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DSI stellt Richtlinien für russische Reiseleiter klar

Die Abteilung für Sonderermittlungen (Department of Special Investigation, DSI) der Region 2 Ost berief am 29. Januar 2014 eine Versammlung mit Touristikunternehmen in Pattaya ein. Direktor Pravit Chaibuadaeng hatte dazu Attapol Wannakij, den Direktor der Thailändischen Tourismusbehörde in Pattaya, sowie Vertreter zuständiger Behörden eingeladen.

Pravit sagte, das Thema der Versammlung solle die Vorgehensweise gegen illegale Reiseführer sein. Vor zwei Monaten hatten sich thailändische Reiseführer beschwert, dass russische Reiseunternehmen ausländische Reiseführer beschäftigen, die Touristen bedrohen und mit gefälschten Preislisten betrügen, zum Beispiel bei Motorradvermietung.

Ermittler beraten sich mit Touristikunternehmen.

Ermittler beraten sich mit Touristikunternehmen.

Er fügte hinzu, seine Behörde arbeite mit den zuständigen Ämtern zusammen, um diese Probleme schnell zu lösen. Gesetzesübertretungen sollen geahndet werden.

Bei jeder Tour muss in einem Reisebus neben dem russischen Reiseleiter mindestens ein thailändischer Reiseleiter dabei sein. Bei Einkaufstouren soll der thailändische Reiseleiter eine Kommission von mindestens zwei Prozent des Warenwertes erhalten.

Ferner müssen thailändische Reiseführer Entschädigungen erhalten, wenn es während der Arbeitszeit zu einem Unfall kommt. Russische Reiseführer sollten ihren thailändischen Kollegen nicht verwehren, in ihrem eigenen Land ihren Lebensunterhalt zu verdienen.