Reise - Wirtschaft
9. Jahrgang
Ausgabe Nr.20

18. Mai - 24. Mai, 2010
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Bank senkt Gebühren: Spezielles Angebot für den Hauskauf

Laotischer Botschafter inspiziert Flughafen Pattaya-Utapao

Stadthäuser für Slumbewohner sind in Planung

Euro-Rettung feuert Börsenkurse weltweit an

 

Bank senkt Gebühren: Spezielles Angebot für den Hauskauf

Siam Commercial Bank startet in Pattaya die Aktion
„Kredit für den Hauskauf überall in Thailand“.

Vimolrat Singnikorn

Die Wohnungsbaugesellschaft Pattaya wurde aktiv, nachdem eine Bank in Übereinstimmung mit den politischen Vorgaben ihre Gebühren 9 Monate lang auf 0,01 Prozent gesenkt hatte.

Am 4. Mai 2010 wurde im Gebäude der Siam Commercial Bank in Pattaya die Aktion „Kredit für den Hauskauf überall in Thailand“ gestartet. Die Veranstaltung wurde gemeinschaftlich von Vizebürger­meister Ronakit Ekasingh und Preecha Kangwansinghanat, stellvertretendem Manager der Siam Commercial Bank für die Ostküste, geleitet. Die Aktion steht im Zusammenhang mit der Reduzierung der Haus-Übertragungsgebühr bis Ende Mai 2010.

Kangwansinghanat sagte, die Aktion sei eine Antwort auf die Maßnahme der Regierung, die Übertragungsgebühren von 2 Prozent auf 0,1 Prozent für den Verkäufer und für den Erwerber zu senken und dadurch den Immobilien-Markt zu fördern. Diese Maßnahme endete ursprünglich schon im März, doch hat die Regierung die Maßnahme um zwei Monate verlängert. Die Bank bietet daraufhin Kredite zu einem Zinssatz von 0,9 Prozent an.

Diese Kredite sind für Leute vorgesehen, die beabsichtigen, ein Haus zu kaufen und nicht zögern, ein solches Angebot auszunutzen. Die Bank benötige zwei bis drei Wochen, um einen Hauskauf zu prüfen und das Haus zu übertragen. Inzwischen halten Immobilien-Makler und Finanzierungsgesellschaften eine Vielfalt von Angeboten bereit, die die Zahlungspflichten für Erwerber für eine Weile aussetzen.

Ronakit Ekasingh informierte darüber, dass Immobilien-Makler zur Verbesserung des Wohnungsmarktes in Pattaya und dem Distrikt Banglamung Kredite mit besonderen Bedingungen für den Kauf von Häusern und Condominiums geschaffen haben. Sie sind auf die Bedürfnisse der Kaufinteressenten aus Pattaya, Banglamung und anderen Gebieten ausgerichtet. Dies schließt auch Ausländer ein, die ihren Wohnsitz nach Pattaya oder in die umliegende Gebieten verlegen wollen.

Der Preis für ein einstöckiges Haus beträgt derzeit ungefähr 1,8 bis 2,5 Millionen Baht; ein 2-stöckiges Haus kostet mindestens 2,5 Millionen Baht. Ausschlaggebend sind das Gebiet und die Lage des Hauses. Es lohne sich, den Kauf jetzt abzuschließen, weil derzeit Pattaya City und die umliegenden Gebiete mehrere Geschäftsanlagen entwickeln. Dies wird die beruflichen Bedingungen für Leute verbessern, die hier einen festen Wohnsitz haben. Die Regierung wird auch weiterhin den Immobilienmarkt unterstützen, und der Verbraucher wird davon einen direkten Nutzen haben, versprach Ronakit Ekasingh.


Laotischer Botschafter inspiziert Flughafen Pattaya-Utapao

Schickt erstes Flugzeug auf die Reise

Seine Exzellenz, der laotische Botschafter Ouan Phommachak (rechts) und seine Begleiter  besichtigen den Flughafen Pattaya-Utapao unter Führung von Flughafendirektor Konteradmiral Surapong Aiyasanon (links).

Patcharapol Panrak

Beim ersten Flug vom Internationalen Flughafen Pattaya-Utapao war Seine Exzellenz, der laotische Botschafter Ouan Phommachak, der Ehrengast.

Konteradmiral Soracha Sornpratum, der Flughafendirektor und Kommandant der Königlich Thailändischen Flugdivision, sowie sein Stellvertreter, Konteradmiral Surapong Aiyasanon, begrüßten den hohen Gast aufs Herzlichste. Weitere Gäste unter anderen waren: Virachit Philaphandeth, Khamtane Somphanvelay, Vilayphone Siphanthong und der Präsident der Laos Airline, Somphone Douhdala.

Konteradmiral Surapong Aiyasanon sagte, dass diese neue Flugverbindung vorteilhaft für beide Länder sein wird und hoffentlich viele Touristen die Linie für Besuche nutzen werden.


Stadthäuser für Slumbewohner sind in Planung

Vimolrat Singnikorn

Am 6. Mai wurde im Rathaus ein Treffen unter Vorsitz von Prof. Panita Sa-Nguansap, eine Expertin in Stadtplanung von der Rajamangala Thanyaburi Universität, im Beisein von Bürgermeister Itthiphol Kunplome abgehalten. Das Thema war ein Wohnbauplan für Slumgebiete.

