9. Jahrgang
Ausgabe Nr.10

9. März - 15. März 2010
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

Mutter rettet ihre drei Kinder aus dem Feuer

Grundwasserverschmutzung wird befürchtet

Militär trainiert Sicherheitspersonal für Flughafen Songkhla

Erstmals Suche nach Erdöl im Golf von Thailand

Mobiler Service in Sattahip bietet kostenlose medizinische Versorgung

Zu viel Werbung auf den Straßen Pattayas?

Stadtverwaltung will endlich sauberen Strand

Gläubige Buddhisten begehen den Makha Bucha Tag

Einwohner von Koh Chan demonstrieren für Frieden

Waldnymphen fahren per Taxi heim

Benz SLK 200 verbrennt nach Aufprall auf Elektromasten

Wütender Russe schlägt um sich

Gesuchter Koreaner wird verhaftet

Überfälle durch Jetski-Verleiher häufen sich

Polizeikurznachrichten

 

Mutter rettet ihre drei Kinder aus dem Feuer

Chanpen Bunying und ihre Nachbarn sehen entsetzt zu, wie das Haus vollständig niederbrennt.

Boonlua Chatree

Am 3. März war durch einen Kurzschluss ein Feuer in einem Haus in der Soi Naklua 21 im Erdgeschoß ausgebrochen. Schnell stand das gesamte einstöckige Haus, das zum Teil aus Holz bestand, in Flammen.

Als fünf Löschwagen der Feuerwehr ankamen, hatte Chanpen Bunying, 36, die Eigentümerin des Hauses, die im ersten Stock mit ihren drei Kindern geschlafen hatte, diese durch die auflodernden Flammen in Sicherheit gebracht. Eine ihrer Töchter hatte die Mutter aufgeweckt und gesagt, dass das Haus unten brenne.

Obwohl die Feuerwehrleute eine Stunde lang versuchten, die Flammen zu löschen, brannte es vollständig nieder, und es konnte nur darauf geachtet werden, dass angrenzende Häuser nicht vom Feuer erfasst wurden. Der Schaden beträgt an die 2 Millionen Baht.

Wie schnell festgestellt werden konnte, war der Brand durch einen alten Kühlschrank entstanden. Die Frau hatte ein kleines Restaurant im Erdgeschoss betrieben.


Grundwasserverschmutzung wird befürchtet

Theerarak Suthathiwong
Dorfbewohner führten am 27. Februar Klage gegen einen Grundstückbesitzer, der Privatland mit Kohle auffüllt, was Auswirkungen auf Wasser für den Konsum und die Landwirtschaft hat.

Ein Dorfbewohner zeigt Schlacke, die er in dem Dreckgemisch gefun­den hat.

Nach Begutachtung des Landes wurde festgestellt, dass eine Fläche von etwa einem Rai mit schwarzer Asche, ähnlich wie Schlacke, bedeckt war.

Ein Dorfbewohner, Danai Ratanawichit, 40, sagte, es kommen abends regelmäßig Lastwagen, die das Land mit Erde auffüllen. Als daraufhin Dorfbewohner diese Erde zum Auffüllen auf ihrem eigenen Grund benutzten, bekamen sie am ganzen Körper Pickel. Sie befürchten nun, dass durch diese Ablagerungen die Umwelt ihrer Gemeinde geschädigt wird und beantragten Untersuchungen.

Es zeigte sich, dass die Erde eine Mischung aus Asche und schwarzen Dreckklumpen ist, wahrscheinlich Schlacke. Bei Berührung verursacht die Erde Juckreiz auf der Haut und brennende Schmerzen. Durch den Regen wird diese Schlacke verteilt und verschmutzt dadurch auch das Grundwasser, das die Dorfbewohner zum Eigenverbrauch und für die Landwirtschaft benutzen.

Darüber hinaus hat einer der Landeigentümer 20 Rai mit einem ähnlichen Gemisch aufgefüllt. Ein Beamter des Amts für Gesundheitswesen und Umwelt des Unterbezirks Tapong hat eine Stichprobe zur Untersuchung genommen, um festzustellen, ob auch diese Substanz giftig ist.

Später wurden die Dorfbewohner darüber informiert, dass das Land der Porn Charoen Concrete Brick Blocks Fabrik gehört und die Ablagerungen ein Nebenprodukt eines Kohlekraftwerkes sind, die aber schnell wieder entsorgt werden sollen.


