsturm heimgesucht worden. Fast 500 Zelte wurden beschädigt, Strommasten wurden umgeweht. Neun Personen mussten mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Zunächst war es nur ein starker Wind, dessen Kraft jedoch stetig zunahm. Etwa 60 Zelte wurden durch die Luft gewirbelt. Die Menschen rannten in alle Richtungen, um nach einem sicheren Unterschlupf zu suchen. Als die Rettungskräfte eintrafen, mussten sie mehrere Personen unter eingefallenen Zelten oder umgefallenen Strommasten befreien.
„Ich sah mindestens 1.000 Menschen, die schrieen und um ihr Leben rannten”, erzählte Boonchuay Boonchaiyo. „Als der Sturm vorbei war, waren viele Personen verletzt. Wir können von Glück sprechen, dass niemand von den umher fliegenden Zeltstangen aufgespießt wurde.” Die Verletzten wurden ins Queen Sirikit und ins Apakornkiettivong Hospital gebracht.
Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden auf knapp drei Millionen Baht. Es wird wohl noch Wochen dauern, bis der Betrieb am „700 Rai” Markt wieder normal verläuft.


Gesundheitsminister inspiziert Pattaya

Pattaya Mail. Thailands Gesundheitsminister Wittaya Kaewparadai kam am 10. Juni persönlich nach Pattaya, um sich selbst von der Lage zu überzeugen, da cirka 90 Menschen wegen des Grippevirus H1N1 überwacht werden.
Der Minister sagte während eines Treffens im Banglamung Hospital, an dem auch Beamte der Abteilung für Volksgesundheit sowie vom Gesundheitsamt Chonburi und Pattaya teilnahmen, dass das Grippevirus nicht so gefährlich sei, wie vorher angenommen wurde, da es wirksame Gegenmittel gäbe.
Da aber die taiwanesische Regierung bekannt gab, dass zwei Touristen nach dem Besuch in Pattaya zwischen dem 1. und 5. Juni auf das Virus positiv untersucht wurden, sollen die Vorsichtsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen verschärft werden.
Minister Wittaya sagte weiter, dass sofort, nachdem dies bekannt wurde, eine Gruppe Beamte nach Pattaya fuhr, um herauszufinden, wo sich die beiden Taiwanesen überall aufgehalten hatten. Dabei wurden zwei Diskotheken ausfindig gemacht, die immer viele Kunden anziehen und daher als riskant gelten. Über 200 Angestellte von beiden Betrieben wurden untersucht, 90 von ihnen zeigten grippeähnlich Symptome.
Minister Wittaya sagte aber auch, dass es an Beweisen fehle, ob sich die beiden Taiwanesen in Pattaya angesteckt haben. Trotzdem wurden Vorbereitungen getroffen, dass mögliche Infizierte schnell behandelt werden.
„Die Krankheit ist nicht so schlimm wie alle vorher dachten“, sagte der Minister. Die Todesrate dabei liegt nur zwischen 0,1 bis 1 Prozent. Das Ministerium hat genug Medizin dagegen zur Verfügung.
Die Stadtregierung wird nun öffentlich Informationen darüber ausgeben, wie man eine Ansteckung mit dem Virus H1N1 vermeiden kann, und arbeitet eng mit der Seuchenkontrolle im Banglamung Krankenhaus zusammen, wo cirka 200 Erkrankte täglich versorgt werden können.
Bis jetzt 150 bestätigte Infektionen
im gesamten
Königreich
Bürgermeister Itthipol Khunplome bestätigte nach letzten Meldungen, dass 17 Angestellte aus den Unterhaltungsbetrieben den Virus haben. Die Unterhaltungsbetriebe wurden sofort geschlossen.
Es sind auch bereits mehrere andere Menschen, die nicht in diesen Unterhaltungsbetrieben waren, in Pattaya erkrankt. 420.000 Tabletten der Medizin wurden zu verschiedenen Krankenhäusern geliefert und andere Maßnahmen getroffen, die Seuche einzudämmen.
Die WHO erhob die Pandemie-Warnung auf Stufe 6 – die höchste Alarmstufe.


Das erste Amtsjahr von Bürgermeister Itthipol Kunplome

Unterschiedliche Erfolge bei Infrastruktur und Tourismus

Ariyawat Nuamsawat
Als Itthipol Kunplome vor etwas über einem Jahr das Amt des Bürgermeisters von Pattaya antrat, präsentierte er einen ehrgeizigen Entwicklungsplan für die Stadt, der ihm sowohl Lob als auch Kritik brachte. Doch trotz der unvorhersehbaren wirtschaftlichen und lokalpolitischen Krisen, die die Mittelbeschaffung erschwerten und dem Tourismus nachhaltig schadeten, gelang es dem Bürgermeister auch, innerhalb der ersten 12 Amtsmonate handfeste Fortschritte in seinen Vorhaben zu erreichen.

