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Thailand bereitet regionalen Plan zur seelischen Gesundheit vor

In Zusammenarbeit mit neun anderen Mitgliedern der Vereinigung der Südost-Asiatischen Nationen (ASEAN) bereitet Thailand einen Plan vor, um auf psychische Probleme nach Naturkatastrophen reagieren zu können.

Der stellvertretende Gesundheitsminister, Dr. Vichai Tienthavorn, eröffnete dazu ein dreitägiges Seminar über die Bewältigung psychischer Gesundheitskrisen unter dem Motto „Stärkung der ASEAN Zusammenarbeit Heute“.

Er sagte, Ziel des Seminars ist es, sowohl Reaktionen als auch vorbeugende Maßnahmen für psychische Probleme aufgrund von Naturkatastrophen und anderen kritischen Situationen, in Gemeinschaft mit zehn Mitgliedern der ASEAN vorzubereiten. Dabei sollen deren Datenbanken, Lehren, Risikokommunikation und psychische Rehabilitation mit einbezogen werden.

Der stellvertretende Minister sagte, dass mentale Gesundheitsteams auf regionaler Ebene gebildet werden, die sich auf die psychische Rehabilitation nach eventuellen Krisen konzentrieren.

Der Generaldirektor des Bereiches psychische Gesundheit, Dr. Vachira Pengchan, sagte, dass diese Gesundheitsteams in Thailand auf Bezirksebene etabliert werden, um den Einwohnern zu helfen.

Nach einer Umfrage war die allgemeine geistige Gesundheit der thailändische Bevölkerung im Jahr 2012 besser als im Jahr 2011. Dies wird auf die verbesserte wirtschaftliche Lage und die politische Situation des Landes zurückgeführt. Trotzdem sind Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Erdrutsche und Tsunamis immer noch von besonderem Interesse.

Das im Süden gelegene Trang wurde als glücklichste Provinz Thailands erfasst, dank seiner schönen Umgebung, sowie seiner reichen natürlichen Ressourcen und der Kultur. Auf den weiteren Plätzen folgten der Norden, der Osten und der Nordosten, der den niedrigsten ‚Glücks-Index’ hat. Dies wird der Armut und dem Arbeitsstress der Menschen dort zugerechnet.

Dr. Vachira sagte weiter, dass die Suizidrate am höchsten in der nördlichen Region war, einschließlich Chiang Rai, Nan, Phrae, Mae Hong Son, Lamphun. Dort gab es im Jahr 2012 auf 100.000 Menschen zehn Selbstmorde, wegen sozialer Probleme.

Auf Provinzebene hatte Rayong eine höhere Suizidrate mit 12 Menschen unter 100.000 Personen. Auch diese Leute brachten sich aufgrund von Arbeitsstress und wirtschaftlichen Zwängen um.

Auch die unruhigen Provinzen im Süden des Königreiches haben eine hohe Selbstmordrate aufzuweisen, bedingt durch die täglichen Gewalttätigkeiten in der Region.

Nach Dr. Vachira’s Meinung sollte die Suizidrate nicht mehr als 6,5 Personen pro 100.000 Personen betragen.