7. Jahrgang
Ausgabe Nr. 19

6. Mai - 12. Mai 2008
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Überschriften [bitte klicken Sie an der Überschrift um den vollständigen Bericht zu lesen]:

An alle, die Walter Leo Meyer kannten

Weiß jemand, wie oft man ausreisen kann?

Notfallmaßnahmen sind erlaubt

Oberstes US-Gericht genehmigt Hinrichtungen mit der Todesspritze

Kein Wassermangel?

Ein kleiner Nachruf auf Walter Leo Meyer

 

An alle, die Walter Leo Meyer kannten

Herr Walter Leo Meyer verstarb am Samstag, den 19. April 2008, kurz vor seinem 93. Geburtstag. Herr Walter Leo Meyer ist eng mit der Geschichte der Schweizer Schule Bangkok verknüpft.

Er gehörte zu den Gründervätern der Schule im Jahr 1962/1963 und war lange Jahre Präsident und Vizepräsident des Schulvorstandes.
Er engagierte die ersten Lehrpersonen und Schulleiter und war verantwortlich dafür, dass unsere Schule dem Kanton Luzern angegliedert wurde. Viele Jahre lang arbeitete unsere Schule ohne thailändische Lizenz, da die thailändische Gesetzgebung internationale Schulen nicht erlaubte. Auf Betreiben von Walter Meyer hin gelang im Jahr 1974 dann der Anschluss an die Ruamrudee International School RIS, womit wir nicht nur einen starken Partner, sondern auch eine Lizenz erhielten.
Sein Engagement für die Schule dauerte auch nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand an. Dank seinen guten Beziehungen zur RIS konnte er manche Woge zwischen den Schulen wieder glätten, und bei der Erstellung des jetzigen Schulhauses war Herr Meyer auch finanziell stark beteiligt.
Sicherlich werden sich die Schülerinnen und Schüler der oberen Klassen noch an seinen letztjährigen Vortrag zur Geschichte der Schule erinnern.
Wir verlieren in Herrn Walter Leo Meyer nicht nur einen großartigen Unterstützer unserer Schule, sondern auch einen wunderbaren, bis zuletzt interessierten und aktiven Menschen.
Um Ihnen auch Herrn Meyers Aktivitäten neben der Schule bekannt zu machen, empfehle ich Ihnen die Lektüre des Lebenslaufes, den der Präsident der Swiss Society verfasst hat.
Unsere Gedanken sind bei Herrn Meyer und seiner Familie.
In tiefer Anteilnahme
Dr. Daniel Halter
Direktor


Weiß jemand, wie oft man ausreisen kann?

Hallo Briefkasten,
Wie oft kann man den Grenzübergang nach Kambodscha und am gleichen Tag zurück nach Thailand mit dem 30 Tage-Sofort-Visum, welches an der Grenze ausgestellt wird, machen? Ist es unbegrenzt? Gibt es solch ein Sofort-Visum an der Grenze nach Laos auch? Wenn ja, was kostet es und wie viele Male kann man dort am gleichen Tag ein- und ausreisen? Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten.
Brigitte


Notfallmaßnahmen sind erlaubt

Hallo Pattaya Blatt,
In der Rubrik „Passiert – Notiert“ berichtest Du über indonesische Massage-Salons, in denen die Masseusen Reißverschlüsse mit Vorhangschlössern tragen. Deine Recherchen über ebensolche Röcke sprengt indes meine Vorstellungskraft.
Diesen Bericht habe ich übrigens schon in einer anderen Zeitung gelesen, da wurde auch über diese Art der Verhütung größeren Unheils berichtet. Aber es war auch zu lesen, dass die Masseusen einen Dietrich (Nachschlüssel) zu diesen Schlössern an einem Band um den Hals tragen. Notfälle rechtfertigen solche Maßnahmen.
Kurt


Oberstes US-Gericht genehmigt Hinrichtungen mit der Todesspritze

Sehr geehrte Redaktion,
Alle Gesellschaften und Menschen, die die Todesstrafe noch immer als legitimes Mittel anerkennen und ausüben, sind nicht besser als die Täter, die sie hinrichten wollen oder hinrichten lassen, denn Todesstrafe bedeutet ebenfalls Terror, Hass, Rache, Menschenverachtung und blutige Vergeltung. Der Sinn und Zweck des menschlichen Lebens liegt in der Evolution des Bewusstseins resp. des Geistes. Bei der Ermordung durch die Todesstrafe werden dem Menschen jegliche Verarbeitungsmöglichkeiten zum Besseren genommen. Eine Aburteilung und Strafzuführung sollte daher human, gerecht und angemessen sein, bei Mord in Form von lebenslanger Verbannung unter Aufsicht und Belehrung.
Achim Wolf


Kein Wassermangel?

Hallo Briefkasten,
Wir würden gerne mal den Herrn Sombun Yutithampinyo in die Naklua Road 23 bitten, um ihn vom Gegenteil zu überzeugen und um die Anzahl der Wasser-Tankwagen, die hier täglich Wasser liefern müssen, selbst zu zählen. Wir haben seit Mitte März kein Wasser mehr.
Auf Beschwerdeanrufe über Wassermangel wird nicht reagiert. Alle Anwohner sind sauer und wollen den Wahlen im Mai aus Protest fernbleiben.
Areerat Bauer


Ein kleiner Nachruf auf Walter Leo Meyer

Von meiner Mutter kenne ich den Ausspruch: „Wer hoffend lebt, stirbt singend“, was für den lieben Verstorbenen Walter Leo Meyer gilt.
     Nun, was einer ist,
     Was einer war,
     Beim Scheiden wird es offenbar.
     Wir hören’s nicht,
     Wenn Gottes Weise summt,
     Wir schaudern erst,
     Wenn sie verstummt.
Mit lieben Grüßen und Wohlergehen
Felici und Marie Therese Curschellas


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