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Stadtverwaltung verstärkt die Bemühungen zur Wiederbelebung des Tourismus
Ariyawat Nuamsawat
Probleme des Tourismus in Pattaya waren das Thema einer Anhörung, die am 26.
Juni im Rathaus von Pattaya stattfand.
Pattayas Bürgermeister Itthiphol Kunplome, Abteilungsleiter und Beamte der
Verwaltung Pattayas sowie Tourismusunternehmer stellten die Probleme dar. An
der Veranstaltung nahmen auch Thanyarat Atchariyachai, die Präsidentin der
Tourismuskommission des Senats, und ihr Team teil.
Atchariyachai forderte die Tourismusbranche in Pattaya auf, sich zu
organisieren und nicht auf Maßnahmen des Staates zu warten. Allerdings
arbeite man auch in der Regierung an der Verabschiedung eines Budgets zur
Förderung des Tourismus. Sie betonte, dass die Kommission das Ziel verfolge,
sich über die Probleme des Tourismus im Lande zu informieren.
Problembereiche seien die Küstenregionen an der Andaman See, Koh Samui, die
nördlichen Regionen um Chiang Mai, Chiang Rai, Ko Chang in der Provinz Trad
und Pattaya. Auf diese Weise werde man einen Gesamtplan für das Land
erarbeiten, in den die Probleme jeder Region aufgenommen und bei den
Beratungen des Kabinetts berücksichtigt werden.
Thanyarat
Atchariyachai.
Atchariyachai führte weiter aus, dass Statistiken zeigen, dass durch den
Rückgang des Tourismus in Pattaya einige Unternehmer begonnen haben,
Personal abzubauen. Staatliche Hilfen sind dringend erforderlich. Die
Mitglieder der Kommission müssen Sofortmaßnahmen ergreifen, um den Tourismus
in Pattaya wiederzubeleben. Die Stadtverwaltung von Pattaya wurde
aufgefordert, beschleunigt Marketing-Maßnahmen zu entwickeln und die
privaten Unternehmer bei der Führung ihrer Geschäfte zu beraten.
Sukho Wutthichot, die Vizepräsidentin der Tourismuskommission des Senats,
nannte fünf Problembereiche, in denen Pattaya unterstützt werden müsse:
1. die Trinkwasserversorgung. Die östliche Region ist reich an Industrie,
Landwirtschaft und Tourismus. Alle drei Bereiche brauchen viel Wasser, das
kontinuierlich bereitgestellt werden muss.
2. die Weiterentwicklung U-Tapaos zu einem internationalen Flughafen. Die
Arbeiten dazu haben bereits begonnen und können nach ihrer Fertigstellung
eine bessere Lenkung der Tourismusströme bewirken.
3. das Müllproblem. Pattaya weist eine hohe Anzahl von Einwohnern und
Touristen auf. Daher braucht die Stadt ein effektives
Müllbeseitigungssystem.
4. das Kriminalitätsproblem, das Pattayas Image zu zerstören droht.
5. die Küstenerosion. Pattayas attraktive Küste hat einen großen Symbolwert.
Daher muss das Problem der Küstenerosion hier dringend gelöst werden.
Pattayas Bürgermeister Itthiphol Kunplome sagte, dass 90 Prozent aller
Unternehmen im Pattaya mit dem Tourismus zusammenhängen. Es gibt 674 Hotels
mit 21.761 Zimmern und 30 kommerzielle Ausflugsziele. Jährlich kommen 6,68
Millionen Touristen und geben 59.347.810.000 Baht aus. Im Jahre 2009 bekam
Pattaya City einen Budgetzuschuss von 1.494.740.000 Baht. Für das Jahr 2010
ist eine Verringerung dieses Zuschusses auf 1.350.000.000 Baht vorgesehen.
Im Gegensatz zu dieser Abnahme des Budgets muss der Tourismus im nächsten
Jahr jedoch zunehmen. Diese Kürzung kann ein empfindliches Hindernis für die
Tourismuswerbung werden, denn die Förderung des Tourismus ist auf
kontinuierliche Maßnahmen angewiesen. Die Mitglieder der Kommission wurden
gebeten, diese Zusammenhänge bei ihren Beratungen zu berücksichtigen.
