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Thailand und USA verbünden sich im Kampf gegen illegalen Wildtierhandel

Thailand und die Vereinigten Staaten kämpfen gemeinsam gegen den illegalen Handel mit Wildtieren in allen 10 Ländern der Gemeinschaft der Staaten in Südostasien (ASEAN).

William Brownfield, US Staatssekretär für internationale Drogen- und Verbrechensbekämpfung und Botschafterin Kristie Kenney haben die Nationalparkbehörde besucht und sich mit dem stellvertretenden Chef, Theerapat Prayoonsit, getroffen, um darüber zu sprechen, wie man den illegalen Handel von bedrohten Pflanzen und Tieren eindämmen kann.

Im Anschluss an die Gespräche sagte Theerapat, dass Bangkok und Washington vereinbart haben, die Kontrolle zu verschärfen und die Strafverfolgung zu verbessern, um so den illegalen Handel von natürlichen Ressourcen in Thailand und Südostasien einzudämmen. Thailand als Führer des ASEAN Wildlife Enforcement Network (ASEAN-WEN) hat der Weltgemeinschaft versichert, dass es wirksam die Strafverfolgung des Schmuggels von Wildtieren verstärkt und Schmuggler von Wildtieren oder auch Teilen von Tieren – vor allem Stoßzähne der Elefanten und Hörner von Nashörnern – verhaftet.

Mr. Brownfield sagte, dass Thailand wegen seiner geographischen Lage im Herzen Südostasiens nicht nur als Warenumschlagplatz dient, sondern auch von den Schmugglern von Wildtieren genutzt wird, um ihr Schmuggelgut in die Zielländer zu bringen. Es ist also eine Herausforderung für Thailand, alles zu tun, einen solchen Handel zu unterdrücken.

Er würdigte auch Thailands Beitrag bezüglich der personellen Reserven und der Tierheime, die für andere asiatische Länder Modelle sein könnten. Er forderte Thailand auf, den Kontakt zu den Vereinten Nationen und deren Agenturen bezüglich der Eindämmung des Wildtierhandels auf nationaler und regionaler Ebene zu verstärken.

Mr. Brownfield und die US-Botschafterin versprachen Unterstützung beim Schutz wilder Tiere, insbesondere zum Schutz der Elefanten, um sicherzustellen, dass die thailändischen Elefanten eine bessere Lebensqualität haben und nicht dem illegalen Handel mit Elfenbein zum Opfer fallen.