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Gesetzgebung zum Artenschutz soll berichtigt werden

Das Handelsministerium beschleunigt nun die Ergänzung von Gesetzen im Zusammenhang mit Vergehen gegen den Artenschutz, um das Vertrauen im Ausland wiederherzustellen. Boykottdrohungen wegen des Handels von über 35.000 Artikeln von gefährdeten Tieren und Pflanzen, haben das Ansehen im Ausland sehr geschädigt, sagte Pongpan Geraviriyapun, Generaldirektorin der Abteilung Geschäftsentwicklung des Ministeriums. Pongpan sagte, die Kritik hatte für Thailand auch große Auswirkungen auf den Export, besonders bei thailändischen Orchideen.

Pongpan sagte, in Übereinstimmung mit der Politik des Nationalen Rats für Frieden und Ordnung, werden zuständige Beamte die Gesetzgebung gemäß der Kritik des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen berichtigen, da Thailand dem Gesetz keine Geltung verschafft hat, das von den Mitgliedsstaaten ratifiziert wurde.

Der illegale Handel mit Elefanten-Stoßzähnen soll unterbunden werden.

Der illegale Handel mit Elefanten-Stoßzähnen soll unterbunden werden.

Weiterhin will die Ständige Staatssekretärin des Handelsministeriums, Chutima Bunyapraphasara, Maßnahmen gegen den Schmuggel von Elefanten-Stoßzähnen verschärfen. Thailand ist eines von acht Ländern, das deshalb von ausländischen Nationen scharf beobachtet wird.

Das Königreich hat zur Lösung dieses Problems eine Frist bis August 2015. Wenn es bis dahin ungelöst bleibt, könnte ein Importboykott thailändischer Produkte, einschließlich Orchideen, verhängt werden, sagte Chutima.

Pongpan sagte, ihre Abteilung werde die derzeitigen Händler von Elefanten-Stoßzähnen erfassen, so dass eine genaue Beobachtung erfolgen kann.

Die Abteilung bemüht sich um Zusammenarbeit mit zuständigen Regierungsstellen, um die Namen der Händler zusammenzustellen.

Um das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft wiederherzustellen, sagte sie, sollten sich nicht registrierte Elfenbeinhändler sofort registrieren lassen.

Schwere juristische Strafen drohen denjenigen, die die Anordnung missachten und weiter im illegalen Handels tätig sind, fügte sie hinzu.