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Regierungsgegner kehren in Lumpini Park zurück

11. Oktober 2013 – Die demonstrierenden Regierungsgegner haben sich darauf geeinigt, ihre Proteste am Regierungssitz zu beenden und sie zogen zurück in den Lumpini Park, um Thailands „Gesicht zu wahren“ in Anbetracht des am Freitag beginnenden Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten.

Preecha Iamsuphan, eine Schlüsselfigur der ‚Volksarmee gegen die Thaksin-Regime’ hat den Standpunkt der Gruppe nach Verhandlungen mit der Metropolitan Police bei den Demonstrationen am Gate 3 des Regierungssitzes bekannt gegeben.

Er sagte, die ‚Volksarmee’ wird mit Hilfe der von der Polizei bereitgestellten Bussen wieder an den ursprünglichen Demonstrationsstandort im Lumpini zurückkehren.

Der Protestführer betonte aber, dass die Entscheidung nicht bedeutet, dass man aufgibt. Man wolle dadurch dazu beitragen, das das Image des Landes anlässlich des Besuches des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang am Freitag gewahrt bleibt, da der Regierungssitz der Ort der Begrüßungszeremonie sein wird. General Preecha sagte, die Gruppe wolle vermeiden, dass es zu Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und den Sicherheitskräften kommt.

Die Regierung hatte zuvor für die drei Bezirke Dusit, Phra Nakhon und Pom Prab Sattru Phai den Internal Security Act (ISA) – sozusagen den Ausnahmezustand – für den Zeitraum vom 09. bis 18. Oktober verhängt, damit den Sicherheitsbehörden die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung zu ermöglichen.

Der Protestführer bekräftigte, dass die ‚Volksarmee’ ihren Protest nicht im Lumpini Park beenden wird, sondern zum Regierungssitz zurückkehren wird.

Nach der Ankündigung der Entscheidung durch General Preecha haben sich die Polizisten aus dem Gebiet zurückgezogen, um den Weg für das Verlassen des Platzes für die Demonstranten frei zu machen. Die Phitsanulok Straße wurde danach für den Verkehr freigegeben.