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Täter steuerte Sattelschlepper vorsätzlich in Weihnachtsmarkt -12 Menschen sterben

Ein Schock raste wie eine Welle durch Deutschland: ein Sattelschlepper war am Abend des 19. Dezember 2016 mit 25 Tonnen Metall über den Weihnachtsmarkt bei der Berliner Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche gerast und hatte mindestens 12 Menschen getötet. 48 weitere wurden während der zirka 80 Meter Fahrt zwischen den Ständen zum Teil schwer verletzt. Der Lastwagen trug ein polnisches Kennzeichen.

Polizisten stehen neben dem Todeslastwagen. (AP Photo/Michael Sohn)

Polizisten stehen neben dem Todeslastwagen. (AP Photo/Michael Sohn)

Über die genauen Hintergründe ist bisher noch nichts bekannt gegeben worden obwohl ein Mann festgenommen wurde. Der Beifahrer des Todeslasters, ein Pole, wurde nur noch tot aufgefunden. Wie er starb ist noch unbekannt. Es wird vermutet, dass es sich um einen Terroranschlag handelte und spricht davon, dass der LKW vorsätzlich ohne Licht in die Menschenmenge gesteuert wurde.

Nach der Schreckensfahrt kam der Lastwagen auf der Budapester Straße zum stehen. Der Tatverdächtige flüchtete Richtung Zoo, konnte dann aber an der Siegessäule festgenommen werden. Bei ihm handelt es sich laut Sicherheitskreisen um einen 23-jährigen Pakistani, der am 31. Dezember 2015 als Flüchtling über die Balkanroute nach Deutschland eingereist war. Angeblich hatte er in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft am stillgelegten Flughafen Tempelhof gelebt und hatte mehrere Identitäten benutzt. Dies wurde festgestellt, nachdem die Polizei dort gegen vier Uhr früh einen Hangar stürmte. Die Polizei lehnt aber bisher eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Ein Feuerwehrmann kümmert sich um einen Schwerverletzten. (AP Photo/Michael Sohn)

Ein Feuerwehrmann kümmert sich um einen Schwerverletzten. (AP Photo/Michael Sohn)

Es heißt, dass der angebliche Täter wegen kleinerer krimineller Delikte polizeibekannt war aber bisher nicht wegen eines terrorischen Hintergrunds.

Der Lastwagen gehört der Spedition Ariel Zurawski und die Firma hatte seit 16 Uhr keierlei Kontakt mehr zu dem Fahrer, der wahrscheinlich, so wird von Zurawski angenommen, samt dem Laster bereits in Polen von einer Baustelle entführt wurde.

Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller sprach von einem Schock und auch Bundespräsident Gauck und andere deutsche Politiker zeigten sich äußerst betroffen. Innenminister Thomas de Maiziere sagte gegenüber ARD, das ser das Wort ‚Attacke‘ noch nicht verwenden wolle, obwohl vieles dafür spricht.

Viele Politiker und auch Nirmalbürger kritisierten lautstark Merkels Ausländerpolitik. Einige meinten, dass dieser Anschlag ihr ‚politischer Tod‘ sei.

Experten der Forensischen Abteilung der Polizei führen erste Untersuchungen durch. (AP Photo/Michael Sohn)

Experten der Forensischen Abteilung der Polizei führen erste Untersuchungen durch. (AP Photo/Michael Sohn)

Auch Feuerwehrleute beteiligen sich an den Untersuchungen am Tatort. (AP Photo/Michael Sohn)

Auch Feuerwehrleute beteiligen sich an den Untersuchungen am Tatort. (AP Photo/Michael Sohn)

Polizisten sichern nun andere Christkindlmärkte ab. (AP Photo/Markus Schreiber)

Polizisten sichern nun andere Christkindlmärkte ab. (AP Photo/Markus Schreiber)

Schreckensstarr sind auch die Helfer, hier Feuerwehrleute. (AP Photo/Markus Schreiber)

Schreckensstarr sind auch die Helfer, hier Feuerwehrleute. (AP Photo/Markus Schreiber)