Militär trainiert Sicherheitspersonal für Flughafen Songkhla

Patcharapol Panrak
Konteradmiral Chakchai Phucharoenyot, Oberkom­mandant des Luft- und Küs­tenverteidigungskommandos der Königlich Thailändischen Marine in Sattahip, leitete am 25. Februar die Eröffnung einer Trainingsübung für Militärpersonal, welches im Rechnungsjahr 2010 zur Flughafensicherungsmann­schaft und dem Luft- und Küstenverteidigungskom­mando in Songkhla wechselt. Dies geschah auf dem Feld vor dem Trainingscenter des Luft- und Küstenverteidigungskommandos.

236 Marineangehörige werden für den Einsatz im Süden geschult.

Kapitän Kompan Uparanon, Vizekommandant des Training­scenters, sagte, das Training­scenter ist damit beauftragt worden, die Truppen zum Einsatz bei einer Spezialeinheit im Süden zu trainieren.

236 Marineangehörige werden für ihre Aufgaben geschult. Wenn sie im April nach Songkhla gehen, müssen sie voll einsatzbereit sein. Sie stehen dann unter dem Kommando des Luft- und Verteidigungskommandos in Songkhla.

Das 30-tägige Training ist in zwei Teile gegliedert. An 16 Tagen gibt es theoretischen Unterricht und an 14 Tagen praktische Übungen wie Umgang mit Waffen und Einweisung in die Sicher­heitslage des Flughafens. Das Training findet unter Leitung des Luft- und Küs­tenverteidigungs­komman­dos Songkhla auf dem Flughafen Pattaya statt.


Erstmals Suche nach Erdöl im Golf von Thailand

Energieministerium führt öffentliche Anhörung durch

Theerarak Suthathiwong
Der Vizegouverneur von Chonburi, Sunthorn Rata­nawaraha, leitete am 2. März im Chon International Hotel Chonburi die erste öffentliche Anhörung über die Suche und die Förderung von Erdöl im Golf von Thailand. Fachleute vom Amt für Mine­raltreibstoffe, Kon­zessions­bewerber und andere interessierte Personen nahmen daran teil.

Die Nachfrage nach Energie ist ständig gestiegen. Obwohl die Produktion von Treibstoff und Flüssiggas ebenfalls gewachsen ist, reicht dies für die Verbraucher nicht aus. Das führt zu Importen von Treibstoff aus dem Ausland und belastet die Wirtschaft des Landes. Daher führte die Abteilung für Mineraltreibstoffe des Energieministeriums eine öffentliche Anhörung für alle interessierten Personen durch.

Ziel war es, Informationen über den Fortschritt des Projekts zu geben, da selbstverständlich viele Menschen in diesem Gebiet etwas über die Auswirkungen des Projekts auf die Umwelt erfahren möchten. Bei der Anhörung hatten die Einwohner Chonburis die Möglichkeit, die an die anwesenden Fachleute Fragen zu richten und ihre Meinung zu äußern.


Mobiler Service in Sattahip bietet kostenlose medizinische Versorgung

Ältere bedürftige Einwohner erhalten Lebensmittel und andere nützliche Dinge durch den Mobilen Service.

Patcharapol Panrak
Sattahips Bezirkschef Chanchai Iamcharoen hatte am 26. Februar den Vorsitz bei der Eröffnung des Projekts „Sattahip District Mobile Smiles“ zu Ehren seiner Majestät des Königs. Der Abt des Tempels Chong Samaesarn, Wisartsutakorn, hatte den Tempel dafür zur Verfügung gestellt. Nittaya Iamcharoen, Vorsitzende des Roten Kreuzes im Bezirk Sattahip, Parsert Pitakkorn, Präsident der Verwaltungsorganisation des Unterbezirks Sattahip, ältere Menschen und Behinderte aus Sattahip nahmen an der Veranstaltung teil, insgesamt über 500 Personen.

Es wurde über die H1N1-Grippe aufgeklärt, Medizin verteilt, ferner gab es eine Arbeitsvermittlung, es konnten lokale Steuern bezahlt werden, Ratschläge zur Viehhaltung wurden gegeben und kostenlose Haarschnitte.


Zu viel Werbung auf den Straßen Pattayas?

Vimolrat Singnikorn
Große und kleine Anzeigen, Flugblätter auf öffentlichen Plätzen wie an Strommasten auf Bürgersteigen, Bäumen und Telefonzellen sind ein kleines Problem für die Einwohner Pattayas. Während sich die Thais daran gewöhnt haben, überall Aufkleber zu sehen, hinterlässt es bei Touristen vielleicht einen schlechten Eindruck.

