8. Jahrgang
Ausgabe Nr.28

14. Juli - 20. Juli 2009
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Stadtverwaltung verstärkt die Bemühungen zur Wiederbelebung des Tourismus

Neuer Stromzähler mit Vorauszahlungs-Funktion wird vorgestellt

Chonburis Gouverneur führt Inspektion in Kneipen und Diskotheken durch

Budget für Kinder-Kreativitätszone ist genehmigt

Wer fraß das Kalb?

Sriracha gedenkt seines Gründers

Visionen und Ideen für Zukunftsplanung gesucht

Hotels treffen Maßnahmen gegen die Legionärskrankheit

Nachruf

Polizeidepartment will Kriminalität gegen Ausländer unterbinden

Amerikanischer Gastdozent wird als Pädophiler entlarvt

Schon wieder Leiche am Strand von Bangsarae aufgefunden

Marine und Gemeinde bilden Netzwerk zum Kampf gegen Drogen

Polizeinachrichten

 

Stadtverwaltung verstärkt die Bemühungen zur Wiederbelebung des Tourismus

Ariyawat Nuamsawat

Probleme des Tourismus in Pattaya waren das Thema einer Anhörung, die am 26. Juni im Rathaus von Pattaya stattfand.
Pattayas Bürgermeister Itthiphol Kunplome, Abteilungsleiter und Beamte der Verwaltung Pattayas sowie Tourismusunternehmer stellten die Probleme dar. An der Veranstaltung nahmen auch Thanyarat Atchariyachai, die Präsidentin der Tourismuskommission des Senats, und ihr Team teil.
Atchariyachai forderte die Tourismusbranche in Pattaya auf, sich zu organisieren und nicht auf Maßnahmen des Staates zu warten. Allerdings arbeite man auch in der Regierung an der Verabschiedung eines Budgets zur Förderung des Tourismus. Sie betonte, dass die Kommission das Ziel verfolge, sich über die Probleme des Tourismus im Lande zu informieren. Problembereiche seien die Küstenregionen an der Andaman See, Koh Samui, die nördlichen Regionen um Chiang Mai, Chiang Rai, Ko Chang in der Provinz Trad und Pattaya. Auf diese Weise werde man einen Gesamtplan für das Land erarbeiten, in den die Probleme jeder Region aufgenommen und bei den Beratungen des Kabinetts berücksichtigt werden.

Thanyarat Atchariyachai.

Atchariyachai führte weiter aus, dass Statistiken zeigen, dass durch den Rückgang des Tourismus in Pattaya einige Unternehmer begonnen haben, Personal abzubauen. Staatliche Hilfen sind dringend erforderlich. Die Mitglieder der Kommission müssen Sofortmaßnahmen ergreifen, um den Tourismus in Pattaya wiederzubeleben. Die Stadtverwaltung von Pattaya wurde aufgefordert, beschleunigt Marketing-Maßnahmen zu entwickeln und die privaten Unternehmer bei der Führung ihrer Geschäfte zu beraten.
Sukho Wutthichot, die Vizepräsidentin der Tourismuskommission des Senats, nannte fünf Problembereiche, in denen Pattaya unterstützt werden müsse:
1. die Trinkwasserversorgung. Die östliche Region ist reich an Industrie, Landwirtschaft und Tourismus. Alle drei Bereiche brauchen viel Wasser, das kontinuierlich bereitgestellt werden muss.
2. die Weiterentwicklung U-Tapaos zu einem internationalen Flughafen. Die Arbeiten dazu haben bereits begonnen und können nach ihrer Fertigstellung eine bessere Lenkung der Tourismusströme bewirken.
3. das Müllproblem. Pattaya weist eine hohe Anzahl von Einwohnern und Touristen auf. Daher braucht die Stadt ein effektives Müllbeseitigungssystem.
4. das Kriminalitätsproblem, das Pattayas Image zu zerstören droht.
5. die Küstenerosion. Pattayas attraktive Küste hat einen großen Symbolwert. Daher muss das Problem der Küstenerosion hier dringend gelöst werden.
Pattayas Bürgermeister Itthiphol Kunplome sagte, dass 90 Prozent aller Unternehmen im Pattaya mit dem Tourismus zusammenhängen. Es gibt 674 Hotels mit 21.761 Zimmern und 30 kommerzielle Ausflugsziele. Jährlich kommen 6,68 Millionen Touristen und geben 59.347.810.000 Baht aus. Im Jahre 2009 bekam Pattaya City einen Budgetzuschuss von 1.494.740.000 Baht. Für das Jahr 2010 ist eine Verringerung dieses Zuschusses auf 1.350.000.000 Baht vorgesehen. Im Gegensatz zu dieser Abnahme des Budgets muss der Tourismus im nächsten Jahr jedoch zunehmen. Diese Kürzung kann ein empfindliches Hindernis für die Tourismuswerbung werden, denn die Förderung des Tourismus ist auf kontinuierliche Maßnahmen angewiesen. Die Mitglieder der Kommission wurden gebeten, diese Zusammenhänge bei ihren Beratungen zu berücksichtigen.


