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Eine kleine Satire: Die andere Seite der Medaille

Ich sehe schon mindestens 500.000 Farangs in Bangkok, Chiang Mai und in Pattaya – und vielleicht auch anderswo – die auf den Straßen marschieren und Schilder hochhalten auf denen geschrieben steht: „Gleichberechtigung für alle“ oder „Auch Farangs sind Menschen“ oder „Weisse haben auch Rechte“. Oder einige andere Sprüche in dieser Art.

Das mag vielleicht etwas komisch klingen aber man kann ja nie wissen. vielleicht stellen sich die Deutschsprachigen hierzulande auf die Hinterbeine im Gegensatz zu ihren Landsleuten inder alten Heimat, die sich ja von jedem unterdrücken lassen. Die nie für sich selbst demonstrieren aber wegen der Ermordung eines schwarzen Amerikaners, der bereits viele Straftaten verübte, auf die Straße gehen um zu protestieren. Ich will damit nicht sagen, dass diese Ermordung gut geheissen werden soll, im Gegenteil. Die Täter gehören ins Gefängnis. Aber aus einem Kriminellen einen Heiligen und Staatsheld zumachen, der im goldenen Sarg ein Staatsbegräbnis bekommt, ist doch ein wenig übertrieben. In Europa sind viele Frauen und Mädchen vergewaltigt worden von den nun herrschenden Gästen aus Afrika und Arabischen Ländern, und es sind viele Menschen bereits ums Leben gekommen. Die Täter wurden zum Teil freigesprochen oder erhielten nur milde Strafen wegen ihrer ach so schweren Vergangenheit.

Nicht sehr einladend für Farangs.

Nicht sehr einladend für Farangs.

Im Moment aber werden die Ausländer in Thailand im wahrsten Sinne des Wortes ‚geoutet‘. Einige staatliche Busunternehmen weigern sich zum Beispiel Farangs in den Süden Thailands und wieder zurück zu transportieren. Warum? Aus Angst vor Corona. Dabei ist bewiesen, dass die meisten an Covid-19 Erkrankten Chinesen und Einheimische waren. Dann gibt es auch noch Tempel in Bangkok, die Farangs den Eintritt verwehren.





Nun, sollte dies, was im Moment mit den Farangs in Thailand passiert, in westlichen Ländern mit Thais oder Gott behüte eventuell gar mit den liebenswerten Gästen aus Islamien passieren, dann könnte man sicher sein, dass ein Aufschrei durch alle Welt gehen würde und alle (speziell die Deutschen) als Nazis, Linke, Aluhutträger und ähnliches, vor allem aber als Rassisten beschimpft werden. Und keinem wurde es erlaubt deswegen auf die Straßen zu gehen um zu demonstrieren.





Die Thais vergessen leider, dass es zumeist Ausländer sind, die sich um ihre im Moment hungrigen Landsleute kümmern, die ihnen Essen und Trinken geben und auch Geld, damit sie überleben können. Sie vergessen auch, dass sie die Infrastruktur des Landes mit aufgebaut haben und sie vergessen vor allen Dingen, dass Farangs bereits seit Jahrzehnten viele Thailänderinnen mitsamt ihren großen Familien unterstützen, ihnen Häuser bauen, Geschäfte einrichten und vieles mehr.

Die Ausländer hier sind ja wirklich einiges gewohnt, sei es den dreifachen Preis für einen Eintritt in irgendeine Sehenswürdigkeit zu bezahlen, sei es dauernd geneppt oder im schlimmsten Falle gar oft um das ganzes Vermögen gebracht zu werden. ImMoment aber werden nun viele Stimmen laut, die sich vehement gegen diese neuen Sonderbehandlungen wehren.





Der Tourismus hängt vielerorts auch von Farangs an, und nicht nur von Chinesen. Wer weiß wie viele Ausländer jemals wieder nach Thailandals Touristen kommen werden oder können – wenn überhaupt. Und was dann?

Wahrscheinlich werden jetzt viele Leute wieder schreiben: „Wem es nicht gefällt hier, der soll doch wieder nach Hause gehen“. Nun, bisher haben sehr viele Ausländer dieser Aufforderung bereits Folge geleistet.