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Die Dark Side von Pattaya war ziemlich verrufen…

…aber was der Hotte Flink berichtete, hört sich trotzdem gut an. Hat er sich aber auch die Kunden der jeweiligen Lokale angesehen? Vor einiger Zeit noch traf ich dort zwar auf viele Deutsche – manche weit unter dem Rentenalter, aber die gehörten meiner Meinung nach zur untersten Schicht überhaupt. Die saßen da rum in bunten Boxershorts und sonst nichts auf dem Leib und tranken bereits am frühen Morgen ihre erste Flasche Bier vor so genannten Thai-Tante-Emma Läden. Meist hatten sie sich mit ausrangierten, alten Thai-Nutten liiert, die nun für sie arbeiten mussten. Einige dieser „Aussteiger“ arbeiteten auch für Mindestlohn als Taglöhner bei Thais – damit der Bierkonsum (oder sogar noch ärger der weiße Schnaps-Konsum) gesichert war. Ich war ziemlich entsetzt, als ich dies alles zum ersten Mal sah. Nun bin ich nach zwei Jahren wieder einmal in Pattaya und auf den Bericht von Hotte hin werde ich mir die „Dark Side“ – auf die der Name früher gut passte wegen der Unterweltumtriebe – auch seitens der Thais – noch einmal ansehen. Dann werde ich Euch nochmals einen Bericht darüber schicken. Ich hoffe, es gibt dort nicht mehr so viele Drogensüchtige, Alkoholkranke, Räuber- und Mörderbanden und anderen Abschaum der Menschheit.

Gisela Anders