Neuer Stromzähler mit Vorauszahlungs-Funktion wird vorgestellt

Saksiri Uraiworn
Das Projekt, die Abrechnung des Stromverbrauchs per Vorauszahlung abzuwickeln, wurde am 30. Juni 2009 im Hotel Town in Town in Pattaya vorgestellt. Narit Srinual, der Vizedirektor der Elektrizitätswerke der Provinz, leitete die Veranstaltung, Vizebürgermeister Ronakit Ekasingh, Sophon Kabel Besitzer Chanyuth Hengtrakul und Vertreter der Region nahmen an der Sitzung teil.

Narit Srinual, der Vizedirektor der Elektrizitätswerke der Provinz, stellt den neuen Stromzähler und die dazugehörige Smart-Card vor.

Direktor Narit Srinual stellte den neuen Stromzähler, der die Möglichkeit einer Vorauszahlung bietet, als vorteilhaft für die Verbraucher dar. Das Gerät wird in einem Pilot-Projekt in Pattaya, Rayong, Pathumthani (Bangkradi) und Rangsit angeboten. Die meisten Verbraucher sind private Haushalte, kleine Unternehmen und zeitweilige Abnehmer.
Bei dem neuen Stromzähler muss eine bestimmte Menge an Kilowattstunden vorausbezahlt werden. Durch den Kauf der entsprechenden Karten (Smart-Cards) können die Anwender Geld sparen. Die Verbraucher können vorherbestimmen, wie viel elektrische Energie sie verwenden wollen. Dadurch kann man den Verbrauch in Haushalt und Betrieb besser kontrollieren.
Der Zähler verfügt über ein Alarmsystem und einen Schalter, die bei Überspannung ausgelöst werden. Er zeigt die Menge der bereits verbrauchten und der noch verbleibenden Energie an, sodass der Abnehmer seinen Verbrauch jederzeit kontrollieren kann. Der Zähler stellt einen Kredit von 50 Baht zur Verfügung für den Fall, dass der vorausbezahlte Verbrauch erreicht ist und der Abnehmer keine Gelegenheit hat, das Guthaben aufzufüllen. Der neue Zähler wird 4.000 Baht kosten. Der Kunde kann sein Guthaben je nach Wunsch um 500 oder 1.000 Baht aufstocken.
Beim Treffen kamen auch Ideen zur Sprache, wie die Elektrizitätswerke der Provinz ihr Dienstleistungssystem weiter entwickeln können.
Wer mehr Informationen über das neue Abrechnungssystem erfahren möchte, kann in Pattaya die Telefonnummern 038-221 007 und 038-222 493 anrufen, in Rayong die Nummern 02-963 6393-5 und in Rangsit die Nummern 02-516 8657-8.


Chonburis Gouverneur führt Inspektion in Kneipen und Diskotheken durch

(Von links) Mongkol Thamkittikhun, Bezirkschef von Banglamung,
Senee Jittikasem, Gouverneur von Chonburi, Vizebürgermeister Wattana Chantawaranon und Dr. med. Marut Jirasetsiri,
Arzt im Gesundheitsamt Chonburi.