Bürgermeister Itthipol Kunplome spricht über die Fortschritte, die während seines ersten Amtsjahres erreicht wurden.

Bei einer Versammlung am 29. Mai sprach Itthipol über seine Bilanz nach einem Jahr als Bürgermeister und hob zunächst hervor, dass die Arbeiten an der Sukhumvit Road zur Verbesserung der Verkehrsproblematik fast abgeschlossen seien und dass Koh Larn bis spätestens August mit ausreichend Strom versorgt sein sollte. Die TOT wurde beauftragt, entlang des Strandes ein Hochgeschwindigkeitsnetzwerk für drahtlosen Internetzugang einzurichten, und sogar sein Lieblingsprojekt – die Einschienenbahn für das Stadtgebiet – verzeichnet Fortschritte. Es wird nun nach einem Fachberater gesucht, der das Projekt beaufsichtigt.
Während die Verbesserung an der Infrastruktur stetig zu verlaufen scheint, sind im Tourismussektor noch große Aufgaben zu erledigen.
Die Regierungen der Stadt, Provinz und Nation arbeiten unentwegt daran, einheimische und ausländische Besucher wieder nach Pattaya zu locken. Angebote umfassen unter anderem das Bereitstellen von 20.000 kostenlosen Hotelzimmern und eine Reihe von Sonderveranstaltungen. Vergangenen Monat wurde zudem ein Budget in Höhe von 17 Millionen Baht für eine groß angelegte Multimedia-Werbekampagne zur Ankurbelung des Tourismus’ verabschiedet.
Vitsanu Palayanon, Vorsitzender des strategischen Entwicklungskomitees der Stadt, sagte, dass sich insbesondere die öffentlichen Veranstaltungen als erfolgreich herausstellten. Deshalb soll im kommenden Jahr das Angebot noch ausgeweitet werden. Die beliebtesten Veranstaltungen waren demnach der „Pattaya Countdown“ zu Neujahr, das Chinesische Neujahrsfestival und das Pattaya International Music Festival, sagte Vitsanu. Innerhalb der nächsten 12 Monate soll nun ein Teil von Pattayas „Altstadt“ in Naklua für den Verkehr gesperrt werden, um einen Freiluft-Marktplatz zu errichten. Des Weiteren werden derzeit die Möglichkeiten zur Veranstaltung eines Karnevals, eines asiatischen Filmfestivals und sogar eines professionellen Autorennens überprüft.
Allerdings gestaltet sich das Vorhaben, den Tourismus in Pattaya wieder auf die Erfolgsspur zu lenken, alles andere als einfach. Zu sehr nagt die Angst vor einer Verschlimmerung der Wirtschaftskrise am Vertrauen vieler potenzieller Thailand-Reisenden. Die Probleme, die von der vorübergehenden Schließung der Bangkoker Flughäfen, den gewaltsamen politischen Protesten und der Stürmung der Tagungsstätte des ASEAN-Gipfels in Pattaya herrühren, sind schwerwiegender als jene, die aus Verkehrsstaus oder der mangelhaften Leistung öffentlicher Versorgungsbetriebe resultieren. Die positiven Resultate aus dem städtischen Entwicklungsplan hängen daher überwiegend mit der Verwendung von Beton und Baustahl zusammen.
Die Verbesserung des Verkehrsflusses ist einer der Schwerpunkte. Die Arbeiten an der Sukhumvit Road halten weiter an, während für die Fertigstellung des Ausbaus der 16,5 Kilometer langen Strecke entlang der Eisenbahnlinie lediglich noch die Installation der Straßenbeleuchtung und der Ampelanlagen anstünden, sagte Itthipol.
Auch eine zuverlässige Stromversorgung für die bei Touristen beliebte Insel Koh Larn steht bevor. Die Unterwasser-Kabel, mit welchen 11 Megawatt geliefert werden können, wurden bereits verlegt. Ausstehend sei nur noch der Anschluss ans Festland, gab Vitsanu bekannt. Dies werde noch im August geschehen.
Es gibt aber auch Vorhaben, deren Ziel verfehlt wurde. Das seit vielen Jahren bestehende Problem mit der mangelnden Wasserversorgung bereitet den zuständigen Behörden noch immer Kopfzerbrechen.
Repräsentanten des beauftragten Unternehmens erklärten vergangenen Monat, es gebe Probleme dabei, die Flüsse in Bang Pakong und Chachoengsao in den Versorgungszyklus einzubinden. Die Fertigstellung werde sich deshalb um drei Jahre verzögern und Mehrkosten von fünf Milliarden Baht benötigen, hieß es. Die verantwortlichen Stadtbeamten weigerten sich, das beauftragte Unternehmen namentlich zu nennen. Es soll sich ihren Angaben zufolge aber um einen erfahrenen japanischen Betrieb handeln.
Der ständige Stadtsekretär Sittiprap Muangkhum sprach sich dafür aus, dass die Stadt einen Alternativplan anfertige, der sowohl die beiden Flüsse als auch die Abwasser-Aufbereitungsanlage als Quelle ausschließt. In beiden Fällen könne der vom Wasserwerk der Provinz Chonburi eingeführte Qualitätsstandard nicht erreicht werden, so Sittiprap. Auch die Öffentlichkeit teilt diese Meinung.
Doch die mangelnde Wasserversorgung ist nur eines der Projekte, dem sich die Behörden annehmen wollen. Laut Vitsanu wird noch immer eifrig an der Ausarbeitung eines „Perfect Beach“-Plans gearbeitet, der eine Verbreiterung des Strandes sowie Schutzmaßnahmen gegen dessen Auswaschung umfasst.