Neuer Stromzähler mit Vorauszahlungs-Funktion wird vorgestellt
Saksiri Uraiworn
Das Projekt, die Abrechnung des Stromverbrauchs per Vorauszahlung
abzuwickeln, wurde am 30. Juni 2009 im Hotel Town in Town in Pattaya
vorgestellt. Narit Srinual, der Vizedirektor der Elektrizitätswerke der Provinz,
leitete die Veranstaltung, Vizebürgermeister Ronakit Ekasingh, Sophon Kabel
Besitzer Chanyuth Hengtrakul und Vertreter der Region nahmen an der Sitzung
teil.
Narit
Srinual, der Vizedirektor der Elektrizitätswerke der Provinz, stellt den neuen
Stromzähler und die dazugehörige Smart-Card vor.
Direktor Narit Srinual stellte den neuen Stromzähler, der die Möglichkeit einer
Vorauszahlung bietet, als vorteilhaft für die Verbraucher dar. Das Gerät wird in
einem Pilot-Projekt in Pattaya, Rayong, Pathumthani (Bangkradi) und Rangsit
angeboten. Die meisten Verbraucher sind private Haushalte, kleine Unternehmen
und zeitweilige Abnehmer.
Bei dem neuen Stromzähler muss eine bestimmte Menge an Kilowattstunden
vorausbezahlt werden. Durch den Kauf der entsprechenden Karten (Smart-Cards)
können die Anwender Geld sparen. Die Verbraucher können vorherbestimmen, wie
viel elektrische Energie sie verwenden wollen. Dadurch kann man den Verbrauch in
Haushalt und Betrieb besser kontrollieren.
Der Zähler verfügt über ein Alarmsystem und einen Schalter, die bei Überspannung
ausgelöst werden. Er zeigt die Menge der bereits verbrauchten und der noch
verbleibenden Energie an, sodass der Abnehmer seinen Verbrauch jederzeit
kontrollieren kann. Der Zähler stellt einen Kredit von 50 Baht zur Verfügung für
den Fall, dass der vorausbezahlte Verbrauch erreicht ist und der Abnehmer keine
Gelegenheit hat, das Guthaben aufzufüllen. Der neue Zähler wird 4.000 Baht
kosten. Der Kunde kann sein Guthaben je nach Wunsch um 500 oder 1.000 Baht
aufstocken.
Beim Treffen kamen auch Ideen zur Sprache, wie die Elektrizitätswerke der
Provinz ihr Dienstleistungssystem weiter entwickeln können.
Wer mehr Informationen über das neue Abrechnungssystem erfahren möchte, kann in
Pattaya die Telefonnummern 038-221 007 und 038-222 493 anrufen, in Rayong die
Nummern 02-963 6393-5 und in Rangsit die Nummern 02-516 8657-8.
Chonburis Gouverneur
führt Inspektion in Kneipen
und Diskotheken durch

(Von links) Mongkol
Thamkittikhun, Bezirkschef von Banglamung,
Senee Jittikasem, Gouverneur von Chonburi, Vizebürgermeister Wattana
Chantawaranon und Dr. med. Marut Jirasetsiri,
Arzt im Gesundheitsamt Chonburi.
Ariyawat Nuamsawat
Am 3. Juli befassten sich im Rathaus Senee Jittikasem, Gouverneur
von Chonburi, Dr. med. Marut Jirasetsiri, Arzt im Gesundheitsamt Chonburi,
und Mongkol Thamkittikhun, Bezirkschef von Banglamung, mit Vorsorgemaßnahmen
gegen die A/H1N1-Grippe und werteten die Virus-Infektionen in Pattaya aus.
Außerdem unternahmen sie eine Inspektionstour durch Unterhaltungsbetriebe.
Gouverneur Senee sagte, die Verbreitung des Virus in Pattaya habe eingedämmt
werden können. Es gibt jedoch noch einige Infektionen in anderen Gegenden
Chonburis, daher ist noch kein vollständiger Erfolg bei der Eindämmung zu
verzeichnen.
