Der
Frust im Bett: Impotenz
Erektile Dysfunktion
(ED) bedeutet, dass ein Mann während eines halben Jahres in mehr als zwei
Dritteln der Fälle keine Erektion bekommen oder aufrecht erhalten konnte,
die für einen Geschlechtsverkehr ausreichte. Wenn es also nur hin und wieder
einmal „nicht klappt”, handelt es sich noch nicht um eine
behandlungsbedürftige Störung. Doch mit dem Alter wird die ED häufiger:
unter den 40- bis 49-Jährigen ist jeder zehnte Mann betroffen, unter den 60-
bis 69-Jährigen bereits mindestens jeder Dritte.
Doch wo liegen die
Ursachen? Vor allem bei älteren Männern ist ED häufig konstitutionell
bedingt, bei Männern unter 55 aber sind in allen Fällen psychische Ursachen
die Auslöser. „Wundermittel” wie Viagra sind deshalb gerade bei diesem
Personenkreis nicht anzuraten – als wichtigste Gründe dafür sind die
möglichen nachteiligen Folgen einer Langzeiteinnahme zu nennen, aber auch
eine psychische Abhängigkeit von der „Kraftpille”.
Da eine ED auf Herz-,
Kreislauf- und andere schwerwiegende Erkrankungen hindeuten kann, sollte
zunächst unbedingt eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Werden bei ihr
keine körperlichen Ursachen festgestelt, können meist schon ein paar
Beratungsgespräche bei einem Sexualtherapeuten wesentliche Impulse liefern.
„Ich fühle mich
unglaublich befreit!”, sagte mir einmal ein Klient am Ende unserer Sitzungen.
In der Tat gelingt es vielen Männern, auf der Suche nach mehr „sexueller
Fitness” ihrer persönlichen Sexualität neue und viel positivere Impulse zu
verleihen. Und was gibt es Besseres als die sexuelle Befreiung - auch für
den Mann?
Richard L. Fellner
leitet das Counseling Center (Beratungszentrum) Pattaya in der Soi Kopai
und bietet nach Terminvereinbarung unter 0854 370 470 Beratungen in
deutscher und englischer Sprache an.