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Ihre Majestät Königin Sirikit, die geliebte Mutter der Nation, feiert ihren 77. Geburtstag
Mom Rajawongse Sirikit Kittiyakara wurde am 12. August 1932 als Tochter
eines Prinzen und dessen Gattin geboren.
Der Vater, ein bekannter Generalmajor in der Armee, nahm den Posten als
Erster Sekretär der thailändischen Legation in Washington D.C. an. Die
kleine Sirikit blieb in Bangkok bei Verwandten. Sie besuchte den
Kindergarten der Rajini Schule, wechselte dann zur St. Francis Xavier Schule
in Samsen.
Als ihr Vater später thailändischer Botschafter in Frankreich und Dänemark
und schließlich Botschafter am „Court of St. James“ wurde, begleitete ihn
seine Tochter Sirikit und setzte in diesen Ländern ihre Schulausbildung
fort, die sie letztlich in der Schweiz beendete.
Im Jahre 1945 begann die junge Sirikit, deren Name „Schönheit und Ehre“
bedeutet, ihr Sprach- und Musikstudium in Paris, wo sie den künftigen König
Thailands, Bhumibol Adulyadej, der in Lausanne studierte, traf.
Als Seine Majestät nach einem schweren Autounfall in einem Krankenhaus in
Lausanne lag, besuchte ihn die schöne Sirikit regelmäßig. Nachdem er wieder
gesund war, nahm die junge Sirikit einen Studienplatz am „Riante Rive“
Internat in Lausanne an.
Die Verlobung erfolgte am 19. Juli 1949 und beide kehrten am 24. März 1950
auf dem Schiffswege nach Bangkok zurück. Die Vermählung fand am 28. April
desselben Jahres im Padumawan Palast in Anwesenheit der Königin Großmutter
statt. Das Königspaar heiratete auch standesamtlich, und Prinz Chandaburi
Suranath unterzeichnete, da die junge Sirikit noch minderjährig war.
Als der Prinz am 5. Mai 1950 zum König Rama IX. gekrönt wurde, bestand seine
erste offizielle Handlung darin, seine Gemahlin zur Königin Somdej Phranang
Chao zu erheben. Seit diesem Zeitpunkt fällt der Muttertag in Thailand auf
diesen Tag.
Ihre Majestäten haben vier Kinder: Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Ubol
Ratana (*5. April 1951), Seine Königliche Hoheit Prinz Maha Vajiralongkorn
(*28. Juli 1952), Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn
(*2. April 1955) und Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Chulabhorn (*4. April
1957).

Die Wohltäterin
der Nation
Ihre Majestät ist seit dem 12. August 1956 Präsidentin des
Thailändischen Roten Kreuzes. Als Seine Majestät 1956 Mönch wurde, hatte
Ihre Majestät, nach Leistung des Treueides, die Regentschaft über das
Königreich. Auf Empfehlung der Regierung wurde ihr der Titel „Somdech
Phraborom Rajininath“ verliehen.
Ihre Majestät ist stark sozial engagiert. Am 10. August 1961 wurde sie zur
Ehrenpräsidentin von Thailands Nationalrat und Sozialfürsorge unter der
Schirmherrschaft Seiner Majestät ernannt. Darunter vereinigen sich 905
private und öffentliche Sozialhilfe-Abteilungen aus dem ganzen Land.
Im Jahre 1979 richtete Königin Sirikit sofort als Präsidentin des Roten
Kreuzes Thailand das Khao Larn Center ein, um den 40.000 kambodschanische
Flüchtlingen in Thailands Provinz Trat Verpflegung, Unterkunft und
medizinische Versorgung zu bieten.
„Wir werden mit Rechtschaffenheit zum Wohl und für das Glück des
siamesischen Volkes regieren.“ Diesen Eid schwor der König vor der
Thronbesteigung und bis heute blieb dies für ihn keine Formalität. Es ist
vielmehr der Grund, weshalb die Monarchie in Thailand immer noch Bestand
hat.