Dr. Marut sagte, man brauche sich momentan keine Sorgen zu machen. Das
Gesundheitsministerium bestätigte 211 neue Fälle der A/H1N1-Grippe, und es
gab bisher in ganz Thailand 12 Todesfälle (Stand bei Redaktionsschluss).
„Diesmal rufe ich die verantwortlichen Gesundheitsbeamten dazu auf,
Verständnis über den Aktionsplan zu wecken, der der derzeitigen Situation
angepasst ist. Auch die Betreiber von Unterhaltungsbetrieben sind dazu
angehalten, ihre Etablissements sorgfältig zu reinigen“, sagte Dr. med.
Marut.
Nachdem sich der Gouverneur von Chonburi über die örtliche Grippesituation
ausgelassen hatte, führte er ein Team des Gesundheitsamtes und
Verwaltungsbeamte zu einer Inspektion von Unterhaltungsbetrieben. Dort
wurden die Vorsorgemaßnahmen wie Säuberung und Bakterienvernichtung
überprüft. Man stellte fest, dass die Betreiber sich sehr um die
Vorsorgemaßnahmen kümmerten.
Budget für Kinder-
Kreativitätszone ist genehmigt
Pramote Channgam
Pattayas Verwaltung will im öffentlichen Park von Naklua eine
Kreativitätszone für Kinder und Jugendliche einrichten. Diese Aktivität steht im
Rahmen des Kinderstraßen-Projekts 2009. Dafür sind 250.000 Baht vorgesehen.
Am 29. Juni 2009 wurde dieses Projekt im Rathaus von Pattaya weiter vorbereitet.
Pannee Limcharoen, die Direktorin der Sozialfürsorge Pattaya, leitete die
Sitzung, an der Stadträte und Schulkinder teilnahmen.
Das Kinderstraßen-Projekt 2009 hat sich zum Ziel gesetzt, bei Kindern und
Jugendlichen die geistigen und charakterlichen Voraussetzungen zur Entwicklung
einer angemessenen Kreativität zu fördern. Es will den Kindern und Jugendlichen
außerdem moralische Prinzipien nahe bringen. Durch eine Vielzahl von Aktivitäten
sollen sie neue Erfahrungen sammeln, die die Entwicklung ihrer Fähigkeiten
anregen. Dadurch sollen sie angeregt werden, sich in der Gesellschaft angemessen
zu verhalten und ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen.
Pannee Limcharoen betonte, das Kinderstraßen-Projekt 2009 sei eines von vielen,
die die Abteilung für Soziale Fürsorge in Pattaya durchführe. Den Kindern und
Jugendlichen werde die Möglichkeit gegeben, ihre musikalischen, künstlerischen
und handwerklichen Fähigkeiten öffentlich darzustellen. „Wir glauben, dass das
Kinderstraßen-Projekt 2009 die kreativen Netzwerke der Kinder und Jugendlichen
unterstützt“, sagte Frau Limcharoen.
Das Kinderstraßen-Projekt wird am 9. August 2009 im öffentlichen Park von Lan
Pho Naklua eröffnet. Es werden verschiedene Aktivitäten angeboten:
Ausstellungsstände, internationale und thailändische Musik, thailändische
Kultur-Vorführungen und Schulkinder werden klassischen thailändischen Tanz
vorführen. Viele andere kreative Aktivitäten sind den ganzen Tag über geplant.
Wer fraß das Kalb?
Patcharapol Panrak
Die Gegend vom Khao Morn Wald in der Nähe vom Dorf
Samorthong, Distrikt Rayong, wurde vor einigen Tagen von Angst
und Schrecken heimgesucht. Grund dafür war der Fund eines halb
aufgefressenen Kalbes.
Das sieben Tage alte Kälbchen, das sich kräftig gewehrt haben
muss, da es gebrochene Beine hatte, war das Opfer eines
Raubtiers, eines Tigers, geworden, meinten die Dorfbewohner.
Bereits eine Woche zuvor wurde ein Kalb mit Bisswunden
aufgefunden, aber noch dachte sich niemand etwas Böses dabei.