Ariyawat Nuamsawat
Am 3. Juli befassten sich im Rathaus Senee Jittikasem, Gouverneur von Chonburi, Dr. med. Marut Jirasetsiri, Arzt im Gesundheitsamt Chonburi, und Mongkol Thamkittikhun, Bezirkschef von Banglamung, mit Vorsorgemaßnahmen gegen die A/H1N1-Grippe und werteten die Virus-Infektionen in Pattaya aus. Außerdem unternahmen sie eine Inspektionstour durch Unterhaltungsbetriebe.
Gouverneur Senee sagte, die Verbreitung des Virus in Pattaya habe eingedämmt werden können. Es gibt jedoch noch einige Infektionen in anderen Gegenden Chonburis, daher ist noch kein vollständiger Erfolg bei der Eindämmung zu verzeichnen.
Dr. Marut sagte, man brauche sich momentan keine Sorgen zu machen. Das Gesundheitsministerium bestätigte 211 neue Fälle der A/H1N1-Grippe, und es gab bisher in ganz Thailand 12 Todesfälle (Stand bei Redaktionsschluss).
„Diesmal rufe ich die verantwortlichen Gesundheitsbeamten dazu auf, Verständnis über den Aktionsplan zu wecken, der der derzeitigen Situation angepasst ist. Auch die Betreiber von Unterhaltungsbetrieben sind dazu angehalten, ihre Etablissements sorgfältig zu reinigen“, sagte Dr. med. Marut.
Nachdem sich der Gouverneur von Chonburi über die örtliche Grippesituation ausgelassen hatte, führte er ein Team des Gesundheitsamtes und Verwaltungsbeamte zu einer Inspektion von Unterhaltungsbetrieben. Dort wurden die Vorsorgemaßnahmen wie Säuberung und Bakterienvernichtung überprüft. Man stellte fest, dass die Betreiber sich sehr um die Vorsorgemaßnahmen kümmerten.


Budget für Kinder- Kreativitätszone ist genehmigt

Pramote Channgam
Pattayas Verwaltung will im öffentlichen Park von Naklua eine Kreativitätszone für Kinder und Jugendliche einrichten. Diese Aktivität steht im Rahmen des Kinderstraßen-Projekts 2009. Dafür sind 250.000 Baht vorgesehen.
Am 29. Juni 2009 wurde dieses Projekt im Rathaus von Pattaya weiter vorbereitet. Pannee Limcharoen, die Direktorin der Sozialfürsorge Pattaya, leitete die Sitzung, an der Stadträte und Schulkinder teilnahmen.
Das Kinderstraßen-Projekt 2009 hat sich zum Ziel gesetzt, bei Kindern und Jugendlichen die geistigen und charakterlichen Voraussetzungen zur Entwicklung einer angemessenen Kreativität zu fördern. Es will den Kindern und Jugendlichen außerdem moralische Prinzipien nahe bringen. Durch eine Vielzahl von Aktivitäten sollen sie neue Erfahrungen sammeln, die die Entwicklung ihrer Fähigkeiten anregen. Dadurch sollen sie angeregt werden, sich in der Gesellschaft angemessen zu verhalten und ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen.
Pannee Limcharoen betonte, das Kinderstraßen-Projekt 2009 sei eines von vielen, die die Abteilung für Soziale Fürsorge in Pattaya durchführe. Den Kindern und Jugendlichen werde die Möglichkeit gegeben, ihre musikalischen, künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten öffentlich darzustellen. „Wir glauben, dass das Kinderstraßen-Projekt 2009 die kreativen Netzwerke der Kinder und Jugendlichen unterstützt“, sagte Frau Limcharoen.
Das Kinderstraßen-Projekt wird am 9. August 2009 im öffentlichen Park von Lan Pho Naklua eröffnet. Es werden verschiedene Aktivitäten angeboten: Ausstellungsstände, internationale und thailändische Musik, thailändische Kultur-Vorführungen und Schulkinder werden klassischen thailändischen Tanz vorführen. Viele andere kreative Aktivitäten sind den ganzen Tag über geplant.


Wer fraß das Kalb?