Bei ihren Besuchen in entlegene ländliche Gebiete Thailands beschloss das
Königspaar, eigene, „hausgemachte“ Lösungen zu finden, um die Armut der
Landbevölkerung zu lindern und ihr ein ausreichendes Einkommen zu
verschaffen.
Verwundeten Soldaten und Polizisten überreichte Ihre Majestät Geschenke und
informierte sich über ihren Gesundheitszustand. Manche Betroffene
unterstützte sie sogar persönlich.
Am 2. April 1975 gründete Ihre Majestät die „Sai Jai Thai“ Stiftung, deren
Ziel es ist, im Krieg Verwundeten oder deren Hinterbliebenen, das Leben zu
erleichtern. Dafür wurde Ihrer Majestät von der Königlichen Ärztekammer in
London am 1. Mai 1988 die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Ihre Tochter
Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn übernahm nun die Aufgabe als Vorsitzende
der Sai Jai Thai Stiftung.
Ihre Majestät kümmerte sich verstärkt um die Bildungsmöglichkeiten in
abgelegenen Regionen und gründete „Sala Ruam Jai“, bei der mehrere
Gemeindezentren Bibliotheken, medizinische Versorgung, Bildung und
Unterhaltung bieten. So genannte „Siedlungsärzte“ versorgen Kranke, bevor
sie ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht werden.
Seit 1974 durften sich über 14.000 Schüler aus dem ganzen Land über ein
Stipendium Ihrer Majestät freuen.
Die Gründung von „Support“ war eine weitere Meisterleistung Ihrer Majestät.
Handwerker des Hofes im Ruhestand gaben ihre Kunstfertigkeiten an die neue
Generation, zum Teil auch Körperbehinderte, weiter. Ihre Majestät stellte
aus eigenen Mitteln Webstühle und Materialien zur Verfügung.
Ihre Majestät hat zahlreiche andere Projekte ins Leben gerufen. Dazu zählt
der „Botanische Garten Königin Sirikit“ im Bezirk Mae Rim in der Provinz
Chiang Mai, in dem seltene einheimische und vom Aussterben bedrohte
Pflanzenarten gesammelt und gepflanzt werden. Weitere Projekte waren „Der
Wald braucht Wasser“ und „Das kleine Haus im großen Wald“. Sie setzt sich
für den Schutz der Wälder ein, da sie die Quelle des Wassers und der
Nahrungsmittel darstellen.
1997 und 1998 errichtete die Königin drei Mustergüter, zwei davon in der
Provinz Chiang Mai, das dritte in der Provinz Chiang Rai. In Ubon Ratchatani
initiierte sie eine Reihe alternativer Projekte für die nahezu mittellosen
Bauern.
1997 gründete Ihre Majestät einen „Elefanten-Auswilderungsplan“, unterstützt
vom World Wildlife Fund. Auch die Meeresschildkröten-Rettung in Sattahip
wurde von ihr ins Leben gerufen.

Im Mai 1979 wurde das Portrait Ihrer Majestät auf der goldenen Ceres
Medaille der FAO (Essen und Agrikultur Organisation), geprägt. Dr. Edouard
Saouma, der Direktor der DAO, sagte, diese Ehre wird nur solchen Frauen
zuteil, die durch ihr Leben und Wirken dazu beigetragen haben, den Status
der Frauen, besonders in ländlichen Gebieten, zu heben. Diese Medaille wurde
der Königin in der Chakri Thronhalle des Grand Palace am 11. Mai 1979
überreicht.
Von der „Fletcher School of Law & Diplomacy“ an der Tufts Universität wurde
Ihrer Majestät am 4. März 1980 der Ehrendoktortitel als Anerkennung ihrer
Verdienste für das Landvolk und ihrer humanitären Arbeit als Vorsitzende des
Roten Kreuzes Thailand verliehen.
Ihr Engagement zum Naturschutz und zum Erhalt natürlicher Ressourcen brachte
ihr am 19. November 1986 von WWF eine Auszeichnung ein, und im Jahre 2004
wurde sie für ihre fortgesetzten Anstrengungen zum Schutz der Wälder, der
Tierwelt und der Umwelt mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Im Jahr 2006 wurde in Pattaya der Queen Sirikit Public Park auf dem
Pratumnak Hügel eröffnet. Die königliche Marine entließ 150.000 Fische und
Schildkröten ins Meer, im Gedenken an Ihre Majestät.
Ihre Majestät schenkte den Witwen und deren Familien aus dem kriegerischen
Süden 600 Rai Land, damit sie sich Häuser bauen konnten.
Epilog
Wie auch Ihr Gemahl, der König, erfüllt Ihre Majestät Königin
Sirikit ihre Aufgabe mit höchstmöglicher Effektivität. Die thailändische
Monarchie gewinnt durch ihre feminine Note. Wer Ihre Majestät, Königin
Sirikit, sieht, vor allem, wenn sie an der Seite des Königs steht - sei es
bei staatlichen Anlässen oder während Besuchen in weit abgelegenen Regionen
- erkennt, wie perfekt und natürlich sie sich jeder Rolle anpasst. Und wenn
man sich dann ihre Worte und Taten seit ihrer Ernennung zur Königin in
Erinnerung ruft, wird einem mit ganzer Seele bewusst, dass sie wahrhaft eine
geborene Königin ist.
Schweizer feiern ihren Nationalfeiertag