Nun aber wurden Stimmen laut, dass es sich bei dem reißenden
Raubtier um einen Tiger vom nahe gelegenen Dschungelberg handeln
müsse. Immer wieder hatten Dorfbewohner behauptet, dort einen
Tiger herumstreifen gesehen zu haben.
Sofort machten sich Militär, Hobbyjäger und Polizisten auf, den
Tiger zu jagen, derweilen sich die Bevölkerung nicht mehr
richtig auf die Straßen wagte. Zum Glück fand niemand einen
Tiger, nur angeblich Spuren seiner Pranken auf dem
Dschungelboden.
Die Überreste des Kälbchens waren mittlerweile von Experten der
„Wildlife Conversation“ untersucht worden und dabei wurde
festgestellt, dass die Bisswunden eher von wilden Hyänen oder
streunenden Hunden herrühren könnten.
Andere Bewohner des Dorfes meinten nun, dass sie sich vielleicht
alle getäuscht hätten, wenn sie gemeint hatten, einen Tiger zu
sehen.
Und wir hoffen, falls es den Tiger gibt, dass dieser klug genug
ist, sich zurückzuziehen und den Menschen in Zukunft
auszuweichen. Denn ein Tiger tötet aus Hunger, das Raubtier
Mensch aber aus Spaß am Töten.
Sriracha gedenkt seines Gründers
Pramote Channgam
Am 1. Juli fand in Sriracha eine Gedenkfeier anlässlich
des Todestages von Feldmarschall Chao Phraya Surasak Montri, dem
Gründer der Stadt, unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit
statt. Die Zeremonie wurde vom Gouverneur Chonburis, Senee
Jittakasem, und Srirachas Bürgermeister, Chatchai Thimkrachang,
geleitet.
Chonburis
Gouverneur Sanee Jittakasem legt einen Kranz am Monument von
Feldmarschall Chao Phraya Surasak Montri nieder.
Es fanden viele Veranstaltungen anlässlich des Tages statt, so
einige Shows und eine Filmvorführung am Abend vor dem Denkmal
des Feldmarschalls vor dem Gebäude der Stadtverwaltung.
Chao Phraya Surasak Montri, mit bürgerlichem Namen Cherm
Saengchuto, wurde am 28. März 1851 als vierter Sohn von Phraya
Surasak „Saeng Chuto“ und Lady Derm Bunnak geboren. Mit 19
Jahren trat er in die 1. Königliche Wache von König
Chulalongkorn ein. 1902 war er der Oberkommandierende beim Kampf
gegen die Rebellion der Shan im Nordwesten. Nach seinem
Ausscheiden aus der Armee betrieb er eine Sägemühle in Sriracha,
wo sich bald eine große Gemeinde bildete. 1917 wurde auf seine
Initiative hin das Bezirksbüro von Bangpra nach Sriracha gelegt
und Bangpra erhielt den Namen Sriracha.
Chao Phraya Surasak Montri war auch Geheimrat bei König Rama
VI., Handelsminister, Gründer des Verteidigungsministeriums und
führte in dem Ministerium erstmals den Gebrauch von Elektrizität
ein. Er wurde am 31. März 1925 zum Feldmarschall ernannt und
verstarb am 1. Juli 1931.
Visionen und Ideen
für Zukunftsplanung gesucht
Sawittree Namwiwatsuk
Die Stadtverwaltung rief zuständige Behörden auf, Ideen und Visionen
für einen Zukunftsplan beizusteuern, der einen Arbeitsetat von über 5,9
Milliarden Baht haben soll.
Bürgermeister
Itthiphol Kunplome hat den Vorsitz bei dem Treffen.
Am 25. Juni nahm im Rathaus Bürgermeister Itthiphol Kunplome an einem
Treffen mit Verwaltungsbeamten, Behördenleitern und angegliederten
Abteilungen teil, um einen Entwicklungsplan für die Jahre 2010 bis 2013 für
Pattaya in Angriff zu nehmen und dazugehörige Projekte zu besprechen.
Der Schwerpunkt liegt auf dem schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen
und der Umwelt, der Leistungsfähigkeit und Gestaltung der Wirtschaft sowie
einer langfristigen Entwicklung der Gesellschaft.