Patcharapol Panrak
Die Gegend vom Khao Morn Wald in der Nähe vom Dorf Samorthong, Distrikt Rayong, wurde vor einigen Tagen von Angst und Schrecken heimgesucht. Grund dafür war der Fund eines halb aufgefressenen Kalbes.
Das sieben Tage alte Kälbchen, das sich kräftig gewehrt haben muss, da es gebrochene Beine hatte, war das Opfer eines Raubtiers, eines Tigers, geworden, meinten die Dorfbewohner. Bereits eine Woche zuvor wurde ein Kalb mit Bisswunden aufgefunden, aber noch dachte sich niemand etwas Böses dabei. Nun aber wurden Stimmen laut, dass es sich bei dem reißenden Raubtier um einen Tiger vom nahe gelegenen Dschungelberg handeln müsse. Immer wieder hatten Dorfbewohner behauptet, dort einen Tiger herumstreifen gesehen zu haben.
Sofort machten sich Militär, Hobbyjäger und Polizisten auf, den Tiger zu jagen, derweilen sich die Bevölkerung nicht mehr richtig auf die Straßen wagte. Zum Glück fand niemand einen Tiger, nur angeblich Spuren seiner Pranken auf dem Dschungelboden.
Die Überreste des Kälbchens waren mittlerweile von Experten der „Wildlife Conversation“ untersucht worden und dabei wurde festgestellt, dass die Bisswunden eher von wilden Hyänen oder streunenden Hunden herrühren könnten.
Andere Bewohner des Dorfes meinten nun, dass sie sich vielleicht alle getäuscht hätten, wenn sie gemeint hatten, einen Tiger zu sehen.
Und wir hoffen, falls es den Tiger gibt, dass dieser klug genug ist, sich zurückzuziehen und den Menschen in Zukunft auszuweichen. Denn ein Tiger tötet aus Hunger, das Raubtier Mensch aber aus Spaß am Töten.


Sriracha gedenkt seines Gründers

Pramote Channgam
Am 1. Juli fand in Sriracha eine Gedenkfeier anlässlich des Todestages von Feldmarschall Chao Phraya Surasak Montri, dem Gründer der Stadt, unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Die Zeremonie wurde vom Gouverneur Chonburis, Senee Jittakasem, und Srirachas Bürgermeister, Chatchai Thimkrachang, geleitet.

Chonburis Gouverneur Sanee Jittakasem legt einen Kranz am Monument von Feldmarschall Chao Phraya Surasak Montri nieder.

Es fanden viele Veranstaltungen anlässlich des Tages statt, so einige Shows und eine Filmvorführung am Abend vor dem Denkmal des Feldmarschalls vor dem Gebäude der Stadtverwaltung.
Chao Phraya Surasak Montri, mit bürgerlichem Namen Cherm Saengchuto, wurde am 28. März 1851 als vierter Sohn von Phraya Surasak „Saeng Chuto“ und Lady Derm Bunnak geboren. Mit 19 Jahren trat er in die 1. Königliche Wache von König Chulalongkorn ein. 1902 war er der Oberkommandierende beim Kampf gegen die Rebellion der Shan im Nordwesten. Nach seinem Ausscheiden aus der Armee betrieb er eine Sägemühle in Sriracha, wo sich bald eine große Gemeinde bildete. 1917 wurde auf seine Initiative hin das Bezirksbüro von Bangpra nach Sriracha gelegt und Bangpra erhielt den Namen Sriracha.
Chao Phraya Surasak Montri war auch Geheimrat bei König Rama VI., Handelsminister, Gründer des Verteidigungsministeriums und führte in dem Ministerium erstmals den Gebrauch von Elektrizität ein. Er wurde am 31. März 1925 zum Feldmarschall ernannt und verstarb am 1. Juli 1931.


Visionen und Ideen für Zukunftsplanung gesucht

Sawittree Namwiwatsuk
Die Stadtverwaltung rief zuständige Behörden auf, Ideen und Visionen für einen Zukunftsplan beizusteuern, der einen Arbeitsetat von über 5,9 Milliarden Baht haben soll.

Bürgermeister Itthiphol Kunplome hat den Vorsitz bei dem Treffen.