15-Tage-Visumsverlängerung verschärft

Pattaya Mail. Thailands Einwanderungsbehörde hat bekannt gegeben, dass die Regelung der 15-tägigen Aufenthaltsverlängerung für Touristen verschärft wurde. Mit dieser Maßnahme soll verhindert werden, dass Ausländer die vorherige Regelung missbrauchen.
Ohne Vorankündigung wurde diese neue Regelung am 1. Juni eingeführt. Jeder Ausländer, der bereits viermal in Folge mit einem 15-Tage-Stempel nach Thailand eingereist ist, muss seine nächste Ausreise/Einreise über einen internationalen Flughafen antreten. Diese berechtigt für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen.
Für Personen mit einem im Ausland ausgestellten Visum hat diese Änderung keinerlei Auswirkungen. Ausländern, die sich momentan unter der 15-Tage-Regelung in Thailand aufhalten, wird nahe gelegt, ein Touristenvisum oder ein „Non-Immigrant O“-Visum von einer Thai-Botschaft oder einem Konsulat im Ausland einzuholen. Touristenvisa berechtigen zu einem 60-tägigen Aufenthalt, „Non-Immigrant“-Visa zu maximal 90 Tagen.


Thaksin erhält in Deutschland Einreiseverbot

Der thailändische Außenminister Chavanant Intarakomamasut teilte in einer Pressekonferenz mit, dass die deutsche Regierung gegen den gestürzten Premierminister Thaksin Shinawatra ein Einreiseverbot erlassen hat.
Damit steht Thaksin auf der nationalen Ausnahmenliste der deutschen Regierung und könnte verhaftet werden, sobald er das Land betritt.
Als einer der Gründe für das Einreiseverbot wurden von Seiten Deutschlands Befürchtungen angegeben, dass Thaksin während seines Aufenthalts in Deutschland die thailändische Regierung angreifen könnte.
Das thailändische Außenministerium setzte sich mit der Regierung Deutschlands in Verbindung, nachdem bekannt wurde, dass Thaksin Ende letzten Jahres Deutschland besuchte und eine einjährige Aufenthaltsgenehmigung ohne Wissen von Regierungsstellen am 29. Dezember erhalten hatte. Die Aufenthaltsgenehmigung wurde inzwischen widerrufen.


Gouverneur will Chonburi zur Bio-Reis-Provinz entwickeln

Vimolrat Singnikorn
Nachdem die Kultivierung des ersten biologischen Reisfelds in der Provinz Chonburi so erfolgreich verlaufen ist, will Gouverneur Senee Jittakasem nun auch in den Distrikten Panas Nikom, Bo Thong, Nong Yai und Pan Thon diese Reisfelder anlegen lassen. Farmer sollen in Lehrgängen aufgeklärt werden, wie sie die Reisfelder bestellen müssen, damit die Ernte das Bio-Reis-Siegel erhält.

Gouverneur Senee Jittakasem tritt für Bio-Reisanbau ein.

