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10 Verletzte nach Bombenanschlag in Ansbach

Attentäter findet den Tod

AP. Bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche passierte ein blutiges Ereignis im Bayern. Dieses Mal passierte war es am Abend des 24. Juli 2016 ein Bombenanschlag im fränkischen Ansbach. Am Freitag zuvor hatte ein 18-jähriger Amokläufer im Olympia Einkaufszentrum neun Menschen mit einer Maschinenpistole getötet und dann sich selbst gerichtet und am Montag davor hatte ein 17-jähriger in einem Zug in Würzburg die Fahrgäste mit einer Axt schwer verletzt.

Polizisten in Ansbach untersuchen den Tatort.

Polizisten in Ansbach untersuchen den Tatort.

Die Bombe in Ansbach explodierte vor dem Eingang zu einem Musikfestival, an dem 2.500 Besucher teilnahmen. Mindestens 10 Menschen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Der Attentäter fand nach Angaben der Polizei dabei den Tod. Das Open Air Musikfestival wurde sofort abgesagt und alle Besucher wurden evakuiert. Die komplette Altstadt wurde abgeriegelt, auch Anwohner konnten zunächst nicht in ihre Häuser zurück.

Bisher hat sich noch niemand zu dem Anschlag bekannt. Ein Sprecher des Bayerischen Innenministeriums sagte, dass ‚es zu früh sei, etwas zu sagen, da die Motivlage noch völlig unklar sei“. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) brach einen Besuch in Berlin ab und machte sich sofort auf den Weg nach Ansbach.