So verschandeln all die Aufkleber die Stadt.

Manche Werbung verstößt gegen die gesetzlichen Bestimmungen. Die Stadtverwaltung hat zum Beispiel festgelegt, was eine Werbetafel ist. Es ist eine Tafel, auf der für eine Marke, Geschäfte oder andere Aktivitäten mit Photos, Schrift oder ähnlichen Ausdrucksmitteln gegen Entgelt geworben wird.

Für die Verteilung von Flugblättern auf öffentlichen Plätzen muss eine Genehmigung der örtlichen Behörden vorliegen. Die Einholung, Genehmigung, Gebühren und mögliche Gebührenbefreiung dafür müssen den gesetzlichen Richtlinien entsprechen. In diesen Richtlinien ist festgelegt, welche Art von Werbung bewilligt wird und welche nicht, aber auch der Zeitrahmen für eine Bewilligung.

Es ist untersagt, mit Flugblättern zu werben für die Tätigkeit lokaler Beamter, Regierungsstellen oder Staatsunternehmen. Ferner dürfen auf öffentlichen Werbetafeln nicht für allgemeine Wahlen oder die Wahl des Gouverneurs von Bangkok geworben werden. Ebenso ist es Hausbesitzern nicht gestattet, auf Tafeln den Namen des Besitzers des Hauses oder die Namen der Mieter bekannt zu geben.

Wenn keine Genehmigung für die Werbung vorliegt, können die Behörden die Werbung entfernen lassen.

Das trifft auch auf Werbung zu, die den öffentlichen Frieden stören, wie unmoralische oder obszöne Darstellungen in Wort und Bild. Die Kosten dafür trägt der Werbetreibende.

Es ist verboten, an Häuserwänden, Bäumen oder Gebäuden, die von öffentlichen Plätzen einsehbar sind, Texte oder Grafiken mit Farbspray zu sprühen.

Bei Verstößen gegen die gesetzlichen Vorschriften kann eine Strafe bis zu 5.000 Baht festgelegt werden.


Stadtverwaltung will endlich sauberen Strand

Boonlua Chatree
Vizebürgermeister Verawat Khakhay leitete am 26. Februar im Rathaus ein Treffen, um Umweltprobleme am Strand und in der Walking Street zu lösen. An dem Treffen nahmen der Direktor der Bauabteilung, der Leiter der Sicherheitsabteilung, der Chef der Müllabfuhr und andere betroffene Beamte teil. Sie diskutierten eine Strategie für eine Bereinigung des Strandes, der durch viel Müll und Landstreicher ein unschönes Bild bietet.

Pramot Sapsang, in Vertretung des Stadtdirektors für Ressourcen, sagte, die Verschönerung des Strandes braucht die Zusammenarbeit aller Beteiligten wie Liegestuhl- und Son­nenschirmvermieter und anderer Unternehmen. Sie sollten mit der Stadtverwaltung zusammenarbeiten, um Sauberkeit zu bewahren und den Touristen Erholung zu bieten. Unternehmer am Strand lassen den Beamten der Stadtverwaltung oft keinen Zugang, damit diese den Strand säubern können und bieten keine gute Zusammenarbeit.

Verawat sagte, um die Landstreicher, die Touristen abschrecken und einen unschönen Anblick bieten, müsste der Strand besser beleuchtet werden. Daher wird ein Projekt mit den Strandunternehmern zur Zusammenarbeit vorbereitet.


Gläubige Buddhisten begehen den Makha Bucha Tag

Buddhistische Zeremonien werden in allen Tempeln, wie hier im Wat Nong Yai, durchgeführt.

Pattaya Blatt Reporter
Menschenmengen buddhistischer Gläubiger besuchten am 28. Februar Tempel im ganzen Königreich, um den Makha Bucha Tag (buddhistischer Allerheiligentag) traditionsgemäß zu begehen. Der Tag erinnert die Buddhisten an die erste Predigt Buddhas, die er vor 1.250 Mönchen gehalten hat.

Die Tempel Wat Chaimongkol, Wat Sawang Fa, Wat Pho­tisamphan, Wat Boonka­n­janaram und Wat Nong Yai waren bis zu ihrer Aufnahmefähigkeit gefüllt, als Tausende von frommen Buddhisten sich versammelten, um an Gebeten und Opferspenden teilzunehmen, mit denen sie sich und ihren Familien Verdienste für ein späteres Leben erwerben können. Viele beteten auch um schnelle Genesung für Seine Majestät den König.