Der Reisanbau spiele in Thailand seit jeher eine wichtige Rolle gespielt, sagte Senee. Der Lebensrhythmus werde bei vielen Menschen, oft in kompletten Siedlungen, vom Reis bestimmt. Als eines der führenden Länder für Reisanbau und -export sei Reis auch für die nationale Wirtschaft von großer Bedeutung.
Nach Senees Vorstellung könnte mit der Umstellung auf Bio-Reis schon bis in zwei Jahren erreicht werden, dass die Farmer keine verdorbene Ernte mehr zu beklagen haben. „Die meisten Reisbauern verwenden chemische Düngemittel. Die sind zwar effektiv, doch sie werden dem Boden auf Dauer auch Schaden. Außerdem muss die Düngemenge jedes Mal erhöht werden“, so der Gouverneur.
„Deshalb halten wir es für wichtig, dass die Reisbauern auf natürliche und biologische Dünger umsteigen. Diese können sie sogar selbst herstellen, was die Unkosten für den Reisanbau deutlich senkt. Die Farmer in den Distrikten Panas Nikom, Bo Thong, Nong Yai und Pan Thon sollen von Experten erklärt bekommen, wie sie selbständig Bio-Dünger herstellen können“, sagte Senee.
Der Gouverneur sagte weiter, dass dies für Thailand die große Chance sei, sich gegenüber anderen Reis exportierenden Ländern einen Vorteil zu verschaffen. Wenn alle Farmer an einem Strang ziehen, könnte bis in zwei Jahren die komplette Reisproduktion in der Provinz biologisch sein.


PWA-Direktor: Ausreichend Wasser bis Mitte 2010

Der Mabprachan See scheint randvoll zu sein. Laut Thanee Thongprachum, Direktor des Provinzwasserwerks, ist genügend Wasser vorhanden, um den Bedarf bis 2010 abzudecken.

Sawittree Namwiwatsuk
Während die Stadtverwaltung weiterhin nach einer passenden Lösung für die mangelnde Wasserversorgung in und um Pattaya forscht, gab der Leiter des Provinzwasserwerks (PWA) bekannt, dass die vorhandenen Ressourcen ausreichen, um den Wasserbedarf bis Mitte 2010 vollständig zu decken.
In einem Interview bezeichnete PWA-Direktor Thanee Thongprachum den Vorschlag der Stadtverwaltung auf das Zurückgreifen auf aufbereitetes Abwasser als „unnötig“.
Die Pläne wurden bereits besprochen und als veraltet bewertet, fügte er hinzu. Untersuchungen hatten ergeben, dass das aufbereitete Wasser zu hohe Rückstände von Reinigungsmittel aufweist. Falls man dieses Wasser nochmals filtert, könnte dies die Wasserpreise verteuern, so Thanee. Deshalb soll vorerst Regenwasser im Unterdistrikt Huay Yai gesammelt werden.
Repräsentanten des Auftragnehmers, eine japanische Firma, trafen sich am 1. Juni mit Bürgermeister Itthipol Khunplome. In den Gesprächen eröffneten sie ihm, dass unvorhergesehene Probleme aufgetreten sind, welche die Fertigstellung des Auftrags um drei Jahre aufschieben. Gleichzeitig sollen angeblich Mehrkosten in Höhe von fünf Milliarden Baht entstehen. Deshalb spricht sich Thanee nun für eine betriebsinterne Lösung aus.
Das PWA hatte kürzlich einen Kredit in Höhe von 803 Millionen Baht aufgenommen, um die Kapazität der Filteranlagen in Nong Klangdong und Banglamung zu verbessern. Es soll ein neuer Anschluss vom Bangpra Wasserspeicher nach Nong Klangdong gelegt werden, der den Zufluss von Brauchwasser zur Stadt deutlich erhöht. Das Projekt wird bis Ende 2010 abgeschlossen sein.


Lang ersehnte Ausbaustrecke seit gestern eröffnet

Der Verkehr ist auf beiden Seiten der Eisenbahnlinie jeweils nur in eine Fahrtrichtung erlaubt.

Ariyawat Nuamsawat
Nun ist es endlich soweit! Für den gestrigen Montag, den 15. Juni, war die offizielle Eröffnung der Ausbaustrecke entlang der Eisenbahnlinie vorgesehen. Zuletzt waren nur noch Arbeiten an der Straßenbeleuchtung und an den Ampelanlagen der 16,5 Kilometer langen Strecke zu erledigen. Das Jointventure T.T.K. Solution war zudem damit beauftragt worden, Überwachungskameras an allen Kreuzungen zu installieren.
Der Verkehr ist auf beiden Seiten der Eisenbahnlinie jeweils nur in eine Fahrtrichtung erlaubt. Die Fahrtrichtung auf der Fahrbahn östlich der Eisenbahnlinie ist von der Kratinglai-Kreuzung (Nationalstraße 36) bis zur Huayyai-Kreuzung. Die Fahrtrichtung auf der westlichen Fahrbahn ist entgegengesetzt. Allgemeine Fragen zu der neuen Strecke beantwortet auch das Call Center 1337 (24-Stunden).