Am 25. Juni nahm im Rathaus Bürgermeister Itthiphol Kunplome an einem Treffen mit Verwaltungsbeamten, Behördenleitern und angegliederten Abteilungen teil, um einen Entwicklungsplan für die Jahre 2010 bis 2013 für Pattaya in Angriff zu nehmen und dazugehörige Projekte zu besprechen.
Der Schwerpunkt liegt auf dem schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Umwelt, der Leistungsfähigkeit und Gestaltung der Wirtschaft sowie einer langfristigen Entwicklung der Gesellschaft.
Bürgermeister Itthipol erklärte, Pattaya sei eine weltweit bekannte Touristenstadt, die zu Milliardeneinkünften des Landes beiträgt. Daher ist es notwendig, die Umwelt zu schützen und Einrichtungen für die Öffentlichkeit und die Touristen zu entwickeln und fertig zu stellen.
Um dies zu erreichen, bedarf es Ideen und Visionen zur Schaffung von kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklungsplänen. Entsprechende Projekte sollen in Zukunft wirkungsvoll verwirklicht werden.
Der Entwicklungsplan für 2010 bis 2013 hat Hauptstrategien bei fünf Themen in 17 Entwicklungspläne mit 1.489 Projekten umgesetzt und umfasst einen Etat von über 5,936 Milliarden Baht.
Die erste Strategie betrifft eine zukunftsorientierte Stadt und die Entwicklung der Umwelt. Dazu gehören die Verbesserung und Zusammenfassung eines Abwasserentsorgungssystems sowie der Bau von Kanalisationsrohren für Abwässer in 55 Straßen.
Die zweite Strategie betrifft die Entwicklung der Lebensqualität und der Gesellschaft. Dazu gehört die Schaffung eines wirksamen Sicherheitssystems, das Krankenhausbauprojekt und der Bau des „Eastern Sports Stadium“.
Die dritte Strategie ist eine Strategie für gutes Management wie die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gesetzeslage.
Die vierte Strategie ist ein wirksames Technologie- und Kommunikationsprojekt wie die Installation eines geografischen Informationssystems (GIS). Die fünfte Strategie besteht in der Entwicklung des Tourismus durch die Reparatur der Krathinglai Beach sowie einem musikalischen Entwicklungsprojekt.


Hotels treffen Maßnahmen gegen die Legionärskrankheit

Vimolrat Singnikorn
Am 2. Juli 2009 fand im Rathaus von Pattaya ein Seminar für Hotel-Unternehmer statt. In dieser Veranstaltung wurden Maßnahmen zum Schutz vor der Legionärskrankheit vorgestellt. Das Seminar wurde vom Gesundheitsamt Pattaya ausgerichtet und vom stellvertretenden Bürgermeister Wutisak Rermkitkarn geleitet.

Bubpha Songsakulchai bei ihrem Vortrag.

