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Erdbeben in Italien fordert viele Tote

AP. Amatrice, im Osten Italiens gelegen, gehörte einst mit seinen einladenden Plätzen, den denkmalgeschützten Gebäuden zu den schönsten Orte Italiens. Es war ein in aller Welt beliebter urlaubsort. Nun, nach dem verheerenden Erdeben, ist alles anders. Ein Erdbeben der Stärke 6,2 machte am 24. August 2016 die halbe Stadt dem Erdboden gleich und betraf auch Accumoli, Pescara und Arquata del Tronto, alle im Dreieck zwischen den Regionen Latium, Marken und Umbrien gelegen.

Die Rettungskräfte sind oft zwölf Stunden ohne Pause im Einsatz. Anwohner, die das Erdbeben überlebt haben, graben mit mit Hacken, Spaten, Kränen, Baggern oder sogar mit bloßen Händen nach anderen Überlebenden, immer wieder von Angst geschüttelt durch die vielen Nachbeben.

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Bisher konnten 159 Tote geborgen werden – aber es wird vermutet, dass noch viel mehr unter den Trümmern liegen. Hunderte von Verletzten werden in den Krankenhäusern versorgt.

Zum Glück hatten die Kinder Ferien, denn die Schule, die im Jahre 2012 neu erbaut wurde liegt nun total zerstört in Trümmern. Dies wirft viele Fragen auf und biusher konnte festgestellt werden, dass nur 30 Prozent aller Gebäude in Italien erdbebensicher gebaut sind.

In Trümmern liegt auch das traditionellen Ausflugshotels ‚Roma‘, ein Bau aus dem 19. Jahrhundert, in dem viele Römer zur Zeit des Erbebens wohnten. Die Kleinstadt gleicht nun einer apocalyptischen Szene aus „Dante’s Inferno“.

In einer Zeltstadt in Amatrice haben die Überlebenden, die alles verloren haben, mittlerweile Schutz gefunden. Und es wird weiter nach Überlebenden und Toten gesucht.