Mysteriöse Container werden in Kürze geborgen

Patcharapol Panrak
Die Königlich Thailändische Marine (RTN) wurde mit der genaueren Untersuchung der mysteriösen Container vor Satthips Küste beauftragt.
Dem Forensischen Institut des Justizministeriums (CIFS) und der nationalen Sonderermittlungsbehörde (DSI) liegen inzwischen Fotos und der genaue Lageplan für einen der 3 x 6 Meter großen Container vor. Daher konnten Mikrokameras von Tauchern in den Container eingeführt werden. Außer einiger Meereslebewesen war der Container nur mit Meerwasser gefüllt und ansonsten leer.
Die anderen Container in tieferen Gewässern, deren genauen Koordinaten man noch nicht weiß, sollen ebenfalls noch untersucht werden.


Jugend wird über Gefahren von Denguefieber aufgeklärt

Wannaporn Jamjumrus, Direktorin des Amts für öffentliche Gesundheit und Umwelt, ruft die Öffentlichkeit auf, Brutgebiete auszumerzen.

Vimolrat Singnikorn
Da sich Denguefieber-Erkrankungen wieder mehren, wurde ein Seminar veranstaltet, bei dem 280 Schüler über die Gefahren der Infektionskrankheit, die von bestimmten Moskito-Arten übertragen wird, aufgeklärt wurden.
Die Veranstaltung fand am 1. Juni im Redemptorist Center statt und wurde von Bürgermeister Itthipol Khunplome eröffnet. Mehrere Gesundheitsexperten waren dabei, um Statistiken zum Denguefieber zu erläutern und zu erklären, wie die Infektionsrate wieder gesenkt werden kann.
2008 starben in der Provinz Chonburi vier Menschen am Denguefieber; weitere 2.429 wurden infiziert. Die Infektionsrate der gesamten Provinz liegt bei 0,201 Prozent. Im Distrikt Banglamung erkrankten 337 Personen an Denguefieber, was einer Infektionsrate von 0,151 Prozent entspricht.
Laut Wannaporn Jamjumrus, Direktorin des Amts für öffentliche Gesundheit und Umwelt, sind die Infektionen wieder auf dem Vormarsch. In diesem Jahr seien bisher 77 Erkrankungen und ein Todesfall gemeldet worden. Damit liege die Infektionsrate insgesamt schon jetzt bei 0,033 Prozent.
„Das Denguefieber ist in Chonburi ein Problem, das wir uns bewusst machen müssen”, so Wannaporn. „Wir müssen alle zusammenarbeiten, um ein Ausbreiten zu verhindern.” Offiziell gelte eine Ansteckungsrate von unter 0,05 Prozent als „akzeptabel”.
„2009 wird sich das Problem verschlimmern”, befürchtet Krankenschwester Na-Anya Jantarakad. „Die effektivste Kontrollmaßnahme ist, die Brutgebiete der Gemeinen Stechmücke (Culex pipiens) auszumerzen.”
Die Beseitigung von allen Stehendgewässern ist der beste Weg. Dazu zählt, Container abzudecken, in welchen sich Regenwasser befinden könnte, mehr Fische in die Teiche zu geben, Wohn- sowie Geschäftsräume sauber zu halten und Insektensprays zu verwenden.


Erosion bedroht Existenz der Strandbetreiber

Ariyawat Nuamsawat
Seit 20 Jahren verdient sich „Onkel Mee“ sein Geld damit, Strandbesuchern am Anfang der Beach Road Essen, Trinken, Liegestühle und Sonnenschirme anzubieten. Häufige Unwetter, die Gezeiten und der Ausbau der Infrastruktur führen dazu, dass sein Geschäft sprichwörtlich weggespült wird.

Die Strandbetreiber in Nordpattaya warten ihren Abschnitt in Eigeninitiative.