Bubpa Songsakulchai vom Amt für Gesundheitspflege in Pattaya führte aus: „Obwohl die Legionärskrankheit in Pattaya bisher nicht aufgetreten sei, diene diese Maßnahmen auch dazu, die Hotelunternehmen in Pattaya zur Zusammenarbeit auf diesem Gebiet zu bewegen.“
Sie meinte, die Hotels sollten entsprechende Vorkehrungen in ihre Qualitätsmaßstäbe aufnehmen und damit das touristische Image von Pattaya verbessern. Das Amt für Gesundheitspflege hat bereits einen Plan ausgearbeitet, wie Hoteliers die Ausbreitung der Legionärskrankheit und anderer ansteckender Krankheiten in ihren Unternehmen verhindern können.
Seit 2008 ist das Amt für Gesundheitspflege darüber informiert, dass einige Hotels in Pattaya Klimaanlagen mit einer Technologie verwenden, die die Ausbreitung des „Legionella-Virus“ begünstigen können, das für die Legionärskrankheit verantwortlich ist. Das Virus wird durch die Luft im Hotel übertragen. Man findet das Virus aber auch in ungefiltertem Wasser, in Wasserfiltern, in Wassertanks, Duschen, Wasserleitungen, Schwimmbecken, Bädern und Whirlpools. Am häufigsten kommt es in den Kühltürmen der Klimaanlagen vor. Die Symptome der Krankheit ähneln denjenigen einer Lungenentzündung.
Seinen Namen erhielt das Virus im Juli 1976, als diese Krankheit auf einem Treffen amerikanischer Legionäre in Philadelphia ausbrach. Die Krankheit wird auch Kriegskameradenkrankheit, Klimaanlagenkrankheit, Kühlturmkrankheit und ähnlich genannt. Sie kommt vor allem in den Niederlanden, Spanien, Norwegen, England, den USA, Frankreich, Kanada, Australien und Thailand vor.
Bubpha Songsakulchai führte weiter aus, dieses Seminar gehöre zu einem Präventivprogramm des Gesundheitsministeriums. Ausrüstungsgegenstände der Hotels wie Griffe, Telefone, Treppengeländer, Schalter und Abfertigungsschalter sollten stets mit Wasser oder einem Desinfektionsmittel abgewischt werden.
Pattaya arbeitet mit dem Ministerium für medizinische Wissenschaften in Chonburi zusammen, um diejenigen Hotels zu überprüfen, die sich dem Präventionsprogramm angeschlossen haben. Bei der Untersuchung sollten sie den vom Gesundheitsministerium herausgegebenen Richtlinien entsprechen. Dreizehn Hotels haben diese Prüfung bereits bestanden.
In diesem Jahr sollen in Pattaya mindestens 20 weitere Hotels überprüft werden, ob sie den Standards entsprechen. Doch ist man auf die Bereitschaft der Unternehmen angewiesen. Die Inspektion kostet zwischen 9.000 und 10.000 Baht. Hotels, die an dieser Maßnahme interessiert sind, sollten sich mit dem Amt für Gesundheitspflege beim Gesundheitsamt Pattaya (Sanitary Office, Pattaya Public Health Department) unter der Nummer 1337 in Verbindung setzen.


Nachruf

Am 5. Juli 2009 entschlief Frau Klara von Geiso nach einer nur kurzen Schwächeperiode sanft im Alter von über 98 Jahren in ihrem Haus.

Klara von Geiso.
Klara von Geiso, von ihrem Sohn Achim und dessen Familie sowie ihren Freunden liebevoll „Momi“ genannt, hatte seit 10 Jahren bei ihrem Sohn in Pattaya gelebt und fühlte sich hier glücklich und zufrieden. Sie liebte die thailändische Kultur, vergaß darüber aber nie ihre Wurzeln in Deutschland.
Klara von Geiso wurde auf eigenen Wunsch am Donnerstag, den 9. Juli, im Wat Kating Rai Tempel unter Teilnahme vieler Freunde beigesetzt.
Die Familie von Geiso möchte sich auf diesem Wege bei allen Freunden und Bekannten für die vielen Blumenspenden und die Anteilnahme bedanken und auch dafür, dass so viele Menschen die letzten 10 Jahre ihrer Mutter verschönert und bereichert haben.


Polizeidepartment will Kriminalität gegen Ausländer unterbinden

Sawittree Namwiwatsuk
Polizeiabteilungen und Privatinstitutionen wollen in Zukunft ein Netzwerk bilden, um die steigende Kriminalität gegen Ausländer zu unterbinden.

(Von links) Jamroon Wisawachaiyapan und Bürgermeister Itthiphol Kunplome helfen bei dem Workshop mit.

