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Oberster Rechnungsprüfer beklagt geringe Steuereinnahmen von Hotels

Zur Sitzung des Verbandes thailändischer Hotels (THA) am 8. August 2013 im Royal Cliff Hotel hatte Verbandspräsidentin Bundarik Kusolwit den Präsidenten der Provinzverwaltungsorganisation Chonburi, Wittaya Kunplome, und den Direktor des Büros der thailändischen Tourismusbehörde in Pattaya, Attapol Wannakij, eingeladen. Auf der Tagesordnung standen neue Regelungen für Steuererhebungen bei Hotels und die allgemeine Lage des Tourismus in Chonburi.

Das Amt des obersten Rechnunungsprüfers hatte sich bei der Provinzverwaltung Chonburi über zu geringe Steuereinnahmen bei Hotels beklagt, manche Hotels in Pattaya zahlen überhaupt keine Steuern. Daher sollen für Chonburi neue Regelungen gelten und die Hoteliers darüber unterrichtet werden.

Wittaya Kunplome erklärte: „In der Vergangenheit betrugen die Steuereinnahmen nur 19 Millionen Baht jährlich. Das ist im Vergleich zu anderen Touristenstädten sehr wenig. Die Provinzverwaltungsorganisation hat seit langem nur den niedrigstmöglichen Steuersatz von 50 Satang für den Zimmerpreis erhoben. Über den neuen Steuersatz werde ich den Verband zu einem späteren Zeitpunkt informieren.“

(Von links) TAT-Direktor Attapol Wannakij, Wittaya Kunplome, PAO Präsident Chonburi und Bundarik Kusolwit, THA Präsidentin.

(Von links) TAT-Direktor Attapol Wannakij, Wittaya Kunplome, PAO Präsident Chonburi und Bundarik Kusolwit, THA Präsidentin.

Die Verbandspräsidentin sagte: „Die politische Lage im Land ist derzeit instabil. Viele Touristen fühlen sich nicht sicher. Auch die Anhebung des Mindestlohns hatte Auswirkungen auf die Branche. Daher möchte ich die Provinzverwaltung bitten, den neuen Steuersatz auf ein moderates Niveau festzulegen.

Wenn man die Zimmerpreise in Phuket oder auf Samui mit denen Pattayas vergleicht, sind dort die Steuereinnahmen natürlich höher. Aber ich bin mir sicher, dass die Hotels des Verbandes ihre Steuer zahlen. Die Provinzverwaltungsorganisation muss Maßnahmen ergreifen, dass auch alle anderen Hotels Steuern bezahlen. Dann werden die Steuereinnahmen zufriedenstellend sein.“

Wittaya erklärte, die Steuereinnahmen werden dazu verwendet, im ganzen Jahr für den Tourismus in Chonburi zu werben, sowohl im Inland als auch im Ausland. Davon profitieren alle örtlichen Hotels.

Attapol berichtete, die Hotelbuchungen haben seit Anfang des Jahres um 50 Prozent abgenommen, die Zimmerauslastung betrug Ende März durchschnittlich 70 bis 80 Prozent. Das ist Werbekampagnen zu verdanken. Die am stärksten vertretenen Touristengruppen sind Russen mit zwei Millionen Besuchern, dann folgen Chinesen mit einer Million Besucher, ferner Inder, Deutsche und Koreaner, genauso wie im Vorjahr.