Bürgermeister Itthipol erklärte, Pattaya sei eine weltweit bekannte
Touristenstadt, die zu Milliardeneinkünften des Landes beiträgt. Daher ist
es notwendig, die Umwelt zu schützen und Einrichtungen für die
Öffentlichkeit und die Touristen zu entwickeln und fertig zu stellen.
Um dies zu erreichen, bedarf es Ideen und Visionen zur Schaffung von kurz-,
mittel- und langfristigen Entwicklungsplänen. Entsprechende Projekte sollen
in Zukunft wirkungsvoll verwirklicht werden.
Der Entwicklungsplan für 2010 bis 2013 hat Hauptstrategien bei fünf Themen
in 17 Entwicklungspläne mit 1.489 Projekten umgesetzt und umfasst einen Etat
von über 5,936 Milliarden Baht.
Die erste Strategie betrifft eine zukunftsorientierte Stadt und die
Entwicklung der Umwelt. Dazu gehören die Verbesserung und Zusammenfassung
eines Abwasserentsorgungssystems sowie der Bau von Kanalisationsrohren für
Abwässer in 55 Straßen.
Die zweite Strategie betrifft die Entwicklung der Lebensqualität und der
Gesellschaft. Dazu gehört die Schaffung eines wirksamen Sicherheitssystems,
das Krankenhausbauprojekt und der Bau des „Eastern Sports Stadium“.
Die dritte Strategie ist eine Strategie für gutes Management wie die
Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gesetzeslage.
Die vierte Strategie ist ein wirksames Technologie- und
Kommunikationsprojekt wie die Installation eines geografischen
Informationssystems (GIS). Die fünfte Strategie besteht in der Entwicklung
des Tourismus durch die Reparatur der Krathinglai Beach sowie einem
musikalischen Entwicklungsprojekt.
Hotels treffen Maßnahmen
gegen die Legionärskrankheit
Vimolrat Singnikorn
Am 2. Juli 2009 fand im Rathaus von Pattaya ein Seminar für
Hotel-Unternehmer statt. In dieser Veranstaltung wurden Maßnahmen zum
Schutz vor der Legionärskrankheit vorgestellt. Das Seminar wurde vom
Gesundheitsamt Pattaya ausgerichtet und vom stellvertretenden
Bürgermeister Wutisak Rermkitkarn geleitet.
Bubpha
Songsakulchai bei ihrem Vortrag.
Bubpa Songsakulchai vom Amt für Gesundheitspflege in Pattaya führte aus:
„Obwohl die Legionärskrankheit in Pattaya bisher nicht aufgetreten sei,
diene diese Maßnahmen auch dazu, die Hotelunternehmen in Pattaya zur
Zusammenarbeit auf diesem Gebiet zu bewegen.“
Sie meinte, die Hotels sollten entsprechende Vorkehrungen in ihre
Qualitätsmaßstäbe aufnehmen und damit das touristische Image von Pattaya
verbessern. Das Amt für Gesundheitspflege hat bereits einen Plan
ausgearbeitet, wie Hoteliers die Ausbreitung der Legionärskrankheit und
anderer ansteckender Krankheiten in ihren Unternehmen verhindern können.
Seit 2008 ist das Amt für Gesundheitspflege darüber informiert, dass einige
Hotels in Pattaya Klimaanlagen mit einer Technologie verwenden, die die
Ausbreitung des „Legionella-Virus“ begünstigen können, das für die
Legionärskrankheit verantwortlich ist. Das Virus wird durch die Luft im
Hotel übertragen. Man findet das Virus aber auch in ungefiltertem Wasser, in
Wasserfiltern, in Wassertanks, Duschen, Wasserleitungen, Schwimmbecken,
Bädern und Whirlpools. Am häufigsten kommt es in den Kühltürmen der
Klimaanlagen vor. Die Symptome der Krankheit ähneln denjenigen einer
Lungenentzündung.
