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Super Stammtisch-Treffen der TAS in Chiang Mai

Wie wahrscheinlich allen bekannt ist, findet ein Stammtisch Treffen meist an einem Tag statt. Nicht so aber bei der Thai-Austrian Society (TAS), die in Bangkok ihren Hauptsitz hat, aber auch viele Mitglieder aus anderen Teilen Thailands und Österreichs, ja sogar der ganzen Welt.

Der ehemalige Präsident der TAS, Gottfried Auer, ist in Chiang Mai zu Hause und lud alle Bordmitglieder zu einem Bordtreffen und Stammtisch, sowie zu Ausflügen am 16. Und 17. November 2019 nach Chiang Mai ein.

Dass all dies natürlich nicht an einem Tag abgehen kann, war allen klar. Also flogen die Bordmitglieder bereits am Freitag, den15. November in den hohen Norden, um am nächsten Tag in aller Hergottsfrühe an den Ausflügen teilnehmen zu können. Es gab drei davon zur Auswahl: Doi Inthanon, der höchste Berg Thailands mit über 2.565 Metern, die heißen Quellen, die ebenfalls in diesem Naturschutzgebiet sind und die Besichtigung eines kleinen, aber sehr schönen Wasserfalls, auf dem man rumklettern kann. Gottfried Auer und Patrick Kumpitsch hatten sich wirklich um alles hervorragend gekümmert.

Ich wählte als Ausflugsziel den Doi Inthanon, da ich als echte Österreicherin Berge liebe. Gemeinsam mit Khun Kit und zwei ihrer Studienfreunde, sowie einem Polen und einem Amerikaner, die uns baten sich anschließen zu dürfen, wurden wir von einem Minibus abgeholt. Nach mehr als 1 ½ Stunden landeten wir beim Tor zum Nationalpark. Leider wurden ich und die anderen beiden Ausländer wieder abgezockt, wie es so üblich in Thailand ist. 50 Baht Eintritt für Thais und 300 Baht für uns, obwohl ich ihnen meinen Führerschein und meinen Pass zeigte. Aber das sollte unsere Freude an der Fahrt nicht sonderlich mindern, da ich als Farang ja schon seit 42 Jahren an diese unfaire „Sonderbehandlung“ gewöhnt bin.

Wir fuhren also ganz nach oben, soweit die Straße reichte und begaben uns dann auf den schön angelegten Wanderweg (leider mit vielen, vielen Treppen), den wir nicht verlassen durften, aber das kann ich wegen des Naturschutzes nur begrüßen. Es war wirklich wunderschön wieder einmal durch den Dschungel zu marschieren, den Geruch von frischen und zum Teil auch modrig riechenden Blättern einzuatmen und die Schönheit der Natur zu bewundern. Überall waren Tafeln aufgestellt, die dreisprachig (ja, auch dort gab es viele Chinesen) die verschiedenen Bäume und Pflanzen und die Tierwelt beschrieben und erklärten.

Unsere Gruppe auf dem Doi Inthanon Trail. (Die 2. von rechts ist Kit und ich bin in der Mitte).

Unsere Gruppe auf dem Doi Inthanon Trail. (Die 2. von rechts ist Kit und ich bin in der Mitte).

Auf solchen Tafeln gibt es Erklärungen zum Wanderweg auf dem Doi Inthanon.

Auf solchen Tafeln gibt es Erklärungen zum Wanderweg auf dem Doi Inthanon.

Bei einem kleinen Wasserfall wird kurz Rast gemacht.

Bei einem kleinen Wasserfall wird kurz Rast gemacht.

Angehörige eines Bergstammes bei der Rast.

Angehörige eines Bergstammes bei der Rast.

Zwischen Baumriesen.

Zwischen Baumriesen.

Ein Soldatendenkmal.

Ein Soldatendenkmal.

..und auch ein kleiner Tempel darf nicht fehlen.

..und auch ein kleiner Tempel darf nicht fehlen.

Nach zwei Stunden Wanderung landeten wir wieder bei unserm Minibus, der uns zu dem sehr schönen Wachrathan Wasserfall, dem Größten in Thailand. Das war ein wirklich tolles Erlebnis für uns alle, denn die Wasserfälle, die ich bisher in Thailand gesehen hatte, erinnerten mich eigentlich mehr an Wildwasserbäche oder Springbunnen…

Der Wachrathan Wasserfall.

Der Wachrathan Wasserfall.

Die Teilnehmer der anderen Ausflüge waren ebenso begeistert wir wir, es war nur schade, dass wir eben nicht alle gemeinsam alles sehen und besuchen konnten. Auf den Fotos kann man allerdings auch ihre Begeisterung erkennen.