Dies wurde bei einem Treffen am 3. Juli im Montien Hotel zum Thema eines Workshops, dem Polizeioberst Komsan Sukmak in Gegenwart von Bürgermeister Itthiphol Kunplome, Jamroon Wisawachaiyapan, dem Präsidenten der Pattaya Business & Tourismus Vereinigung, sowie Geschäftsleuten, Polizisten und Regierungsbeamten vorsaß.
Oberst Sukmak sagte, dass eine Befragung ergeben habe, dass die Kriminalität, die sich gegen Touristen und Ausländer im Allgemeinen richtet, stark zugenommen hat. „Ein Netzwerk, dies zu unterbinden, soll deshalb ins Leben gerufen werden, das mit dem Tourismusgewerbe und anderen Organisationen zusammenarbeiten wird. Wir müssen auf jeden Fall versuchen, den Touristen genügend Sicherheit zu vermitteln, damit diese auch weiterhin in unser Land kommen“, sagte er.
Bei dem Workshop kamen auch direkt Beteiligte, wie Führer der Gesellschaft, Reiseleiter und Reisebüroinhaber sowie Touristenpolizisten und lokale Polizisten zu Wort.
Alle stimmten überein, dass man geeignete Wege finden müsse, um gut zusammenarbeiten zu können und vor allem die Kriminalität zu reduzieren.
Es wurde auch erwähnt, dass man versuchen solle, Doppelpreise und stark erhöhte Einkaufspreise für Touristen zu unterbinden.


Amerikanischer Gastdozent wird als Pädophiler entlarvt

Chiang Mai Mail. Der Amerikaner, Robert Ward Cutler, 37, der als Gastdozent und Forscher an einer Universität in Chiang Mai tätig war, wurde am 1. Juli wegen des Verdachts verhaftet, sich an minderjährigen Jungen unter 15 Jahren vergangen zu haben. Ihm werden mindestens fünf Fälle vorgeworfen, der letzte Fall mit einem Jungen von nur 13 Jahren.

Cutler auf der Polizeistation nach seiner Verhaftung.

Bei der Durchsuchung seines Miethauses im Muang Distrikt wurde ein Laptop, eine Schachtel mit pornographischen CDs und Sexspielzeug beschlagnahmt.
Australische Polizisten informierten die Stiftung des Kinder-Entwicklungszentrums sowie die Polizei, nachdem sie ihn einige Zeit beschattet hatten. Die Zusammenarbeit des Büros zum Schutz gegen transnationale Kriminalität Region 5 und anderen relevanten Organisationen, zu denen auch „Rights of the children in Amerika und Australien“ zählt, resultierte in der Verhaftung von Cutler.
Cutler war als Gastlektor und Forscher in der Biologieabteilung einer Universität in Chiang Mai angestellt. Vorher war der Fulbright Wissenschaftler als Dozent im Bard College in New York tätig.


Schon wieder Leiche am Strand von Bangsarae aufgefunden

Patcharapol Panrak
Der Bezirk Sattahip erlangt eine ungewollte Berühmtheit, indem in letzter Zeit immer wieder Leichen oder Leichenteile am Strand gefunden werden.
So auch wieder am 30. Juni, als Sudjai Panbuakham, 38, der Polizei meldete, dass er einen Toten am Bangsarae Touristen-Strand entdeckt habe.
Nach ersten Untersuchungen handelt es sich bei dem offensichtlich drei Tage vor seiner Entdeckung Ermordeten um einen cirka 25- bis30-jährigen Thai. Der noch nicht identifizierte Tote, der mit einem schweren Gegenstand erschlagen wurde, wies auch Verletzungen im Gesicht auf.
Er war mit einem weißen T-Shirt und Jeans bekleidet, trug ein Plastikarmband am linken Handgelenk und hatte ein Piercing in der Nase. Außerdem hatte er ein Messerfutteral um die Taille geschnallt. Die Polizei vermutet, dass es sich um einen Thailänder aus einer anderen Gegend handelt, der wegen illegaler Geschäfte am Pier von Bangsarae in Streit mit jemandem geraten war und, nachdem er erschlagen wurde, ins Meer geworfen wurde.
Die Sawang Rotjanathamasathan Stiftung Sattahip verbrachte den Leichnam zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.


Marine und Gemeinde bilden Netzwerk zum Kampf gegen Drogen

Abteilungen der Marinebasis in Sattahip arbeiten beim Netzwerk
der östlichen Gemeinden „5 Thai fences against drugs“
 (5 Hindernisse gegen Drogen) mit.

