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Zwei Thais in Malaysia wegen Waffenhandel in Polizeigewahrsam

11. September 2013 – Thailand hat den Fall von zwei Thailändern, die im Bundesstaat Kedah mit einem großen Waffenlager verhaftet wurden, den malaysischen Behörden zur Behandlung überlassen, sagte ein hochrangiger thailändsicher Sicherheitsbeamter.

Nach Information von Paradorn Pattanatabut, Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates (NSC), haben die malaysischen Behörden mit der thailändischen Staatspolizei bei der Untersuchung des Falles zusammen gearbeitet.

Bei den beiden Thais handelt es sich um die Gewalttätigen Mohamad bin Mat Daud und Jamanan bin Ahmad aus Yala, der südlichsten Provinz Thailands. Sie wurden in einem Restaurant in Kedah geschnappt. Die Verdächtigen waren zwar an gewalttätigen Zwischenfällen im Süden Thailands beteiligt, aber die thailändischen Behörden wollen nicht die Ermittlungen Malaysias in dem Fall stören.

Generalleutnant Paradorn sagte, dass eine erste Untersuchung ergeben hat, dass die beiden muslimischen Thais Mitglieder einer kleinen militanten Gruppe sind und man hat vermutet, dass sie an Waffenhandel und Gewalt im Süden Thailands beteiligt waren.

Bezüglich der Fünf-Punkte-Forderung der militanten Gruppe Barisan Revolusi Nasional (BRN) an Thailand sagte der NSC Chef, dass die thailändische Delegation bei den Sicherheitsgesprächen den mehr als 30-seitigen Forderungskatalog über malaysische Vermittler erhalten hat und man die Thematik auf der Sitzung des Zentrums zur Erarbeitung von Richtlinien zur Lösung der Probleme in den südlichen Grenzprovinzen am kommenden Freitag besprechen wird.

Thailand besteht darauf, dass die Forderungen im Einklang mit der Verfassung Thailands sein müssen und er fügte hinzu, dass die nächste Runde der Friedensgespräche mit den Vertretern der BRN für den nächsten Monat geplant ist.