„Die Menschheit beutet die Natur aus und verschandelt den Strand“, sagte Mee, während er auf einen Strandabschnitt blickt, der auf einer Länge von etwa 100 Metern vom Meer unterspült wurde. Die Auswaschung, die Konstruktion eines asphaltierten Parks und der Einbruch der Touristenzahlen führten dazu, dass Mee in manchen Wochen nur bis zu 150 Baht verdient.
Eine Studie des Amts für öffentliche Bauvorhaben (PWD) ergab, dass der Strand in Nordpattaya in den nächsten 30 Jahren um 15 Meter schrumpfen wird, sollte nichts dagegen unternommen werden. Kaum besser ist die Prognose für die Strände in Zentral- und Südpattaya, die demnach um 12 Meter schrumpfen sollen. Dagegen könnte sich der Strand nahe des Bali Hai Piers um bis zu 82 Meter vergrößern, da der Sand von den anderen Stränden hierher geschwemmt wird. Das Ergebnis für den Strand in Jomtien könnte sogar noch gravierender ausfallen.
„Wer schon vor 30 Jahre hier war, der weiß, wie viel Strand in dieser Zeit in Jomtien und Pattaya verloren ging“, sagte PWD-Direktor Pichet Uthaivatananon. Am deutlichsten sei die Auswirkung an Jomtiens nördlichem Strand zu erkennen. Dort müsse unbedingt ein Wellenbruch platziert werden, um eine weitere Auswaschung zu verhindern.
In einer dreijährigen Studie wurde festgestellt, dass die Strand-Erosion in Pattaya langsamer verlaufe, sagte Pichet. Deshalb wurde der Plan, den Strand um 50 Meter zu verbreitern, verworfen.
Das Unternehmen Team Engineering & Management beobachtete Pattaya Beach zwischen 2000 und 2003. In dieser Zeit wuchs die Breite des Wongamat Strandes um 1,45 Meter an, während die Strände in Nord- und Südpattaya um 76 bzw. 45 Zentimeter schrumpften. Der Strand beim Bali Hai Pier wuchs dagegen um 3,5 Meter an.
Doch das ist für Onkel Mee kein Trost. Es ist nicht nur Mutter Natur, die ihm den Strand wegnimmt, sondern auch die Stadtverwaltung. In ihrem Vorhaben, die landschaftliche Gestaltung des Strandes zu verschönern, hat die Stadtverwaltung einen Teil des Strandes nahe dem Dusit Thani Pattaya asphaltiert, Sitzgelegenheiten aufgestellt und Kokospalmen sowie einen kleinen Garten angelegt. Leider wurde dafür minderwertiges Baumaterial verwendet, weshalb der Abschnitt nach Unwettern stets gewartet werden muss.
„Zum Glück gab es in letzter Zeit keine schweren Unwetter, aber ein Taifun wie 1997 würde den Park zerstören“, befürchtet Mee. „Ich wünschte, man würde diese Baumaßnahmen einstellen und die Natur so belassen, wie sie ist.“
Stattdessen bekämpfen Mee und die anderen Strandbetreiber die Erosion mit eigenen Kräften und finanzieren dies aus eigener Tasche. Gemeinsam kaufen sie Sandsäcke, um den Strand zu befestigen, während andere den weggespülten Sand mühselig einholen, um die nach Stürmen entstandenen Löcher zu füllen.
Zwar verläuft die Erosion eher langsam, doch die Stadtverwaltung ist sich des Problems durchaus bewusst. Eine geplante Strandverbreiterung wurde widerrufen. Momentan wird nach einer anderen Lösung geforscht, mit welcher die wichtigste Attraktion der Stadt geschützt werden soll.
Bürgermeister Itthipol Khunplome spricht sich für die Gründung eines Komitees aus, das sich der Problematik annimmt. Dieses soll für die Strände, die Beach Road, die Promenade und die Grünanlagen verantwortlich sein. Doch das sei nicht so einfach umzusetzen, sagte Pichet.
„In den letzten 30 Jahren ist das Meer immer mehr zu einem Problem für alles geworden, was sich in direkter Strandnähe befindet. Besonders betroffen ist die Jomtien Beach Road. Starke Ausspülungen greifen das Straßenfundament an, was an einigen Stellen an der Straßenneigung unschwer zu erkennen ist“, so Pichet.
Er befürchtet, dass das Problem nicht nur für Pattaya, sondern für die gesamte Küstenlinie Chonburis gilt. Deshalb müsse sich die Landesregierung einschalten, um eine zukunftsorientierte Lösung zu finden.
Eine 2006 von Chonburis Umweltbehörde und Thailands Ministerium für Natur und Umwelt unternommene Studie ergab, dass die Provinz Chonburi bereits über 122 Rai Strand an das Meer verloren hat. Der finanzielle Schaden wurde mit 610 Millionen Baht beziffert. Als Hauptgründe der Erosion wurden Überflutung, schwere Stürme, mehr Regenfälle, die Gezeiten und das Eingreifen der Menschen in die Natur angegeben.


