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IS trainiert mindestens 400 Kämpfer für Blutbad in Europa

PARIS (AP) — Wie durch offizielle Informanten bekannt wurde, trainieren in der Islamischen Staatengruppe mindestens 400 Kämpfer, die ‚schlafende‘ Terroristenzellen in Europa mit einbeziehen sollen um für eine tödliche Anschlagwelle in Europa zu sorgen. Dies soll vor sich gehen wie in Paris und Brüssel und genau nach Zeitplan ein maximales Chaos anrichten sollen.

Das Netzwerk agiler und semiautonomer Zellen zeigen den Zugriff von Extrimisten Gruppen in Europa, auch wenn sie in Syrien und im Irak an Boden verlieren.

Die Offiziellen, inclusive europäischer und irakischer Geheimagenten und ein französischer Abgeordneter der das Jihadi Netzwerk genau verfolgt, beschreiben in ihren Berichten Camps in Syrien und Irak und auch eventuell im Sowjetblock, dass Kämpfer ausgebildet werden um den Westen zu attackieren.

Der bei einer Razzia getötete Anführer der Attentate in Paris im November vorigen Jahres, behauptete vor seinem Tod, dass er in Begleitung einer Gruppe von 90 Kämpfern nach Europa kam, die nun in ganz Europa verstreut leben.

Während die Suche nach dem flüchtigen Terroristen weitergeht, legen Menschen auf dem Schauplatz des grausigen Geschehens Blumen nieder.

Während die Suche nach dem flüchtigen Terroristen weitergeht, legen Menschen auf dem Schauplatz des grausigen Geschehens Blumen nieder.

Aber der größte Durchbruch gelang in der Untersuchung des Pariser Attentats am letzten Freitag, als der flüchtige Salah Abdeslam verhaftet wurde – und nur vier Tage später die Attacke in Brüssel durchgeführt wurde. 31 Menschen starben und ungefähr 270 wurden bei dem Attentat verletzt. Drei Terroristen starben bei den Selbstmordbombenattacken.

Genau wie in Paris suchen die Behörden in Belgien nach einem entkommenen, einem Mann in heller jacke, der bei dem Attentat am Flughafen mit dabei war und dessen Identität bisher noch nicht bekannt ist. Es wird befürchtet, dass er denselben Weg einschlägt wie Abdeslam.

Just as in Paris, Belgian authorities were searching for at least one fugitive in Tuesday’s attacks

Denn nurkur nach seiner Flucht aus Paris formierte Abdesalm eine neue Netzwerkgruppe in der Gegend in der er aufwuchs, in Molenbeek, das laut Beamten bereits seit langem als Brutstätte der Jihadis gilt, die neue Attacken planen.

Die französische Senatorin, Nathalie Goulet, die Vizechefin einer Kommission ist, die Jihadi Netzwerke verfolgt, sagte: „Er verschwand nicht nur, sondern er organisierte sofort einen neuen Anschlag mit seinen Komplizen überall. Mit Selbstmorgürteln wurden wie in Paris zwei Attacken durchgeführt. Und nach seinem Arrest, da es bekannt war, dass er bei den Verhören sprechen wird, war die lakonische Antwort seiner „Kollegen“ ‚na und? Wir zeigen euch, das sich nichts ändern wird“. Es wird angenommen, dass zwischen 400 und 600 Kämpfer trainiert werden um in Europa Attacken durchzuführen. Mindestens 5.000 Europäer sind nach Syrien abgewandert. „In Wirklichkeit ist es so, wenn wir genau wüßten, wie viele da sind, würde man dagegen einschreiten können“, sagte Goulet.

Mehr als vier Informanten mit Verbindungen zu diesen Kämpfern die Europa angreifen sollen, sagten unabhängig voneinender über diese Zahlen aus.

Zwei der Selbstmordbomber in Brüssel, die Brüder Ibrahim and Khalid El Bakraoui, waren den Behörden nur als ‚normale‘ Kriminelle bekannt bis ein Apartment, das sie mieteten, ihre Verbindung zu Abdeslam verriet. Ein Algerier, der in diesem Apartment getötet wurde, hatte bisher ein Vergehen als Dieb in Schweden begangen, hatte aber zwischenzeitlich als Islamischer Staaten Selbstmordbomber für die Gruppe in 2014 angheuert und kehrte nach Europa als Teil des November Anschlags 2014 zurück.

Bei ihrer Bekennung zum Attentat in Brüssel, beschrieb die IS eine Geheimzelle von Soldaten, die für das Attentat verantwortlich sind und die aus diesem Grunde dort lebten bis sie gerufen wurden. Diese Schattenzellen wurden von der EU Polizeiagentur bestätigt. Sie sagten in einem Report Ende Januar , dass Geheimagenten glauben, dass diese Gruppe spezielles Training für spezielle Attacken erhalte.