(Von links) Das Schweizer Botschafter-Ehepaar,
Rodolphe und Martine Imhoof, empfängt mit Diplomaten der Botschaft die
Gäste.
Elfi Seitz
Der 1. August, der Schweizer Nationalfeiertag, wurde wieder im ganzen Land
von den Auslandsschweizern begangen.
Poolparty bei
Stefan und Toy
Bereits zur Mittagszeit lockte der Duft gar leckerer Sachen, die auf dem
Holzkohlengrill zubreitet wurden, die Gäste in Scharen zum Büffet im Garten
vom ehemaligen Assistenten des Rotary Gouverneurs, Stefan Ryser und seiner
Frau Toy.
Rotarier verschiedener Clubs Pattayas waren mit ihren Familien und Freunden
gekommen, um den Nationalfeiertag mit ihren Schweizer Kollegen zu feiern.
Alle Rotarier brachten Getränke und Essen herbei, damit der Eintritt von 400
Baht als Reinerlös in die Wohltätigkeitskasse des Rotary Clubs Eastern
Seaboard fließen konnte.
Es herrschte fröhlich ausgelassene Stimmung bei dieser Poolparty, und
selbstverständlich sprangen all die Kinder und auch einige wenige verwegene
Erwachsene ins Wasser, um sich zu erfrischen.
Alle Jahre wieder…
Wie in jedem Jahr wurde auch im Restaurant Bruno’s der Nationalfeiertag
gebührend begangen. Chef Fredi Schaub hatte dazu einen Gast-Chefkoch,
Patrick Zellweger aus der Schweiz eingeladen, um die Gäste, die sowieso
immer verwöhnt werden, noch ein bisschen mehr zu verwöhnen.
Das Menü war echt schweizerisch, deftig und köstlich, und Fredi ist es
wieder einmal gelungen, den Zauber der schweizerischen Alpen nach Pattaya zu
bringen und alle Gäste, auch die Nicht-Schweizer, genossen diesen Abend im
brechend vollen Lokal.
Schweizer Botschafter feiert 718. Nationaltag gleichzeitig mit seiner
Verabschiedung
Seine Exzellenz, Rodolphe Imhoof, der Schweizer Botschafter, veranstaltete
am 5. August eine offizielle Party zum Nationalfeiertag seiner Heimat im
Swissotel Nei Lert Parkhotel. Viele Gäste aus Politikerkreisen, Kollegen aus
diplomatischen Kreisen und Schweizer waren dazu eingeladen worden.
Ein wunderschön dekorierter Ballsaal, dessen Eingang als Schweizer Hütte mit
Kühen und Bernhardiner davor dekoriert war, erwartete die Gäste, die vom
Botschafterehepaar und Schweizer Diplomaten empfangen wurden. Köstliches
Schweizer Essen war auf vielen Büffettischen einladend angerichtet und auch
an Wein und Bier labten sich die Gäste.
In seiner Ansprache sagte der Botschafter, dass es für ihn und Gattin
Martine nach dreieinhalb Jahren Bangkok an der Zeit sei, Abschied zu nehmen.
Er bedankte sich bei den Thailändern für einen guten Aufenthalt. „Wie in der
Schweiz mischen sich auch in Thailand Menschen unterschiedlicher Herkunft
und Kultur. Die Vielfalt zu akzeptieren und zur Einigkeit zu führen sei hier
wie dort täglich eine Herausforderung“, sagte er unter anderem. Nach einem
Toast auf den thailändischen König wurde die Hymne gespielt, der ein Toast
auf die Schweiz und alle Schweizer folgte. Auch die Schweizer Hymne wurde
gespielt. Das Besondere an beiden Hymnen war, dass ein Mädchen das Alphorn
blies. Eliana Burki und ihr Ensemble spielten aber nicht nur die Hymnen,
begleitet von Gitarre, Keyboard und Schlagzeug, sondern entlockte diesem
behäbig anmutenden Instrument darüber hinaus während des gesamten Abends
temperamentvolle Pop- und Jazzmusik.
Botschafter Rodolphe Imhoof wird nach Paris versetzt, wo er die Schweiz bei
der UNESCO vertreten wird.