Patcharapol Panrak
Am 26. Juni leitete Vizeadmiral Sommat Wimuktanon, Vizekommandierender der königlich thailändischen Flotte, die Eröffnung des Netzwerkes der östlichen Gemeinden „5 Thai fences against drugs“ (5 Hindernisse gegen Drogen) und überreichte die symbolische Flagge an das Gemeindeprojekt der Flotte auf dem Versammlungsplatz der Flotte in Sattahip.
Chaichan Im-charoen, Distriktleiter von Sattahip, Potchanat Kaewpanuk, Abgeordnete von Chonburi in der Zone 2, Kittipong Tansakul, strategischer Direktor und Direktor für regionale Dorgenbekämpfung, Chamnai Santibut, Präsident des östlichen Netzwerkes, Pairot Malakul Na Ayutthaya, Bürgermeister von Sattahip, und MCPO Wisanu Tosombat, Vizepräsident der Verwaltungsorganisation von Plutaluang, nahmen an der Ankündigung des Kampfes gegen Drogen teil.
Vizeadmiral Sommat sagte, verschiedene Einheiten haben ihre Absicht erklärt, an dem Kampf gegen Drogen teilzunehmen, darunter das mächtige Gemeindenetzwerk des Ostens. Dies besteht aus der Vereinigung von Nakhon Nayok, Chachoengsao, Prachinburi, Srakaew, Rayong, Chantaburi, Trad, der Stadt Rayong, Pattaya City, der Union an der Srakaew Grenze und dem oben genannten Netzwerk der Flotte in acht Provinzen.


Polizeinachrichten

Boonlua Chatree
Neun Drogen-süchtige in Unterhaltungszentren aufgespürt
Am 4. Juli machte sich die Polizei einmal auf, um Unterhaltungsbetriebe zu checken, die länger als erlaubt geöffnet haben. Dazu zählten das „Cottage“ (Mum Aroi) in der 3. Road, wo der Manager Pom Khunwiset, 30, verhaftet wurde. Er wird wegen Überziehung der Öffnungszeiten verklagt, aber auch, weil er nach der Sperrstunde Alkohol ausschenkte. Zwei Kunden wurden wegen Drogenmissbrauchs ebenfalls verhaftet. Dem „Café Today“ in der Soi Buakhao galt der nächste Stopp. Auch hier wurde der Manager Mongkol Buasri, 32, aus denselben Gründen festgenommen. Außerdem fanden die Beamten Drogen im Urin bei gleich sechs Gästen. Der dritte Manager, Ratkrai Sukasem, 35, wurde im „Enjoy Karaoke“ verhaftet. Dort aber wurde nur ein Gast mit Drogen im Urin aufgespürt.
Einbrecher wird
im Schlaf auf
frischer Tat ertappt
Ein Einbrecher, der dem Haus eines Staatsanwaltes aus Pattaya neben dem Lotus in Nordpattaya einen unerwünschten Besuch abstattete, wurde so müde, dass er sich hinlegte und einschlief. Das Hausmädchen Sri, 45, fand den Einbrecher, der einen ziemlich verschlafenen Eindruck machte, im 2. Stock vor einer Tür stehend vor und verständigte die Polizei, danach lief sie aus dem Haus und wartete.
Der Einbrecher, Prajak Jark Ngoo-Leuam, 20, war so geschockt, dass er sich in dem Zimmer verbarrikadierte und die Polizei die Türe aufbrechen musste, um ihn verhaften zu können. Der junge Mann gab an, auf Diebestour gewesen zu sein, als er von Müdigkeit überwältigt wurde und einschlief. Die Hausmaid hatte ihn entdeckt, als er gerade munter wurde und sich nach etwas Diebesgut umsehen wollte.
Zuviel Klebstoff
ist ungesund
Ein Klebstoffschnüffler, Piwan Klongsri, 19, der anscheinend zu viel auf einmal erwischte, fiel beim Schnüffeln vom Balkon im dritten Stock. Er verletzte sich dabei erheblich. Der Vater, der seinem Sohn helfen wollte, von dieser Sucht loszukommen, da dieser bereits unter Halluzinationen litt, verwarnte ihn immer wieder. Als er ihn wieder einmal verwarnte, verkroch sich Sohnemann im 3. Stock, wo dann später das Unglück passierte. Sein eigener Vater hat nun die Polizei gebeten, ihn so lange in Verwahrung zu nehmen, bis er nicht mehr süchtig ist.


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