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Golf-Turnier unterstützt Hilfsbedürftige

Alle Sponsoren auf einen Blick. (Photo: Dirk Weeber)
Wolfram Reda
Am 9. März 2010 wurde im Central World in Bangkok das „The Leader’s Charity Golf
Tournament 2010“ vorgestellt, das unter der Schirmherrschaft Ihrer Königlichen
Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn steht. Der Wettbewerb wird in diesem
Jahr zum ersten Mal ausgetragen; er soll alljährlich wiederholt werden.
Praphasri Siha-Umphai,
emeritierte Professorin für Erziehungswissenschaften der Chulalongkorn
Universität Bangkok, und der Präsident des Golf-Turniers, Surasak (Apron Golf-Ausrüstung),
stellten den neuen Wettbewerb vor. Er wird an verschiedenen Orten in fünf
Teil-Wettbewerben ausgetragen. Das letzte Turnier findet im November in Chiang
Mai statt. Dort wird auch der Pokal der Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn dem
Sieger übergeben. Der Erlös dieses Golf-Turniers wird ohne alle Abzüge
unmittelbar wohltätigen Zwecken zufließen.

Super-Show der Cheerleader. (Photo: Wolfram Reda)
Für den Wettbewerb konnten
viele namhafte Sponsoren gefunden werden, so unter anderem Dirk Weeber, der
Leiter der Podologie-Zentren in Chiang Mai und Bangkok. Dirk Weeber besitzt eine
anspruchsvolle Sammlung von Original-Zeitungs-Exemplaren aus der Zeit des Königs
Rama V., Chulalongkorn. Auf der Bühne war ein Exemplar der Literaturbeilage des
Le Petit Parisien vom 19. September 1897 zu bewundern. Es zeigt König
Chulalongkorn und zwei seiner Söhne auf dem Balkon des Königspalastes und
kostete seinerzeit fünf Centimes; heute ist es nahezu unbezahlbar. Dirk Weeber
wird eines seiner Stücke versteigern und den Erlös dem Golf-Turnier zukommen
lassen, da er weiß, dass das Geld wirklich bei den Hilfsbedürftigen ankommt.
Das Publikum wurde von
einer spannenden und temperamentvollen Vorführung der Asien-Meister und
Vizeweltmeistergruppe von Cheerleadern mit „New Gymnastics“ eingestimmt.
Das Podologiezentrum
Bangkok - Chiang Mai präsentierte auf der Pressekonferenz auch ein neues
Collagen-Kosmetikprodukt mit dem Namen „Regenerate“ (Regeneration). Dabei
handelt es sich um eine Emulsion, die in Deutschland in den 90er Jahren
entwickelt wurde und zu Beginn des neuen Jahrtausends im Bereich kosmetischer
und medizinischer Dermatologie eingesetzt wurde. Das Podologiezentrum erwarb im
Jahre 2008 die Exklusivrechte für den Import nach Thailand und ließ das Produkt
von der Food and Drug Administration of Thailand (FDA) im Labor überprüfen. Das
Produkt wurde in der Folge registriert und seine Marke geschützt.
„Regenerate“ kann in den
Kliniken in Bangkok und Chiang Mai (30 ml zu 600 und 100 ml zu 1.600 Baht)
erworben werden.
General Manager Wuttipong
Arayatumsopon sagte, dass das Produkt so erfolgreich ist, weil die Patienten und
Kunden den Unterschied und dem Vorher- bzw. Nachher-Effekt direkt bei der
Behandlung spüren können.
Mae Sa Camp begeht
11. Nationalen Elefantentag

Dirk Weeber- Arayatumsopon (2. von rechts) und sein Partner
Wuttipong übergeben ihre Spende in Gegenwart anderer Mitglieder
ihres Vereines an Choochart Kalmapijit (ganz links)
Photos und Text: Dirk Weeber-Arayatumsopon
Am Samstag, den 13. März, fand der 11. Nationale Elefanten Tag in
Thailand statt. Die Hauptfeierlichkeiten wurden im Mae Sa
Elefantencamp in Mae Rim abgehalten.
Tausend
Besucher nahmen daran teil, unter ihnen behinderte Menschen und auch
Kinder, die vom Besitzer des Elefantencamps, Choochart Kalmapijit,
kostenlos eingeladen wurden.