Zur Poolparty bei Stefan und Toy kamen Rotarier
verschiedener Clubs Pattayas mit ihren Familien und Freunden, um den
Nationalfeiertag mit ihren Schweizer Kollegen zu feiern.

Fredi Schaub inmitten seiner zufriedenen Gäste.

Hochrangige Politiker und Geschäftsleute sowie viele
andere Gäste drängen sich beim Empfang des Schweizer Botschafters im Swissotel
Nei Lert Parkhotel.
Im Gedenken an Vater Ray
Elfi Seitz
Am 1. August wurde im Orphanage (Waisenhaus) Pattaya des 6.
Todestages seines Gründers, Vater Ray Brennan, der am 16. August 2003
verstarb, gedacht. Vater Raymond Allen Brennan, genannt Vater Ray, war
irisch-amerikanischer Abstammung und wurde am 7. Dezember 1932 in Chicago,
Illinois, geboren. Er kam 1961 als Priester nach Thailand, um bedürftigen
Menschen zu helfen, wo er bis zu seinem Tod am 16. August 2003 blieb. Vater
Ray widmete über 42 Jahre seines Lebens der Hilfe armer Menschen in
Thailand.
Vater
Michael begrüßt die Gäste.
Die Kinder aus allen Einrichtungen, die Vater Ray gegründet hat, sei es die
Redemptorist Blindenschule, das Redemptorist Center für Körperbehinderte,
das Waisenhaus, die Schule für Taube und das neu eröffnete Kinderdorf, waren
gekommen, um sich mit ihren Lehrern und den Priestern und Klosterschwestern
an „ihren“ Vater Ray zu erinnern.
Mit dabei waren auch viele Helfer, Volontäre, Honoratioren der Stadt und
Vorsitzende vieler Wohltätigkeitsclubs.
Der Spaß für die Kinder fing bereits am Nachmittag an. Viele Buden waren
aufgestellt, wo sie – aber auch die Erwachsenen – spielen konnten,
Spielgeräte, Rutschbahnen und Schaukeln boten weitere Unterhaltung.
Natürlich durften auch Speisen und Getränke nicht fehlen, von denen die
meisten von guten Menschen gesponsert worden waren.
Vater
Krisada liest vor dem Standbild Vater Rays dessen Lebensgeschichte vor.
Am Abend, kurz nach sechs Uhr las Vater Krisada eine Rede über Vater Ray und
sein Leben und seine guten Taten vor. Der Bürgermeister von Pattaya,
Itthiphol Kunplome, legte im Namen der Stadtregierung einen Kranz vor dem
Denkmal Vater Rays nieder. Richard Smith, der Präsident vom Pattaya Expat
Club, legte einen zweiten Kranz nieder, gefolgt von einem Lied, das Vater
Ray gewidmet war und das alle Kinder und Erwachsenen gemeinsam sangen.
Nachdem Vater Michael alle Gäste, die sich im großen Garten des Waisenhauses
niedergelassen hatten, begrüßt hatte und in seiner Rede nochmals Vater Ray
besonderes Lob aussprach für alles, was er für minderbemittelte Kinder
gemacht hatte, hielt auch Bürgermeister Itthiphol eine kurze Rede, in der er
allen Helfern dankte, die sich so fürsorglich um die Einrichtungen Vater
Rays kümmern. Er sagte weiter, er und die Stadtregierung werden weiterhin
dabei helfen, das Vermächtnis Vater Rays zu unterstützen.
Bürgermeister
Itthiphol Kunplome legt einen Kranz vor dem Denkmal Vater Rays nieder.
Im Anschluss daran führten die Kinder während des Abendessens Tänze auf.
Auch hier zeigten wieder alle Gruppen aus Vater Rays Werken ihre Künste.
Besonders ansprechend war, wie eigentlich immer, die Gesangsdarbietung des
Chors der Blindenschule.
Richard Smith verteilte die Geschenke, die mittels Lotterietickets gewonnen
werden konnten, bevor sich die Gesellschaft wieder auflöste.

