Ratschläge vom Podologen bei Fußproblemen
von Dirk Weeber-Arayatumsopon
9. Jahrgang
Ausgabe Nr.16

20. April - 26. April 2010
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Hühneraugen

Das Hühnerauge ist eine durch Druck und Reibung entstehende, meist kreisrunde Ansammlung harter Haut. Meistens entsteht in der Mitte ein harter Sporn, der bis zur Knochenhaut reicht. Dieser erzeugt deshalb in der Regel starke Belastungsschmerzen. Ein Abschaben der Horn­hautmasse bringt oft nur kurzfristige Entlastung.

Meist ist nach zwei, höchstens drei Wochen der Ärger erneut zugegen. Gegen Hühneraugen muss man daher auf vielfältige Art vorgehen. Zunächst einmal ist das Hühnerauge unblutig und langsam mitsamt dem Sporn zu entfernen. Dies kann in der Regel nur ein Spezialist mit dem Skalpell oder dem elektrischen Hohlfräser vornehmen.

Danach muss eine Analyse erbringen, warum das Hühnerauge entstehen konnte, und diese Ursache ist zu beheben. Druckentlastung mit Silikonröhren, Vorfußschienen, Silikoneinlagen in den Schuh oder so genannte maßgefertigte Orthosen sind wichtig, um vorzubeugen. Die Patienten müssen lernen, wie sie am besten Hautpflege betreiben, damit sich keine harte Haut mehr bilden kann. Fett ist schlecht für die Haut, auch jede Form von Öl, da die Poren verstopft werden und die Haut nicht atmen kann.

Da Feuchtigkeit erforderlich ist, können Urea, Allantoin, Collagen sowie Elastin und Enzyme, auch Q 10, helfen. Nur ein guter Fußpfleger, Podologe oder Hautarzt ist in der Lage, die Problematik mit Hühneraugen zu lösen.

Lehnen Sie Operationen auf jeden Fall ab. Dies ist in der Regel Geldmacherei, und die zurückbleibenden Narben sind meistens genauso schmerzempfindlich, und Hornhautbildung ist damit wieder gegeben. Hautablösende Präparate sind gefährlich, da sie die gesunden Hautareale angreifen.

Dirk Weeber-Arayatum­sopon behandelt im Podo­logiezentrum in Bangkok und Chiang Mai alle Arten von Oberflächen-Fußproblemen. Informationen gibt die Internetseite www. mft-thailand.com


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