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Mindestens 55 Menschen verletzt bei Demonstrationen in Bangkok

Das Notfall Center der Bangkok Metropolitan Administration (BMA) berichtete, dass 55 Leute während der Zusammenstöße am 18. November 2020 zwischen Demonstranten und Königstreuen in Kiakkai verletzt.

Die Verletzten wurden in neun verschiedene Krankenhäuser gebracht. Bis zum Abend des gestrigen Tages befanden sich noch vier Personen im Krankenhaus.

Der Vize-Polizeibürochef, Generalmajor PiyaTawichai, stritt ab, dass die Polizei scharfe Munition oder Gummimunition verwendet habe.

Die Polizei benützte aber Wasserkanonen und Tränengas zur Eindämmung der Gewalt-Zusammenstöße und um die Menge daran zu hindern ins Parlament einzudringen, nachdem sie die Drahtabsperrungen zum Teil zerschnitten hatten.

An die 32 Personen wurden durch Tränengas leicht verletzt und 6 Menschen erlitten Schussverletzungen. Vier Menschen wurde es schlecht und 13 andere erlitten verschiedene Verletzungen.

Trotzdem gelang es den Demonstranten de Polizei Barrikade zu durchbrechen und vor dem Parlament bis 21 Uhr zu protestieren.

Die königstreuen Gelbhemden platzierten sich ganz in der Nähe und bald darauf brachen Raufereien zwischen den beiden rivalisierenden Gruppen aus.





Weitere Zusammenstöße gab es an der Kiakkai Kreuzung um 20 Uhr, wo auch Pistolenschüsse zu hören waren. Viele Verletzte von dort wurden von Krankenwagen weggefahren.

Gesetzesmacher begannen am Dienstag ihre Debatten zu einer Änderung der Konstitution. (TNA)

Krankenwagen fuhren die vielen Verletzten von der Kiakkai Kreuzung in Krankenhäuser.