Während der morgendlichen Zeremonien gaben die Menschen Almosen an die Mönche („tak baht“) und lauschten ihnen aufmerksam, als diese Lehren Buddhas („Dharma“) predigten.

Weitere Zeremonien fanden am Abend statt. Viele Menschen führten das „Wien Thien“ durch, wobei die Gläubigen Kerzen anzünden und den Gebetsraum der Tempel dreimal umkreisen. Sie erweisen damit ihren Respekt gegenüber den „Drei Juwelen“, dem Buddha, dem Dharma und dem Sangha (Gemeinschaft der Mönche).

Dieser heilige Tag ist eine Erinnerung an die wundersame Begebenheit, als 1.250 Schüler des Buddhas, Gautama Sakayamuni, zum Tempel Weluwan Mahawiharn in der Gegend von Rachakhryha, Indien, reisten, um den Buddha ohne eine gemeinsame vorherige Absprache zu treffen.

Die Anbetung oder „Bucha“ fällt auf den 15. Tag des abnehmenden Mondes im dritten lunaren Monat („Makha“). Dieses Jahr war dies am Sonntag, den 28. Februar.

Banken, Ämter und einige Geschäfte hatten am Montag, den 1. März, zur Einhaltung dieses heiligen Tages geschlossen. Auch viele Bars hatten aus Respekt vor der Religion des Landes am Sonntag, den 28. Februar, geschlossen.

Während der Herrschaft Königs Rama IV. wurde der Tag in Thailand offiziell anerkannt. Er wurde landesweit eingeführt, alle Regierungseinrichtungen bleiben geschlossen und beachten die Rituale, die der Buddhismus vorschreibt.

Andere Länder, in denen der buddhistische Glaube vorherrscht und der Makha Bucha Tag als nationaler Feiertag beachtet wird, sind Nepal, Birma, Kambodscha, Laos, Sri Lanka und Indien. Auch kleinere Bevölke­rungsteile in China, Korea und Vietnam begehen diesen Tag.

Die Verbreitung der Lehren Buddhas und die Reise, um den Buddha in der 15. Nacht des dritten Lunarmonats zu treffen, sind Teil historischer Begebenheiten, die die Predigten und Wahrheiten einschließen, die Buddha ausgesprochen hat.

Buddhas ausgesprochenen Wahrheiten beinhalten: gute Absichten zu haben, anderen nicht zu schaden, böse Taten zu vermeiden sowie Herz und Gedanken zu reinigen. Weitere Wahrheiten sind die Ermahnung, sich als Einzelner in allem zurückzuhalten, was die Aufmerksamkeit anderer auf sich ziehen kann, nicht nach dem Eigentum anderer zu streben oder andere Menschen zum persönlichen Vorteil auszubeuten.

Buddha lehrte auch, dass sich Menschen Verdienste erwerben, Selbstachtung gewinnen und moralische Integrität bezeugen. Aber noch wichtiger ist das Vertrauen in die „Drei Juwelen“ (Phraratanatrai). Dies wird illustriert durch die Betonung darauf, dass es wichtig ist, Trunkenheit sowie unverantwortliches und unmoralisches Verhalten zu vermeiden, den Augenmerk auf die Unterstützung der Nahestehenden zu richten und während seiner Lebenszeit ohne Selbstsucht Freundschaft mit anderen zu halten.


Einwohner von Koh Chan demonstrieren für Frieden

200 Einwohner von Koh Chan machen sich auf den Weg zum 1. Armeekommando, um ihre Unterstützung für die Polizei und die Armee zu zeigen.

Theerarak Suthathiwong
Am 24. Februar versammelten sich etwa 200 Einwohner von Koh Chan unter Leitung von Kittipong Chantanawiwat, Präsident der Koh Chan Scout Villagers, vor dem Bezirksbüro von Koh Chan. Sie übergaben vor dem 1. Armeekommando Blumenbuketts, um die Moral des Polizei- und Armeepersonals zu stärken. Sie wurden von Oberst Siriwat Tabtimtes, Personalchef des 1. Armeeunterstützungskommandos, Oberst Wiroj Noodsorn, Chef der Kampfabteilung und des Nachrichtendienstes, sowie Polizeioberst Phuwadon Phunsawat, Leiter der Polizeistation Koh Chan, willkommen geheißen.