Jugendbande schlägt brutal zu: Ein Toter, zwei Verletzte

Patcharapol Panrak
Eine berüchtigte Jugendbande wird für den Mord an einem Versicherungsmakler im vergangenen Monat verantwortlich gemacht. Bei dem Überfall in der Nacht auf den 31. Mai wurde Theeradet Chamapakpimol, 21, getötet. Ekarin Ruang-Aram, 25, Unteroffizier der Königlich Thailändischen Marine, und Pakorn Khunthongpan, 18, Student an der Aksorn Technology School, wurden dabei verletzt.
Als die Beamten gegen kurz vor 3 Uhr am Tatort eintrafen, fanden sie Theeradet tot am Straßenrand liegen. Dem Angestellten des Lebensversicherers „Siam Commercial New York“ wurde in den Rücken geschossen.
Ekarin wurde von einer Kugel in die Schulter getroffen, während Pakorn eine Schusswunde am Bein davontrug. Beide wurden zur Behandlung ins Queen Sirikit Hospital gebracht.
Laut Polizei-Oberst Somchai Suntawanik, Leiter des Polizeireviers in Sattahip, könnte es sich bei den Tätern um eine polizeibekannte jugendliche Motorradbande aus Najomtien handeln. Sie seien dafür berüchtigt, Verkehrsteilnehmern aufzulauern, um sie zu verfolgen und zu bedrohen.
Sanhanat Charoenporn, 17, war einer von 14 Jugendlichen, die in besagter Nacht auf der Rückfahrt nach Sattahip waren. Auf Höhe von Sattahips Technologie-Hochschule stieß eine sechsköpfige Bande auf drei Mopeds, die sie fortan verfolgte. Sanhanat fühlte sich zwar gestört von ihnen, doch zu Problemen kam es erst, als sie auf Höhe des Thepprasit Tempels waren. Dann feuerte die Gruppe plötzlich Schüsse in die Luft und bedrohte Sanhanat und seine Freunde.
Im Laufe der Verfolgung schaltete die Bande die Lichter an ihren Mopeds aus und überholte ihre Opfer. Dann schoss einer von ihnen, ein Langhaariger auf einer schwarzen Honda Wave 125cc, direkt auf sie. Dabei erlitt Theeradet die tödliche Verletzung.


Deutscher schlitzt Ex-Freundin Kehle auf und flüchtet

Boonlua Chatree
Die Polizei fahndet nach einem Deutschen, der laut Zeugenaussagen seiner Ex-Freundin die Kehle aufschlitzen wollte, nachdem sie ihn verlassen hatte, um in einer Bar in der Soi 6 anzuheuern.

Die Polizei fahndet nach dem 37-jährigen Deutschen Erik Zodrow.

Erik Zodrow, 37, hat sich Sairung Boonsomtob, 27, angeblich von hinten genähert, als sie gerade mit einem Mann in der Love Club Bar Billard spielte. Plötzlich packte er sie, verletzte sie vor den geschockten Angestellten und Besuchern an der Kehle und flüchtete mit einem wartenden Mopedtaxi.
Sairung hatte Glück im Unglück, denn der Schnitt verfehlte ihre Luftröhre. Die Blutung konnte im Pattaya International Hospital schnell gestoppt werden, und die Wunde wurde mit mehreren Stichen genäht.
Kanokwan Srisongkram, 46, eine Arbeitskollegin von Sairung, sagte, dass dies der erste Arbeitstag von Sairung war. Sie hatte eben erst ihre Beziehung zu Zodrow beendet, nachdem dieser, so gab das Opfer an, häufig betrunken war und sie geschlagen hatte. Noch kurz vor der Tat hatte Zodrow offenbar mehrere SMS mit Drohungen geschickt.
Der Fahrer des Mopedtaxis gab an, Zodrow von einem Appartment in der Gemeinde Roi Lang abgeholt zu haben. Bei der folgenden Durchsuchung seines Zimmers konnte die Polizei den Reisepass des Deutschen konfiszieren. Die Fahndung nach ihm hält noch an.


Vulgäre Ausdrucksweise von Bar-Schleppern widert Touristen an

Auf der Polizeiwache wird ein Protokoll mit den beiden Schleppern (links) aufgenommen.

Boonlua Chatree
In der Nacht auf den 4. Juni unternahm Polizei-Kapitän Somchai Chaikananukul, stellvertretender Leiter der Abteilung für Kriminalitätsbekämpfung, zusammen mit seinen Kollegen einen Routinegang entlang der Walking Street. Dabei wurden die Beamten von Touristen auf eine Gruppe von Männern aufmerksam gemacht, die vor den Eingängen einiger Go-Go-Bars lauthals und zudem in äußerst vulgärer Ausdrucksweise und Gestik um Gäste warben.
Die Polizei kontrollierte daraufhin Sampan Suthon, 26, und Sanae Chusri, 36. Auf Englisch priesen beide die Sex-Shows der Nachtclubs an und missachteten bei ihrer Wortwahl jegliche Grenze zum Geschmacklosen. Sie wurden wegen Geschäftsbeteiligung an einer Sache, die sich mit Obszönitäten beschäftigt, und wegen öffentlicher Zurschaustellung unzüchtigen Materials angezeigt.
Kapitän Somchai sagte, dass diese Gossensprache der „Lautsprecher“ der Go-Go-Bars ein Problem sei, über welches sich Touristen schon seit Jahren beschwerten. Bei einem Kontrollgang durch einige dieser Bars wurden aber angeblich keinerlei obszönen Shows gesehen. Ansonsten hätte man die Betreiber festgenommen, sagte er.


