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„Selfies“ machen stört andere Reisende

Nicht nur, dass sich andere Reisende, die sich die Sehenswürdigkeiten in fremden Ländern in Ruhe ansehen wollen, durch die ewigen Selfies, die viele Urlauber machen, gestört fühlen – viele dieser „Selfies“ führen auch zu Todesfällen.

Die Menschen sehen sich im Grunde genommen Sehenswüedigkeiten gar nicht mehr richtig an, sondern wollen nur „Selfies“ vor diesen Attraktionen schießen. Dabei kam und kommt es regelmäßig zu Unfällen und sogar solchen mit Todesfolge. Zum Beispiel stürzen Leute dabei von Bergen, werden auf der Straße überfahren und noch vieles andere mehr. Besonders viele von diesen Opfern sind noch sehr junge Leute.

Die Reiseagentur Agoda, die deswegen viele Beschwerden auf ihrer Website „Unangenehme Reiseangewohntheiten“ erhielt, hat nun eine Kampagne ins Leben gerufen um Reisende dazu zu bringen nicht nur auf ihre Handy’s zu sehen: „Lasst die Handys in der Tasche und achtet auf die Umgebung“, heißt es dabei.

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Ein Straßenschild warnt normale Fußgänger vor Handy-Benützern.

Agoda hat auch Zahlen über die Untersuchung freigegeben. So rangieren laute Touristen mit 56 % als Nummer Eins auf diesen Listen aber gleich darauf mit 54 % folgen die Nichtbeachtung der kulturellen Attraktionen und mit 53 % der übermäßige Gebrauch der Handys.

Übrigigens zählen Thais zu jenen, denen die Überbeanspruchng von Handys durch andere am wenigstens ausmacht. Logisch – man sieht ja kaum einen Thai der so ein Handy nicht in der Hand hält: sei es im Skytrain, im Bus, in der U-Bahn oder während sie auf den Straßen und Gehwegen gehen. Ja viele von ihnen sitzen sich in Lokalen gegenüber und anstatt sich zu unterhalten, senden sie sich gegenseitig ‚Messages“. Thai Reisende zählen übrigens auch auf Reisen zu den meisten Benützern von Handys mit mindestens 125 Minuten pro Tag.