Kittipong sagte, alle Menschen, die sich heute hier versammelt haben, lieben Frieden und Harmonie, wünschen sich Frieden im Land, eine gute Wirtschaft, glückliche Menschen, und die Menschen sollen zusammenstehen und sich nicht in Gruppen aufteilen. Sie wünschen sich ferner, dass besonders das Militär und die Polizei als große nationale Institutionen auf der Seite der Menschen stehen.

Später übergab Kittipong einen Brief, in dem die Standpunkte dargestellt wurden: „1. Man wünscht den Kampf gegen alle, die unbarmherzig gegenüber der Gesellschaft sind, 2. Man wünscht, dass das Militär als Hauptinstitution den Menschen vertraut und über den Nutzen für die Gesellschaft nachdenkt, 3. Wir werden die königliche Institution respektieren, sie soll für alle Zeiten die höchste Institution des Landes bleiben, 4. Wir wollen, dass das Militär Einigkeit unter den Menschen schafft und die demokratische Verwaltung mit dem König an der Spitze erhält.“


Waldnymphen fahren per Taxi heim

Der Schrein wurde glücklicherweise vom Brand verschont.

Patcharapol Panrak
Alte Schreine auf der Straße nach Rayong, genau bei den Kilometersteinen 164 und 57, sagten vielen Menschen angeblich immer richtige Nummern im Lotto voraus. Meist waren es eben die Zahlen der Kilometersteine.

Groß war der Schreck, als ein Feuerausbruch zwischen dem Kilometer 163 und 165 gemeldet wurde. Sofort wurden Vermutungen laut, dass dieses Feuer mit Absicht von einem illegal arbeitenden Lottobanker gelegt wurde, um den dort befindlichen Schrein zu verbrennen, da dieser häufig die Gewinnzahlen richtig voraussagte.

Das Feuer konnte rechtzeitig gelöscht werden, und der Schrein, wie auch all die frischen Blumengirlanden verbrannten nicht. Sofort kam wieder eine Schar Menschen und kaufte Lose mit diesen Nummern, um ihr Glück zu versuchen.

Angeblich hatte derselbe Lottobanker schon öfter zugeschlagen, als die Leute nämlich glaubten, dass ein alter Baum ihnen die richtigen Losnummern verriet. Der Baum wurde einige Male in Brand gesteckt, bis am Ende nur noch der Baumstumpf übrig blieb. Die Menschen aber hörten nicht auf, dem Baum Blumen­girlanden umzuhängen und Schreine niederzustellen.

Ein Taxifahrer schürte den Glauben an Übernatürliches noch mehr, als er berichtete, dass er fünf Frauen als Passagiere hatte, die im alten Stil gekleidet und auch ihre Frisuren zu einem uralten Stil aufgetürmt hatten. Genau beim Kilometerstein 164 stiegen sie aus, und als der Taxifahrer sie im Rückspiegel suchte, waren angeblich alle fünf plötzlich verschwunden.

Die Leute glauben fest daran, dass es sich um Baumnymphen handelt, die nach Hause gefahren waren.


Benz SLK 200 verbrennt nach Aufprall auf Elektromasten

Fahrer begeht Fahrerflucht

Boonlua Chatree
Dieses Mal war zur Abwechslung kein Thailänder, der Fahrerflucht nach einem Unfall beging, sondern ein bisher noch unbekannter Ausländer.

Der Benz SLK 200 brannte lichterloh.

Der anscheinend betrunkene Mann im mittleren Alter verließ, nachdem er seinen Mercedes Benz SLK 200 mit dem Kennzeichen Chor Lor-7007 Bangkok, gleich an drei Elektromasten in der Soi Nongprue „angelehnt“ hatte, fluchtartig die Szene und setzte sich in ein Auto, das ihm gefolgt war, um zu verschwinden.

Bunsin Chanwaranan, 60, der Eigentümer vom Pokakit Construction Materials Shop, vor dem der Unfall passierte, war Augenzeuge und verständigte die Polizei und die Feuerwehr. Bis diese eintraf, brannte der Wagen bereits lichterloh und griff auf drei umgeworfene Masten über. Erst nach über einer Stunde war der Brand gelöscht. Nach dem Eigentümer des Wagens wird nun gesucht.


Wütender Russe schlägt um sich

Boonlua Chatree
Am 24. Februar kam es im Fairtex Hotel zu Ausschreitungen durch den betrunkenen Russen Baksa Zoltan, 28, vor dessen Zimmer.

Nach dem Gerangel mit den Hotelangestellten und einem Hotelgast konnte der Russe endlich in Gewahrsam genommen werden.