Richard Smith bei der Kranzniederlegung.

Einige der Ehrengäste vor dem Denkmal Vater Rays.

Nittaya Patimasongkroh und Radchada Chomjinda, die „gute Seele“ vom
Waisenhaus, inmitten der Kinder.

Werasak und Suramon
tauschen Ehegelübde aus
Liebesvögel bauen sich ihr eigenes Nest,
um eine Familie zu gründen
Pattaya Mail. Die St. Nikolaus Kirche war vor kurzem zum Brechen
gefüllt mit Familienmitgliedern und Freunden des Dibbayawan- und des
Soonthoranut-Clans, die aus allen Weltrichtungen gekommen waren, um an der
Hochzeit von Werasak Dibbayawan und Suramon Soonthoranut teilzunehmen und
deren Treueschwur „…bis dass der Tod uns scheidet“ zu vernehmen.
Indem
ich dir den Ring anstecke, verspreche ich im Angesicht Gottes, ein liebender
und fürsorglicher Gatte zu sein.
Vater Pichan Jaiseri, assistiert von den Priestern Krisada Sukpatana und
Weera Pangrak, verband das junge Liebespaar für den Rest seines Lebens.
Werasak ist Sohn von Premprecha und Supanee Dibbayawan, zwei sehr bekannten
und respektierten Persönlichkeiten Pattayas. Premprecha ist für seine
Integrität als Rechtsanwalt bekannt, aber auch für sein „goldenes Herz“, der
nicht nur den Armen hilft, sondern auch ein gläubiger Katholik ist. Als
Rotarier war er zwei Mal Präsident des Rotary Clubs Jomtien-Pattaya und
einmal Gouverneur des Distrikts 3340.
Suramon ist Tochter von Benja Soontornnud. Sie arbeitet bei der Turismo Thai
Travel Agentur in Bangkok.
Die Hochzeitsfeier fand in der „Hall of fame“ des Hard Rock Hotels statt.
Vater Prem sagte in seiner Rede, dass „dies eigentlich ein Tag ist, an dem
man dem jungen Paar gratuliert. Ich aber gratuliere heute mir selbst, da
endlich der Tag gekommen ist, dass mein Sohn eine eigene Familie gründet.
Ich bin sehr froh darüber, da ich auf diesen Tag lange gewartet habe“.
Wie es hier der Brauch ist, musste das Paar erzählen, wie es sich kennen
gelernt hat.
Werasak, der „Scheu“, sagte es frei heraus: „Meine Arbeit als Flugbegleiter
bei Thai Airways International führt mich oft für Tage weg aus meiner
Heimat. Eines Tages, ich war gerade wieder gelandet, wollte ich einige Tage
Pause genießen und ging mit Freunden in einen Pub.

Heute sind wir zusammen gekommen, um diese
Beiden zu verheiraten. Werasak und Suramon haben nun mit dem Segen Gottes
eine eigene Familie gegründet.
Plötzlich sah ich am anderen Ende des Raumes ein Mädchen, vertieft in ein
Gespräch mit ihrer Freundin. Auch sie sah plötzlich auf, und über die
Distanz hinweg sahen wir uns in die Augen – und es funkte. Ich nahm meinen
ganzen Mut zusammen und ging zu ihr hinüber, um sie anzusprechen und mich
vorzustellen.“
Suramon, erinnert sich ebenso an die ersten Minuten ihrer ersten Begegnung:
„Ich bemerkte da einen gut aussehenden jungen Mann, der mich ansah. Erst
dachte ich mir nichts dabei, aber als sich unsere Augen trafen, machte es
‚klick in meinem Herzen und noch ein stärkeres Mal, als er auf mich zukam
und mich ansprach. Das war der Moment in dem Amors Pfeil mich traf.“
Auf die Frage, was ihr am meisten auffiel und gefiel an Werasak, meinte sie
zum Gaudium aller: „Seine Art zu gehen. Er hat nämlich einen absolut sexy
Popo.“
Werasak und Suramon gossen Champagner in einen Glasturm und hielten sich an
den Händen, als sie die vielstöckige Hochzeitstorte anschnitten und in ihren
Herzen den Liebesschwur nochmals erneuerten.

Das Brautpaar mit ihren Familienangehörigen,
die aus aller Welt zu dieser Hochzeitsfeier kamen.
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