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Nur geringe Auswirkungen auf Thailand durch US – Haushaltsprobleme

4. Oktober 2013 – Ekniti Nitithanprapas, stellvertretender Generaldirektor der Steuerbehörde sagte, dass die derzeitigen Maßnahmen der US-Regierung bezüglich des Haushalts nur einen geringen Einfluss auf die thailändische Wirtschaft haben. Man beobachtet aber die Entwicklung bis zur für den 17. Oktober geplanten Entscheidung zur Schuldenbegrenzung.

Die negativen Auswirkungen seien nur kurzfristig im Gegensatz zur Situation im Jahr 1995, als die Einschränkungen der Regierung 21 Tage andauerten, sagte er und fügte hinzu, dass die Anleger das Phänomen vorhergesagt haben, während die globalen Kapital- und Aktienmärkte sich nach oben bewegt haben und die thailändische Währung gestärkt wurde. Ausländisches Kapital ist in den asiatischen Markt zurück geflossen.

„Wir müssen auch die Sitzung des Federal Open Market Committee Ende dieses Monats abwarten, ob die USA ihr Konjunkturprogramm durch quantitative Lockerung verlangsamen wird“ sagte er.

Die USA wird möglicherweise in der Zukunft die quantitative Lockerung widerrufen, was zu höheren Zinssatz führt. Daher sollten die thailändische Regierung und die Investoren momentan ihre Investitionen beschleunigen, so Ekniti.

Wenn die Regierung in Mega-Infrastrukturprojekte investiert wird die Privatwirtschaft folgen und das BIP-Wachstum Thailands könnte im nächsten Jahr 5,1 Prozent erreichen, sagte er. Das diesjährige BIP-Wachstum wird nur mit 3,5 – 4 Prozent vorhergesagt.