Schwarzes Ice – Mann aus Zimbabwe verkauft Drogen

Boonlua Chatree
Am 9. Juni erhielt die Polizei einen Hinweis, dass ein Mann aus Zimbabwe gemeinsam mit einer Thailänderin Ya Ice verkaufen würde.
Als die Polizei in der Soi 17 der 3. Road eintraf, wo die Verdächtigen angeblich die Drogen lieferten, sich nach längerer Wartezeit dann zu erkennen gab, rannte der Mann in den 3. Stock des Gebäudes und wollte von dort mit einem Sprung entkommen. Dies schlug aber fehl, da er sich dabei erheblich verletzte und ihm einen Armbruch, Abschürfungen an den Beinen und eine Kopfwunde einbrachte.
Die Polizei brachte ihn ins Banglamung Krankenhaus und behielt seinen Reisepass ein. Dieser wies ihn als Bongani Khumallo, 28, aus. Er trug auch eine thailändische Identitätskarte bei sich, die besagte, dass er Mittelfeldspieler im Irischen Fußballclub sei. Es wurden ihm 4 Gramm Ya Ice abgenommen, die er bei sich trug.
Seine Partnerin, Naruemon Khan-Asi, 27, wurde ebenfalls verhaftet. Sie gab an, die langjährige Geliebte von Bongani zu sein und gab zu, von ihm anheuert worden zu sein, um Ice in dem Unterhaltungskomplex, in dem sie arbeitete, zu verkaufen. Sie nahm für 1,6 Gramm 8.000 Baht.
Zwei weitere Frauen, Cholticha Hongsawat, 27, und Supanet Chumhiran, 29, die sich ebenfalls im Zimmer befanden, wurden auch verhaftet, da ein Päckchen mit Ya Ice aufgefunden wurde. Eine anschließende Urinprobe ergab positive Werte der Droge.
Khumallo bekannte sich schuldig in allen Anklagepunkten. Naruemon Khan-Asi behauptete, nur die Lieferanten der Drogen gewesen zu sein.
Die Polizei vermutet außerdem, dass der thailändische Ausweis des Mannes eine Fälschung ist.


Stiefvater misshandelt ihm anvertrautes Kind

Befindet sich nun auf der Flucht

Theerarak Suthatiwong
Die Polizei fahndet nach einem Mann, der seinen achtjährigen Stiefsohn schwer misshandelt haben soll. Saisunee Meeyaun, 30, rief die Beamten am 5. Juni an, um eine Anzeige gegen Piya Wisetsao, 28, zu erstatten.
In polizeilicher Begleitung besuchte Supakorn Noja, Direktor des Wohlfahrts- und Förderzentrums für Kinder (CWPD), Saisunee und ihren Sohn in ihrem Zimmer. Der Achtjährige wirkte verstört und weinte. Die Blutergüsse um sein linkes Auge waren unübersehbar. Doch erst als er sein T-Shirt auszog, wurde das Ausmaß seines Leides offenbart. Über den ganzen Körper verstreut hat er Wunden und blaue Flecken. Der Junge wurde im Banglamung Hospital behandelt, in welchem er zum Schutz vor weiterer Misshandlung vorübergehend aufgenommen wurde.
Saisunee gab an, dass sie zwei Tage zuvor während der Arbeit von einem Nachbarn angerufen wurde, der ihr sagte, dass Piya ihren Sohn schlage. Als sie zuhause ankam, sah sie, was ihr Mann angerichtet hatte und warf ihn raus. Acht Jahre lang sei sie mit dem Eislieferanten liiert gewesen, sagte sie. Allerdings sei Piya nicht der Vater ihres Sohnes.
Als Piya an diesem Abend anrief und um Vergebung bettelte, wies Saisunee ihn ab. Daraufhin suchte er den Jungen auf, fügte ihm weitere schwere Verletzungen zu und flüchtete danach.
Nachdem sich Saisunees Sohn etwas erholt hatte, vertraute er sich Supakorn an und erzählte, dass ihn Piya zwei Tage zuvor in volltrunkenem Zustand verprügelte, weil er nicht gut lesen könne. Mit einem Kleiderbügel, mit den Händen und Füßen habe er zugeschlagen und dem Jungen befohlen, dabei keinen Laut von sich zu geben.
Der Junge soll nun in einem Kinderheim unterkommen, bis er die psychischen Wunden überwunden und wieder zu Selbstvertrauen gefunden hat.


E-mail: [email protected]
Pattaya Mail Publishing Co., Ltd. 
62/284-286 Thepprasit Road, (Between Soi 6 & 8) Moo 12, Pattaya City T. Nongprue, A. Banglamung, Chonburi 20150, Thailand 
Tel.66-38 411 240-1, 413 240-1, Fax:66-38 427 596

Copyright © 2002 Pattaya Mail. Alle Rechte vorbehalten
Alle Inhalte dienen der persönlichen Information. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.

Advertisement