Seinen Namen erhielt das Virus im Juli 1976, als diese Krankheit auf einem
Treffen amerikanischer Legionäre in Philadelphia ausbrach. Die Krankheit
wird auch Kriegskameradenkrankheit, Klimaanlagenkrankheit, Kühlturmkrankheit
und ähnlich genannt. Sie kommt vor allem in den Niederlanden, Spanien,
Norwegen, England, den USA, Frankreich, Kanada, Australien und Thailand vor.
Bubpha Songsakulchai führte weiter aus, dieses Seminar gehöre zu einem
Präventivprogramm des Gesundheitsministeriums. Ausrüstungsgegenstände der
Hotels wie Griffe, Telefone, Treppengeländer, Schalter und
Abfertigungsschalter sollten stets mit Wasser oder einem Desinfektionsmittel
abgewischt werden.
Pattaya arbeitet mit dem Ministerium für medizinische Wissenschaften in
Chonburi zusammen, um diejenigen Hotels zu überprüfen, die sich dem
Präventionsprogramm angeschlossen haben. Bei der Untersuchung sollten sie
den vom Gesundheitsministerium herausgegebenen Richtlinien entsprechen.
Dreizehn Hotels haben diese Prüfung bereits bestanden.
In diesem Jahr sollen in Pattaya mindestens 20 weitere Hotels überprüft
werden, ob sie den Standards entsprechen. Doch ist man auf die Bereitschaft
der Unternehmen angewiesen. Die Inspektion kostet zwischen 9.000 und 10.000
Baht. Hotels, die an dieser Maßnahme interessiert sind, sollten sich mit dem
Amt für Gesundheitspflege beim Gesundheitsamt Pattaya (Sanitary Office,
Pattaya Public Health Department) unter der Nummer 1337 in Verbindung
setzen.
Nachruf
Am 5. Juli 2009 entschlief Frau
Klara von Geiso nach einer nur kurzen Schwächeperiode sanft im Alter von
über 98 Jahren in ihrem Haus.
Klara
von Geiso.
Klara von Geiso, von ihrem Sohn Achim und dessen Familie sowie ihren
Freunden liebevoll „Momi“ genannt, hatte seit 10 Jahren bei ihrem Sohn
in Pattaya gelebt und fühlte sich hier glücklich und zufrieden. Sie
liebte die thailändische Kultur, vergaß darüber aber nie ihre Wurzeln in
Deutschland.
Klara von Geiso wurde auf eigenen Wunsch am Donnerstag, den 9. Juli, im
Wat Kating Rai Tempel unter Teilnahme vieler Freunde beigesetzt.
Die Familie von Geiso möchte sich auf diesem Wege bei allen Freunden und
Bekannten für die vielen Blumenspenden und die Anteilnahme bedanken und
auch dafür, dass so viele Menschen die letzten 10 Jahre ihrer Mutter
verschönert und bereichert haben.
Polizeidepartment will Kriminalität gegen Ausländer unterbinden
Sawittree Namwiwatsuk
Polizeiabteilungen und Privatinstitutionen wollen in Zukunft ein
Netzwerk bilden, um die steigende Kriminalität gegen Ausländer zu
unterbinden.
(Von
links) Jamroon Wisawachaiyapan und Bürgermeister Itthiphol Kunplome helfen
bei dem Workshop mit.
Dies wurde bei einem Treffen am 3. Juli im Montien Hotel zum Thema eines
Workshops, dem Polizeioberst Komsan Sukmak in Gegenwart von Bürgermeister
Itthiphol Kunplome, Jamroon Wisawachaiyapan, dem Präsidenten der Pattaya
Business & Tourismus Vereinigung, sowie Geschäftsleuten, Polizisten und
Regierungsbeamten vorsaß.
Oberst Sukmak sagte, dass eine Befragung ergeben habe, dass die
Kriminalität, die sich gegen Touristen und Ausländer im Allgemeinen richtet,
stark zugenommen hat. „Ein Netzwerk, dies zu unterbinden, soll deshalb ins
Leben gerufen werden, das mit dem Tourismusgewerbe und anderen
Organisationen zusammenarbeiten wird. Wir müssen auf jeden Fall versuchen,
den Touristen genügend Sicherheit zu vermitteln, damit diese auch weiterhin
in unser Land kommen“, sagte er.