Panita Sa-Nguansap bei ihrem Vorschlag.

Panita Sa-Nguansap führte aus, dass dieses Projekt als Strategie angesehen werden soll, damit die Stadt auch in dieser Hinsicht rekonstruiert und entwickelt werden kann. „Nachdem Pattaya eine Stadt ist, deren Entwicklung rasant fortschreitet, sollte auch das anhängige Problem mit den Slums, von denen es noch immer 17 innerhalb der Stadt mit vielen wohnungslosen Menschen gibt, bald gelöst werden können.

Ein Zögern könnte sich auf die Entwicklung nachteilig auswirken. Es sollte verhindert werden, dass sich diese Menschen selbst notdürftige Unterkünfte auf versteckten Plätzen bauen und diese Bauten unkontrolliert zunehmen. Damit wird diesen Menschen zu viel Freiraum gelassen bezüglich illegaler Arbeit und unklarer Einkommensverhältnisse. Straßenhändler und Bettler würden somit überhand nehmen“, sagte sie.

„Die nationale Wohnbehörde habe Erfahrung in städtischer Entwicklung. Studien brachten große Erfolge bezüglich solcher Probleme, speziell mit Slums“, führte sie weiter aus. „Dieses Projekt sollte, sofern es gleich in Angriff genommen wird, bis Oktober diesen Jahres fertig gestellt sein“, hofft sie.


Euro-Rettung feuert Börsenkurse weltweit an

Frankfurt/Main (apn) Das milliardenschwere Paket zur Eurorettung hat den massiven Kursschwankungen der vergangenen Börsenwochen wie erhofft vorerst ein Ende gesetzt. Die Anleger reagierten am Montag vergangener Woche weltweit mit großer Erleichterung auf das von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) beschlossene Auffangnetz für klamme EU-Staaten. Der Deutsche Aktienindex DAX schloss mit einem deutlichen Plus von 5,30 Prozent bei 6.017,91 Punkten. Der MDAX verbesserte sich um kräftige 6,98 Prozent auf 8.169,78 Zähler, der TecDAX legte um 4,50 Prozent zu und schloss mit 780,10 Zählern.

Die EU-Finanzminister und der IWF hatten sich in der Nacht zu Montag auf ein 750 Milliarden Euro schweres Hilfspaket für in Bedrängnis geratene Mitgliedsstaaten geeinigt. 500.000 Milliarden Euro kommen von den EU-Ländern, der IWF steuert weitere 250 Milliarden Euro bei. Die Europäische Zentralbank (EZB) unterstützt die Aktion durch den Ankauf von Staat­s­anleihen. In der Vorwoche hatten fallende Kurse und ein Abschmieren des Euros für Panik gesorgt, die Griechenland-Krise könne weitere Wackelkandidanten wie Portugal oder Spanien in ihren Sog ziehen.

Deutliche Sieger im DAX waren vor allem Kreditinstitute: Deutsche Bank verteuerten sich um 12,86 Prozent, Commerzbank gewannen um 8,97 Prozent dazu. Den drittstärksten Zuwachs verzeichneten Infineon mit plus 8,96 Prozent. Unter Druck standen hingegen Fresenius Medical Care mit einem nur geringen Plus von 0,23 Prozent, Henkel stiegen leicht um 0,56 Prozent. Auf Platz drei der Verlierer landete Fresenius SE mit einem Gewinn von 0,74 Prozent.

Weltbörsen
im Aufwind

Auch in London und in Paris feierten die Anleger die Euro-Rettung mit Kaufaufträgen. In Großbritannien schienen die Investoren jegliche Bedenken hinsichtlich der schwierigen Regierungsneubildung zu vergessen: Der FTSE 100 stieg bis zum Nachmittag um 4,7 Prozent auf 5.364 Zähler. Der französische CAC-40 sprang sogar um mehr als 8,3 Prozent auf 3.673,59 Punkte. Die mitunter größten Zuwächse erzielten die griechischen und portugiesischen Finanzmärkte. Der Hauptindex in Athen stieg im Tagesverlauf um zeitweise 9 Prozent auf 1.777,59 Zähler, der PSI 20 in Lissabon gewann 9,5 Prozent hinzu und landete auf 7.255,79 Punkten.

In Aufwind geriet auch die New Yorker Wall Street. Der Dow Jones kletterte um knapp 4 Prozent auf 10.777,88 Punkte. Standard & Poor’s stiegen um mehr als 4 Prozent auf 1.157,73 Zähler, der Nasdaq legte um etwa 4,5 Prozent auf 2.369,84 Punkte zu.

In Japan gewann der Nikkei-Index im Handelsverlauf 1,5 Prozent auf 10.523,61 Zähler. Der Hang-Seng-Index in Hongkong wuchs um 1,3 Prozent auf Punkte.

Euro erholt
sich deutlich
auf 1,2969 Dollar

Das Auffangpaket ließ auch den Eurokurs nach oben schießen: Die Europäische Zentralbank (EZB) stellte einen Referenzkurs von 1,2969 Dollar fest; am Freitag zuvor hatte der Euro noch bei 1,2731 Dollar gelegen. Auch die Ölpreise reagierten auf die Hilfskredite und zogen im Tagesverlauf um rund 2,9 Dollar auf 78 Dollar pro Barrel an.


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