Besucher beim Freundschaftsbändchen binden.
Der
Vizegouverneur Chiang Mais, Chumporn Sumanee, nahm die Eröffnung der
Feierlichkeiten in Gegenwart vieler prominenter Leute vor.
Gleich zu
Beginn gab es ein riesiges Büffet für die Elefanten auf dem großen
Platz des Camps, wo sie sich an Heu und Gras, Früchten, Gemüse und
Bambus labten.
Der ältesten
Elefantenkuh wurden in Vertretung aller anderen Elefanten von den
Prominenten weiße Freundschaftsbändchen um die Zähne gebunden.
An diesem Tage
wurden auch Spenden übergeben, wobei die größte, 10.000 Baht, von
der Menschenrechtsorganisation Thailandfreunde e.V. kam.
Natürlich
wurden die Besucher von den Elefanten wieder unterhalten, die ihnen
hübsche Bilder malten. Außerdem gab es Vorführungen von Lanna-Tänzen
und Shows von Lanna-Kultur, wie Schwert- und Schirmtänze.
Choochart
Kalmapijit gilt als der Pionier von Thailands Elefantentourismus. Er
arbeitete maßgeblich am Aufbau des Elefantenkrankenhauses in Lampang
mit. Mae Sa bildet Elefantentrainer für die ganze Welt aus, züchtet
Elefanten zur Arterhaltung, hat die künstliche Befruchtung von
Elefantenkühen in Thailand mitentwickelt und denkt sich stets neue,
gewaltfreie, interessante Trainingsmethoden zur Unterhaltung von
Touristen aus aller Welt aus. So war es das Mae Sa Elefantencamp,
welches malende Elefanten zeigte, und das größte von Elefanten
gemalte Bild kam ins Guinness-Buch der Rekorde.
Calypso – das frech frivole
Kabarett im Herzen Bangkoks
Dirk Weeber-Arayatumsopon
Die New Calypso Entertainment Company Limited unter dem Deutschen
Theaterdirektor Hans Hoenicke hat sich in Bangkok sicher etabliert.
Zu finden ist das kleine Theater im Untergeschoss des Asia Hotels
in der Phayathai Road.

Ein Szenenbild.
Das Calypso
gleicht einem Club-Etablissement Amerikas der 30er und 40er Jahre.
Kleine Tische mit etwa fünf Stühlen und insgesamt 12 Reihen mit 30
Sitzplätzen füllen den Zuschauerraum. Die Wände und Teppiche sind in
Rot gehalten, Discokugeln sorgen für Glitter und Lautsprecher für
die, leider wieder zu lauten, Soundeffekte.
Theaterdirektor, Schauspieler und Tänzer Hans Hoenicke ist in
Deutschland durch seine Gastrollen in Fernsehserien wie Klimbim oder
die Gimmicks in den 70er Jahren bekannt geworden, hat aber auch
Hörbücher besprochen oder als Synchronsprecher gearbeitet.
Der
deutlichste Unterschied zu anderen Kabaretts zeigt sich in der
frech-frivolen Darstellung mancher Showinhalte. Damit punktet
Hoenickes Team. Da gibt es zwar keine Exotik, mit der man die
Touristen „verzaubern“ will, aber als Hamburger Jung’ kennt er das „Pulverfass“
und bewegt sich, großartig umgesetzt, genau auf dem schmalen Grad
des Erlaubten. Sicher sind manche Inspirationen aus einschlägigen
GoGo Bars entstanden, aber ihm geht es hauptsächlich um die
künstlerische Darstellung der Gespaltenheit der Seelenwelt von
Transsexuellen. Besonders das Stück „Taco Fantasy“ zeigt den hohen
Anspruch des Intendanten.
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