Nach Angaben eines Wächters des Hotels, Phumirate Sangban, 28, hatte er Geräusche aus dem Zimmer des Russen vernommen, die unüblich waren, da dieser sonst immer alleine war. Als er nachsah, fand er den Russen mit einer verletzten Hand vor. Der Wächter und ein Elektriker gingen ins Zimmer des Russen, der Wächter verband ihm die Hand und reinigte das Zimmer von Blutspuren. Als er jedoch das Zimmer verließ, sperrte der Russe den Elektriker des Hotels in sein Zimmer und schlug dem Wächter eine Flasche auf den Kopf, die aber durch die Kappe, die der Wächter trug, keinen großen Schaden anrichtete. Der Wächter verständigte daraufhin sofort die Hotelleitung.

Ein ausländischer Boxer von Fairtex kam zu Hilfe und wollte dem Russen, der mittlerweile eine  Kupferstange in der Hand hielt, beruhigen. Nach Eintreffen der Polizei dauerte es noch eine ganze Stunde, bis der Mann überwältigt werden konnte. Anschließend schlug der Boxer noch zu. Als der Russe zu Boden fiel, wurde er von einigen Leuten noch gründlich verprügelt, bevor die Polizei wieder eingriff.


Gesuchter Koreaner wird verhaftet

Boonlua Chatree
Am 23. Februar gelang es der Polizei, den Südkoreaner Kim Dong Huan, 48, dingfest zu machen. Der Mann wird in seiner Heimat wegen verschiedener Vergehen gesucht, wobei er Schaden im Wert von 600.000 US-Dollar angerichtet hatte.

Er hatte sich nach Thailand geflüchtet, um seiner Strafe zu entgehen, hier aber auch bereits sein Aufen­thaltsvisum überschritten. Kim Dong Huan hatte angeblich bereits seit sechs Jahren in Pattaya gelebt und hier das Spa „Ex cool Massage“ betrieben.


Überfälle durch Jetski-Verleiher häufen sich

Boonlua Chatree
Am 19. Februar wurde der Brite David John Marshall, 62, aus Walsall von einer Bande von Jetski-Verleihern in der Nähe der Soi 13 gemein verprügelt.

David John Marshall wurde ein weiteres Opfer von brutalen Jetski-Verleihern.

Marshall gab an, dass er im Heaven Hotel in der Soi 13 mit Freunden wohne und am Nachmittag mit diesen zum Schwimmen zum Strand ging. Dort wurden sie von Jetskiverleihern angesprochen, die ihnen Jetskier für 1.400 Baht pro Stunde verliehen.

Nachdem sie die Jetskier wieder zurückbrachten, behaupteten die Männer, dass die Briten die Jetskier beschädigt hatten und wollten dafür Geld von ihnen. Marshall weigerte sich, und ein Streit brach aus. Daraufhin wurde er von fünf Männern zusammengeschlagen. Auch seine Freunde wurden verletzt.

Die Polizei brachte die Verletzten ins Memorial Krankenhaus, bevor sie sich wieder einmal daran machte, nach den Übeltätern zu suchen. Ob mit Erfolg, muss sich erst zeigen.


Polizeikurznachrichten

Boonlua Chatree
Kupfer ist wertvoll – besonders für Diebe

Im Paradise Village 1 in der Soi Khao Noi beschwerten sich an die 50 Hausbesitzer darüber, dass die Kup­ferleitungen, die zu ihren Wasseruhren führten, von Dieben abmontiert worden waren. Das Ärgerliche dabei ist hauptsächlich, dass dadurch die Wasserzufuhr in die jeweiligen Häuser abgeschnitten war.

Statt Liebe gibt’s Hiebe - Iraner wird von Ladyboy-Gang ausgeraubt

Ein Transvestit ging mit dem Iraner Assmel Nbipor, 41, auf sein Zimmer. Allerdings hatte dieser weniger die Absicht, ihm zu Willen zu sein, als viel mehr um ihn mit einem uralten Trick auszurauben. Als der Mann sich seiner Hose entledigte, sah er mit Entsetzen einen anderen Transvestiten unter dem Bett liegen, der sich seiner Brieftasche darin bemächtigen wollte. Er rief seinen Freund, Ngih Aminzadeh, 32, zu Hilfe, bevor dieser aber ins Zimmer kam, hatten die beiden Transvestiten den Mann bereits verprügelt, ihm an die 50.000 Baht gestohlen und waren auf einem Motorrad entkommen. Assmel erlitt einen Nasenbeinbruch und andere Verletzungen.


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