Männer und Frauen, die französisch sprechen und Verbindungen halten zu Nordafrika, Frankreich und Belgien, sind die wahrscheinlichen Führer dieser Einheitenund verantwortlich für die Angriffsstrategien in Europa, sagte ein leitender europäischer Sicherheitsbeamter, der seinen Namen aus Sicherheitsgründen nicht angeben durfte. Er weiß auch Bescheid über die Kämpfer, die nach Europa zur0ück kamen. Einige wurden eingesperrt nachdem sie IS verließen, andere wieder wurdenaus der Terrorgruppe hinausgeworfen und alle sind Muslime (auch Frauen) aus ganz Europa. „Die Kämpfer werden in diesen Einheiten auf Kampfstrategie, auf Bomben und andere explosive Materialien, Überwachungstechniken und Gegenüberwachung trainiert“, sagte er. „Der Unterschied besteht nun darin, dass im Jahre 2014 die Kämpfer ein zweiwöchiges Training erhielten. Das hat sich geändert seit Spezialeinheiten gebildet wurden und das Training wesentlich länger dauert. Das Ziel ist nun nichtmehr so viele Menschen zu töten wie möglich, sonder so viele Terrorakte wie möglich gleichzeitig durchzuführen. Das bedeutet, dass die Feinde mehr Geld ausgeben oder mehr Leute einsetzen müssen“, meinte er. Ähnliche Methoden wurden bereits bei al-Qaida durchgeführt aber der IS hat alles auf einen neuen Stand gebracht. Ein weiterer Unterschied ist, dass die Kämpfer von ihren eigenen Verantwortlichen trainiert werden, was bedeutet, dass sie nicht unbedingt Befehle aus Syrien oder dem Irak oder sonstwo empfangen müssen. Die meisten dieser Trainingszentren sind in Syrien, Libyen und anderen Ländern in Nordafrika. Im Falle sr letzten Anschläge in Brüssel, wird Abdeslam’s der frühe Auslöser für ein bereits seit längerem geplantes Vorgehen gewesen sein.

„Um eine solche Attacke durchzuführen benötigt es Sophistikation, Training und Planung, Material und einem Landschaftsbild“, sagte Shiraz Maher, ein Forschungsbeauftragter im Internationalen Center für Studien des Radikalismus am Kings College in London. Dort gibt es sie ausführlichste und längste Liste der Kämpfer und ihrer Netzwerke. „Auch wenn sie plötzlich diesen Angriff durchführten, hatten die Terroristen in Brüssel trotzdem mindestens vier Tage dafür gebraucht“, sagte Maher, der viele ausländische Kämpfer verhört hatte.

Die große Frage ist nun diese: wieviele Kämpfer wurden mittlerweile ausgebildet und sind bereit für neue Anschläge.

Ein irakischer Geheimagent, der öffentlich nichs sagen durfte, sagte zu AP, dass Leute aus der Zelle, die die Pariser Anschläge durchführten sich in Deutschland. Großbritannien, Italien, Dänemark und Schweden aufhalten. Erst kürzlich aber kam eine neue Gruppe aus der Türkei.

Am Mittwoch den 23. März 2016 wurde bekannt, dass Ibrahim El Bakraoui im vergangenen Juni in der Nähe der Syrien Grenze verhaftet und nach Holland gebracht wurde. Behörden in Ankara warnten die Holländer, dass es sich bei ihm um einen ausländischen Terroristen handle. Die holländischen Behörden aber ließen ihn wieder frei, da sie angeblich keine Beweismittel hatten, dass er in Extremismus involviert sei. Acuh Belgiens Justizminister, Koen Geens, sagte am selben Tag, dass die Behörden in Belgien keinerlei Grund hatten El Bakraoui zu verhaften, da er nicht als Terrorist bekannt wat, sondern nur als ‚normaler‘ Krimineller.

Der neueste name der in dieser Woche auftauchte ist der von Najim Laachraoui, der sich als der Bombenhersteller entpuppte, der die Selbstmordgürtel für Paris herstellte. Die Angreifer nutzen dabei Explosivstoffe, bekannt als Triacetone Triperoxide (TATP), die aus Haushaltschemikalien hergestellt werden. DNA Untersuchungen ergaben, dass Najim am Flughafen Brüssel bei dem Angriff starb.

Bisher wurden 15 Kilo TATP und andere Explosivstoffe in einem Apartment eines der Brüsseler Terroristen gefunden.