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Suche nach Opfern des Flugzeugabsturzes in Laos wird fortgesetzt

18. Oktober 2013 – Rettungskräfte aus Thailand und Laos setzen ihre Suche nach möglichen Überlebenden des Absturzes eines laotischen Flugzeuges in den Mekong im südlichen Laos fort.

Rettungsteams aus den thailändischen Provinzen Ubon Ratchathani, Surin und Si Sa Ket und laotische Beamte aus Champasak im südlichen Laos suchen weiter gemeinsam nach Überlebenden, nachdem gestern gegen Mitternacht fünf Tote gefunden wurden.

Die Maschine der Lao Airlines vom Typ ATR-72 kam aus der Hauptstadt Vientiane und stürzte gegen 16.10 Uhr nur acht Kilometer vom Zielflughafen Pakse in der Provinz Champasak und 45 km vom Grenzübergang Chong Mek ab.

Nach ersten Berichten waren 44 Passagiere, die meisten davon Laoten, und fünf Besatzungsmitglieder an Bord. Es befanden sich auch Passagiere verschiedener Nationalitäten, darunter fünf Thais, in dem Flugzeug.

Suchmannschaften bei der Arbeit.

Suchmannschaften bei der Arbeit.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters waren auf der Passagierliste der Fluggesellschaft 44 Personen verschiedener Nationalitäten, darunter 17 Laoten, fünf Australier, sieben Franzosen, fünf Thais, drei Koreaner, zwei Vietnamesen und je eine Person aus den USA, Kanada, China, Malaysia und Taiwan.

Die Fluggesellschaft konnte noch keine Erklärung zu der Ursache des Absturzes abgeben, ein leitender Mitarbeiter der laotischen Luftfahrtbehörde sagte allerdings, dass Ausläufer des Taifuns ‚Nari’ ein Grund gewesen sein könnte.

Der Generaldirektor der Informationsabteilung des thailändischen Außenministeriums, Sek Wannamethee, sagte, dass Thailands Außenminister Surapong Tovichakchaikul eng mit seinem Amtskollegen in Laos, Thonglun Sisoulith, in Kontakt steht und Beteiligung und Unterstützung bei der Suche nach den vermissten Passagieren und Besatzungsmitgliedern angeboten hat.

Sek sagte, dass das thailändische Ministerium 30 Taucher aus Ubon Ratchathani zur Hilfe bei der Suche nach Opfern eingesetzt hat. Fünf Leichen sind bereits geborgen, konnten aber noch nicht identifiziert werden.