Bei dem Workshop kamen auch direkt Beteiligte, wie Führer der Gesellschaft,
Reiseleiter und Reisebüroinhaber sowie Touristenpolizisten und lokale
Polizisten zu Wort.
Alle stimmten überein, dass man geeignete Wege finden müsse, um gut
zusammenarbeiten zu können und vor allem die Kriminalität zu reduzieren.
Es wurde auch erwähnt, dass man versuchen solle, Doppelpreise und stark
erhöhte Einkaufspreise für Touristen zu unterbinden.
Amerikanischer Gastdozent
wird als Pädophiler entlarvt
Chiang Mai Mail. Der
Amerikaner, Robert Ward Cutler, 37, der als Gastdozent und Forscher an
einer Universität in Chiang Mai tätig war, wurde am 1. Juli wegen des
Verdachts verhaftet, sich an minderjährigen Jungen unter 15 Jahren
vergangen zu haben. Ihm werden mindestens fünf Fälle vorgeworfen, der
letzte Fall mit einem Jungen von nur 13 Jahren.
Cutler
auf der Polizeistation nach seiner Verhaftung.
Bei der Durchsuchung seines Miethauses im Muang Distrikt wurde ein
Laptop, eine Schachtel mit pornographischen CDs und Sexspielzeug
beschlagnahmt.
Australische Polizisten informierten die Stiftung des
Kinder-Entwicklungszentrums sowie die Polizei, nachdem sie ihn einige
Zeit beschattet hatten. Die Zusammenarbeit des Büros zum Schutz gegen
transnationale Kriminalität Region 5 und anderen relevanten
Organisationen, zu denen auch „Rights of the children in Amerika und
Australien“ zählt, resultierte in der Verhaftung von Cutler.
Cutler war als Gastlektor und Forscher in der Biologieabteilung einer
Universität in Chiang Mai angestellt. Vorher war der Fulbright
Wissenschaftler als Dozent im Bard College in New York tätig.
Schon wieder Leiche am Strand von Bangsarae aufgefunden
Patcharapol Panrak
Der Bezirk Sattahip erlangt eine ungewollte Berühmtheit, indem
in letzter Zeit immer wieder Leichen oder Leichenteile am Strand
gefunden werden.
So auch wieder am 30. Juni, als Sudjai Panbuakham, 38, der Polizei
meldete, dass er einen Toten am Bangsarae Touristen-Strand entdeckt
habe.
Nach ersten Untersuchungen handelt es sich bei dem offensichtlich drei
Tage vor seiner Entdeckung Ermordeten um einen cirka 25- bis30-jährigen
Thai. Der noch nicht identifizierte Tote, der mit einem schweren
Gegenstand erschlagen wurde, wies auch Verletzungen im Gesicht auf.
Er war mit einem weißen T-Shirt und Jeans bekleidet, trug ein
Plastikarmband am linken Handgelenk und hatte ein Piercing in der Nase.
Außerdem hatte er ein Messerfutteral um die Taille geschnallt. Die
Polizei vermutet, dass es sich um einen Thailänder aus einer anderen
Gegend handelt, der wegen illegaler Geschäfte am Pier von Bangsarae in
Streit mit jemandem geraten war und, nachdem er erschlagen wurde, ins
Meer geworfen wurde.
Die Sawang Rotjanathamasathan Stiftung Sattahip verbrachte den Leichnam
zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.
Marine und Gemeinde bilden Netzwerk zum Kampf gegen Drogen

Abteilungen der Marinebasis in Sattahip arbeiten beim Netzwerk
der östlichen Gemeinden „5 Thai fences against drugs“
(5 Hindernisse gegen Drogen) mit.
Patcharapol Panrak
Am 26. Juni leitete Vizeadmiral Sommat Wimuktanon,
Vizekommandierender der königlich thailändischen Flotte, die Eröffnung
des Netzwerkes der östlichen Gemeinden „5 Thai fences against drugs“ (5
Hindernisse gegen Drogen) und überreichte die symbolische Flagge an das
Gemeindeprojekt der Flotte auf dem Versammlungsplatz der Flotte in
Sattahip.
