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Thailand ist führend als Drogen-Highway

Die Verhaftung von Xaysana Keopimpha aus Laos, dem vorgeworfen wird das ‚Gehirn‘ von etlichen Drogenbanden in Südostasien zu sein, hat die Angst geschürt, dass Thailand zum ‚Super-Highway‘ für den Drogenhandel wurde.

Fünf Jahre lang wurde der verdächtige Drogenkönig aus Laos überwacht und dabei festgestellt, dass riesige Mengen Drogen von Land zu Land innerhalb Südostasien transportiert wurden, sagte der Chef des Drogen-Unterdrückungsbüros, Polizeigeneralleutnant Sommai Kongwisaisuk.

Nachdem dann endlich das Gesamtbild dieses Drogenhandls klarer wurde, wurden eine Reihe von Razzien durchgeführt bei denen Verhaftungen von Schlüsselfiguren gemacht wurden und Beschlagnahmungen inklusive eines 20 Millionen Baht teuren Lamborghini.

Es wird vermutet, dass dieses Superauto dem Rennfahrer Akarakit Worarojchroendet gehört.

Einer der Verhafteten sagte, dass nach der Festnahme von Xaysana am 19. Januar 2017 auf dem Flughafen Suvarnabhumi, dieses Auto an Akarakit übergeben wurde, da die Xaysana Bande ihm vertraute.

Während Akarakit noch immer verhört wird, jagen die NSB Beamten weitere Verdächtige der Drogenbanden in Thailand und auch in den Nachbarstaaten. Laut Polizeigeneralleutnant Sommai sollen etliche zur Hi-So gehören. Diese Leute, so Polizeigeneral Sommai, sind nicht nur sehr bekannte Leute in Thailand sondern verbergen sich auch unter den Reichen in Laos, Kambodscha and Malaysia. Und das Haupt dieses Netzwerks soll angeblich Xaysana sein, von dem man annimmt, das ser eine Reihe von Geschäften, angefangen von Luxusautohandel bis hin zu Sägemühlen und Hotels haben soll.

„Die Polizei wird noch harte Arbeit leisten müssen um diese Netzwerke zu zerstören“, sagte Sommai. „Die Gefahr besteht darin, dass die NSB erfolglos bleibt, sollten die Nachbarstaaten uns nicht unterstützen oder ihre Untersuchungen nicht ausweiten um die Hauptdrogen-Gehirne zu finden“, sagte er.

Er fuhr fort: „Wir müssen die Wurzeln dieses Baumes zerstören indem wir die Hauptverdächtigen wie Xaysana fassen und uns nicht nur auf die Bandenmitglieder beschränken, die locker immer wieder erneuert werden können. Er fügte noch hinzu, dass Thailand wie eine Art Hauptroute für den Drogenhandel fungiere und dies müsse unterbunden werden. „Wir wissen, dass Thailand im Zentrum vom Haupland Südostasien steht und Berge mit Myanmar und Laos, das so genannte ‚Goldene Dreieck‘, teilt, das immer schon kräftig im Drogenhandel und der Drogenproduktion mitspielte. Eine dieser routen ist über Nakhon Phanom, das an Laos angrenzt. Mitglieder der Hmong und Wa Bergvölker nützen diese Strecke um Drogen nach Thailand zu schmuggeln. Diese Drogen werden in Häusern oder Apartments in den außenbezirken Bangkoks versteckt bis sie geleifert werden können.

Einige dieser Drogen werden entlang einer Pipeline nach Malaysia geschickt. In Kuala Lumpur befürchtet man nun endlich, dass dort nicht nur eine Crystal Methamphetamine Epidemie ausbricht sonder es sich auch für einen Ausgangspunkt für den Drogenhandel in andere Regionen entwickelt.

Polizeigeneralleutnant Sommai sagte, dass Malaysia nicht genug dazu beitrug Verdächtige zu verhaften, und diese sich in den drei südlichsten Provinzen Thailands verstecken. Nachdem aber dieser Drogen-Highway wächst, haben die zuständigen Behörden nun die NSB kontaktiert. Er sprach mit ihnen und versicherte die Hilfe seiner Einheit und bat darum flüchtige Verdächtige die nach Malaysia flüchten nach Thailand zu deportieren.

In letzter Zeit wurden bereits in drei der notorischten Provinzen Thailands Millionen von Drogen in Pillenform beschlagnahmt, hauptsächlich Crystal Methamphetamine, die für Malaysia bestimmt waren. Dies alleine sei Grund genug, dass Malaysia nun aktiver bei der Mitbekämpfung wird. Auch Kambodscha sollte wesentlich mehr mithelfen diese Drogenbanden zu zerstören.

Thailand ist führend als Drogen-Highway

Der Drogen-Highway und was darauf geschmuggelt wird.