8. Jahrgang
Ausgabe Nr.33

18. August - 24. August 2009
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Phukets Küste ist von Erosion bedroht

 

Phukets Küste ist von Erosion bedroht

Küstenlinien finden normalerweise zu einem natürlichen Ausgleich: die starken Winde der Regenzeit räumen Boden ab, aber in der nächsten Jahreszeit wird er wieder angeschwemmt. Auf der Badeinsel Phuket hat die Küstenerosion jedoch ein bedenkliches Ausmaß angenommen. Die Strände dieser Insel in der Andamanischen See gelten als einzigartige Attraktion für Touristen.

Besonders der Strand westlich von Lepang im Distrikt Thalang hat auf etwa drei Kilometern stark unter der Erosion gelitten. Einwohner klagen darüber, dass das Meer sich pro Jahr um durchschnittlich zehn Meter ins Land hinein frisst. Die besondere natürliche Eigenart dieser Küste und menschliche Einwirkungen haben dazu beigetragen.
Die Küste bei Lepang steigt steil an. In ihrem unteren Bereich wird daher während der Regenzeit viel Sand ins Meer geschwemmt.
Dadurch sinkt der Boden ab, die Kiefern am Rand der Küste rutschen ab, und die Erosion verschlimmert sich.
Auch die Küste in der Nähe des Flughafens von Phuket ist besonders stark von Erosion bedroht, sagte Surawong Tientong, der im Abgeordnetenhaus dem Ständigen Komitee zur Verhütung und Behandlung von Umweltschäden durch Mensch und Natur vorsitzt.
In beiden Gebieten entstand das Problem dadurch, dass man die Mangroven abgeholzt hatte, um Platz für Wohn- und Geschäftshäuser zu schaffen. Die Gezeiten können nun ungehindert auf den Strand einwirken.
Seit 1996 versuchen die Behörden, die Küstenlinie zu stabilisieren, indem sie Sand auffüllen und die Umweltbedingungen an den Stränden verbessern. Küstengemeinden und örtliche Unternehmer haben außerdem Böschungen und Dämme aus Sandsäcken aufgebaut, um die Strände zu schützen.
„Die Regenzeit dauert an der Andamanischen Küste von Mai bis September. Ein starker Wind verursacht große Wellen, die auf die Strände prallen und den Sand wegspülen“, erklärt ein Einwohner von Phuket.
Mehr als zehn Gebiete haben auf Phuket mit der Küstenerosion zu kämpfen, gab das Zentrum für Meeresbiologie in Phuket bekannt. Wichtigste Ursache ist die Vernichtung des Waldes und die Bautätigkeit im Küstenbereich, mit der man dem wachsenden Bedarf des Tourismus nachkommt.
Einflussreiche Persönlichkeiten sind besorgt und haben die geschädigten Gebiete überprüft. Sie suchen nun nach Lösungen und vorbeugenden Maßnahmen. (TNA)



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