Chaichan Im-charoen, Distriktleiter von Sattahip, Potchanat Kaewpanuk,
Abgeordnete von Chonburi in der Zone 2, Kittipong Tansakul,
strategischer Direktor und Direktor für regionale Dorgenbekämpfung,
Chamnai Santibut, Präsident des östlichen Netzwerkes, Pairot Malakul Na
Ayutthaya, Bürgermeister von Sattahip, und MCPO Wisanu Tosombat,
Vizepräsident der Verwaltungsorganisation von Plutaluang, nahmen an der
Ankündigung des Kampfes gegen Drogen teil.
Vizeadmiral Sommat sagte, verschiedene Einheiten haben ihre Absicht
erklärt, an dem Kampf gegen Drogen teilzunehmen, darunter das mächtige
Gemeindenetzwerk des Ostens. Dies besteht aus der Vereinigung von Nakhon
Nayok, Chachoengsao, Prachinburi, Srakaew, Rayong, Chantaburi, Trad, der
Stadt Rayong, Pattaya City, der Union an der Srakaew Grenze und dem oben
genannten Netzwerk der Flotte in acht Provinzen.
Polizeinachrichten
Boonlua Chatree
Neun Drogen-süchtige in Unterhaltungszentren
aufgespürt
Am 4. Juli machte sich die Polizei einmal auf, um
Unterhaltungsbetriebe zu checken, die länger als erlaubt geöffnet haben.
Dazu zählten das „Cottage“ (Mum Aroi) in der 3. Road, wo der Manager Pom
Khunwiset, 30, verhaftet wurde. Er wird wegen Überziehung der
Öffnungszeiten verklagt, aber auch, weil er nach der Sperrstunde Alkohol
ausschenkte. Zwei Kunden wurden wegen Drogenmissbrauchs ebenfalls
verhaftet. Dem „Café Today“ in der Soi Buakhao galt der nächste Stopp.
Auch hier wurde der Manager Mongkol Buasri, 32, aus denselben Gründen
festgenommen. Außerdem fanden die Beamten Drogen im Urin bei gleich
sechs Gästen. Der dritte Manager, Ratkrai Sukasem, 35, wurde im „Enjoy
Karaoke“ verhaftet. Dort aber wurde nur ein Gast mit Drogen im Urin
aufgespürt.
Einbrecher wird
im Schlaf auf
frischer Tat ertappt
Ein Einbrecher, der dem Haus eines Staatsanwaltes aus Pattaya
neben dem Lotus in Nordpattaya einen unerwünschten Besuch abstattete,
wurde so müde, dass er sich hinlegte und einschlief. Das Hausmädchen
Sri, 45, fand den Einbrecher, der einen ziemlich verschlafenen Eindruck
machte, im 2. Stock vor einer Tür stehend vor und verständigte die
Polizei, danach lief sie aus dem Haus und wartete.
Der Einbrecher, Prajak Jark Ngoo-Leuam, 20, war so geschockt, dass er
sich in dem Zimmer verbarrikadierte und die Polizei die Türe aufbrechen
musste, um ihn verhaften zu können. Der junge Mann gab an, auf
Diebestour gewesen zu sein, als er von Müdigkeit überwältigt wurde und
einschlief. Die Hausmaid hatte ihn entdeckt, als er gerade munter wurde
und sich nach etwas Diebesgut umsehen wollte.
Zuviel Klebstoff
ist ungesund
Ein Klebstoffschnüffler, Piwan Klongsri, 19, der anscheinend
zu viel auf einmal erwischte, fiel beim Schnüffeln vom Balkon im dritten
Stock. Er verletzte sich dabei erheblich. Der Vater, der seinem Sohn
helfen wollte, von dieser Sucht loszukommen, da dieser bereits unter
Halluzinationen litt, verwarnte ihn immer wieder. Als er ihn wieder
einmal verwarnte, verkroch sich Sohnemann im 3. Stock, wo dann später
das Unglück passierte. Sein eigener Vater hat nun die Polizei gebeten,
ihn so lange in Verwahrung zu nehmen, bis er nicht mehr süchtig ist.
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