Das einzige Foto unserer Ausflügler beim Bua Thong Wasserfall, auf den man raufklettern kann. (Von links: Eine Freundin von Magister Stephanie Jakobitsch, die neben ihr sitzt, Caroline Braunshofer mit Ehemann Robert und Patrick Kumpitsch.

Das einzige Foto unserer Ausflügler beim Bua Thong Wasserfall, auf den man raufklettern kann. (Von links: Eine Freundin von Magister Stephanie Jakobitsch, die neben ihr sitzt, Caroline Braunshofer mit Ehemann Robert und Patrick Kumpitsch.

Der Bua Thong Wasserfall ist zwar klein aber sehr interessant. Er hat einige Stufen und besteht aus Kalkstein und Mineralablagerungen. Er wird wegen der klebrigen Kalksteine auch „Sticky Waterfall“ genannt.

Der Bua Thong Wasserfall ist zwar klein aber sehr interessant. Er hat einige Stufen und besteht aus Kalkstein und Mineralablagerungen. Er wird wegen der klebrigen Kalksteine auch „Sticky Waterfall“ genannt.

Die heißen Quellen in San Kamphaeng.

Die heißen Quellen in San Kamphaeng.

(Von links) Judith Schildberger Markus und Pui beim Eierkochen in den heißen Quellen.

(Von links) Judith Schildberger Markus und Pui beim Eierkochen in den heißen Quellen.

Diesmal ist Prapunt (ganz rechts) mit dabei. Ob die Eier wohl geschmeckt haben?

Diesmal ist Prapunt (ganz rechts) mit dabei. Ob die Eier wohl geschmeckt haben?

Am frühen Nachmittag trafen wir uns bei Gottfried Auer und dessen Gattin Mayuree, sowie Patrick Kumpitsch, der im Nebenhaus wohnt, und machten uns zu Fuß auf, den besten Bäcker und Fleischhauer Chiang Mai’s zu besuchen. SeinName ist Carlo Schneider und er fabriziert in seiner Firma „BMG Product“ mit Gehilfen und seiner Frau Supaporn (Lek), die besten Brotsorten und Würste, die man sich hier in Thailand nur erträumen kann. Da Carlo in derselben Wohnanlage wie Gottfried und Patrick, im Chiang Mai Country Garden, seinen Betrieb hat, war der Weg zum Glück für unsere doch etwas wunden Füße sehr kurz.

Gottfried hatte in der Bäckerei das Ruder, bzw. das Backen übernommen und bereits jede Menge Strudelteig vorbereitet. Das war ein Spaß, als sich alle nacheinander daran versuchten den Teig auszurollen. Die Könner unter uns zogen ihn über die Handrücken hauchdünn aus und streuten die bereits geschnitzelten Äpfel, in Rum (!) getränkten Rosinen, gehackten Walnüsse und Brösel auf dem Teig aus und rollten diesen zu Strudeln zusammen. Während die Strudel gebacken wurden, labten wir uns, bemehlt wie wir waren, an all den guten Wurstsorten mit wunderbarem Brot dazu – einfach köstlich! Wir aßen die Original-Österreichischen Apfelstrudel noch warm und jeder erhielt auch noch ein großes Stück zum mitnehmen. Ein echter Genuss auch das!

Gottfried zeigt wie es geht.

Gottfried zeigt wie es geht.

Caroline beim ausziehen des Teigs. Die Löcher werden noch ‚geflickt‘.

Caroline beim ausziehen des Teigs. Die Löcher werden noch ‚geflickt‘.

Kit...

Kit…

...und Stephanie versuchen es gleich.

…und Stephanie versuchen es gleich.

„Ob wir das auch können?“ scheint Judith (2. von links) zu fragen.

„Ob wir das auch können?“ scheint Judith (2. von links) zu fragen.

Der Meister Carlo Schneider. Im Hintergrund lässt sich Gottfried von Sipaporn Schneider einiges erklären.

Der Meister Carlo Schneider. Im Hintergrund lässt sich Gottfried von Sipaporn Schneider einiges erklären.

Herrliche Leckereien.

Herrliche Leckereien.

Bei Carlo wird auch geräuchert.

Bei Carlo wird auch geräuchert.

Der saftige Leberkäse (3 Sorten) wird zubereitet.

Der saftige Leberkäse (3 Sorten) wird zubereitet.

Damit es euch nicht zu lange dauert, werde ich diesen Bericht nun unterbrechen und ihn morgen fortsetzen. Also nicht vergessen: Schaut es euch morgen an bei Pattaya Blatt Online (www.pattayablatt.com) an.