Wissenschaft - Kultur - Gesundheit
9. Jahrgang
Ausgabe Nr.11

16. März - 22. März 2010
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um zu dem vollständigen Bericht zu gelangen]:

Verschärfte Kontrollen sollen Tollwutausbrüche verhindern

Essensstände und Restaurants sollen besser kontrolliert werden

Seminar über Brustkrebs wird in Nongprue abgehalten

 

Verschärfte Kontrollen sollen Tollwutausbrüche verhindern

Vimolrat Singnikorn


Vizebürgermeister Verawat Khakhay erklärte, die Stadtverwaltung habe das Thema Tollwut stets im Auge behalten. Schon am 19. Februar wurde für Tollwutimpfungen geworben, die von vielen Personen für ihre Tiere in Anspruch genommen wurden. Insgesamt wurden an diesem Tag 185 Hunde und 53 Katzen zur Impfung gebracht, am gleichen Tag wurden an über 60 Hunden und Katzen Sterilisationen vorgenommen.

„Das öffentliche Gesundheitsamt von Pattaya führt weiterhin in 32 Gemeinden Impfungen gegen Tollwut für Haustiere durch. Die Stadtverwaltung kümmert sich auch um Straßenhunde. Sollten Tiere mit Tollwut zur Anzeige gebracht werden, werden diese vom Gesundheitsamt eingefangen und in das Tierheim in Plutaluang gebracht“, sagte der Vizebürgermeister.

Verawat Khakhay wirbt für kostenlose Anti-Tollwut-Impfungen.

Surapong Wongsuthawat, Tierarzt beim öffentlichen Gesundheitsamt, sagte, seit Jahresbeginn hat die Stadtverwaltung für Impfungen gegen Tollwut geworben. Die Impfungen können während der Bürozeiten von 8.30 bis 16 Uhr in einem Raum vor der Feuerwache an der 3. Road durchgeführt werden.

„Obwohl bisher in Pattaya kein Ausbruch gemeldet wurde, wird die Kampagne fortgesetzt. Da Thailand ein tropisches Land ist und die Temperaturen von Jahr zu Jahr ansteigen, treten leichter Tollwutfälle auf. Die Tollwut wird im Isan ,Mah Wor‘ genannt. Tollwut wird durch Hunde, Katzen und Ratten übertragen, meistens durch Bisse. In Thailand ist die Tollwut seit 500 Jahren bekannt“, sagt er.

Neben der kostenlosen Impfung gegen Tollwut für Haustiere bietet das Gesundheitsamt weitere Services mit geringen Gebühren an: 50 Baht für Impfungen zur Geburtenkontrolle, 50 Baht für Impfungen gegen Hundeflöhe und Zecken, 350 Baht für Kastration von Hunden und Katern, 500 Baht für die Sterilisation bei Hündinnen und Katzen sowie maximal 200 Baht für andere medizinische Versorgung. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 0-3842-0823, App. 113, 123.


Essensstände und Restaurants sollen besser kontrolliert werden

Ariyawat Nuamsawat
Am 2. März fand im Rathaus ein Seminar über den Standard von Essen in Res­taurants und an Essensständen in Pattaya statt. Assistenzprofessor Apisek Pansuwan von der Silpakorn Universität war der Referent.

Viele Leute an Essensständen auf öffentlichen Plätzen bereiten Speisen ohne Rücksicht auf die sanitären Umstände, Sauberkeit und Sicherheit zu. Auch die Standorte entsprechen oftmals nicht den sanitären Richtlinien. Dies birgt das Risiko, an akutem Durchfall zu erkranken.

„Die Anzahl von schweren Durchfallerkrankungen ist jedes Jahr angestiegen. Das Amt für Epidemiologie berichtete 2007 von 1.290.627 Patienten mit akuter Durchfallerkrankung landesweit, es gab 83 Todesfälle. Die Hauptursache war der Verzehr verdorbener Lebensmittel“, sagte er.

Apisek sagte weiter, ein dementsprechendes Projekt untersucht die Essensstände in der Gegend, deren Standorte, die wirtschaftliche Situation sowie die Angewohnheiten von Käufern und Verkäufern. Es wurde angeregt, dass Pattaya ein Lebensmittelzentrum für den Vertrieb von Lebensmitteln einrichtet, um eine bessere Kontrolle über die Sauberkeit der Lebensmittel zu haben. Außerdem hofft man, dass dazu in Pattaya ein Pilotprojekt eingerichtet wird.

Vizebürgermeister Verawat Khakhay erklärte, die Stadtverwaltung verfolgt eine Politik der regelmäßigen Lebensmittelkontrolle wie die Untersuchung auf verunreinigte Substanzen in Frischwaren und Überprüfung von Sauberkeit auf Märkten. Es gibt jedoch so viele Essensstände in Pattaya, dass die Stadtverwaltung nicht jeden einzelnen überprüfen kann. Nach Abschluss der Studie soll diese dem Bürgermeister zur Ansicht gebracht werden, um einen geeigneten Standort zu finden, das Projekt einmal durchzuführen.


Seminar über Brustkrebs wird in Nongprue abgehalten

Das Seminar fand bei den Frauen in Nongprue großes Interesse.

Boonlua Chatree
Im Gesundheitsamt Nong­prue fand am 2. März ein Seminar über Brustkrebs statt.
Alle Frauen wurden dabei aufgefordert, auf ihre Gesundheit zu achten, insbesondere auf Brustkrebs, der oft bei Frauen in mittlerem Alter auftritt. Viele Ursachen können zu Brustkrebs führen wie unsaubere und giftige Speisen, die man zu sich nimmt. Er kann auch durch Viren und Bakterien entstehen, durch gesundheitliche Störungen bei einem geschwächten Körper. Die praktizierende Fachärztin Siriporn Prassapan klärte die Anwesenden darüber auf, zudem gab es kostenlose Vorsorgeuntersuchungen.


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