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Wahrscheinlicher Täter des Attentats in Berlin ist noch immer flüchtig

AP. De-ie Polizei Berlins hat den dringenden Verdacht, dass der Tunesier Anis Amri, 24, der als Flüchtling nach Deutschland kam, den Lastwagen mit Absicht in die Menschenmenge am Christkindlmarkt in Berlin steuerte. Dies gab eine Sprecherin der Bundesstaatsanwaltschaft in Karlsruhe bekannt. Nach dem Mann, einem Mitglied der Tunesien Jihadi der von deutschen Behörden bereits vor längerer Zeit als ‚islamistischer Gefährder‘ eingestuft wurde, wird fieberhaft gefahndet, bisher allerdings ohne Erfolg.

Die Polizei kam auf seine Spur, da der Attentäter ein Portemonnaie mit seinem Ausweis im LKW vergaß und man auf den Autotüren und im Fahrerhaus des LKW seine Fingerabdrücke fand.

Der flüchtige Attentäter auf dem Fahndungsfoto.

Der flüchtige Attentäter auf dem Fahndungsfoto.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière sagte, dass der Mann mit ‚hoher Wahrscheinlichkeit der Täter sei, da es viele zusätzliche Hinweise gibt. Allerdings gab er bisher keine Einzelheiten bekannt.

Merkel sagte, dass sie stolz auf die Reaktion der Bürger auf diesen Anschlag sei. „die Menschen haben besonnen reagiert“, meinte sie. Sie besteht weiterhin an einem ‚freien Miteinander und den Beibehalt eines gutes und offenen Leben in der Gesellschaft‘. Sie sagte auch, dass man über eventuelle Konsequenzen aus diesen schrecklichen Vorkommnissen erst später reden solle.

Der verdächtige Tunesier hätte bereits im Sommer diesen Jahres abgeschoben werden sollen. Dies scheiterte allerding, da die Behörden seines Heimatlandes ihn nicht als tunesischen Staatsbürger anerkannten. Daraufhin stand er bereits zeitweise unter Beobachtung. Er konnte sich aber trotzdem frei bewegen und seine Anschlagspläne umsetzen.

Wie eine bekannte Zeitung in Deutschland schrieb, bot sich Amri bereits vor Monaten als Selbstmordattentäter an und fragte, wie er sich Waffen besorgen könne. Dies wurde bei der Überwachung von so genannten ‚Hasspredigern‘ fstgestellt. Allerdings sollen seine Äußerungen so verschlüsselt gewesen sein, dass man keine Festnahme durchführen konnte.

Es wurde auch berichtet, dass Amri seit dem Sommer 2016 Anschläge in Deutschland plante un dies in den Kreisen um den Hassprediger Abu Walaa aus Hildesheim immer wieder gesagt haben. Diese Gruppe soll auch ergebnislos versucht haben, Amri als Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat nach Syrien einzuschleusen.

Amri wurde übrigens von Überwachungskameras gefilmt als er dieselbe Moschee in Moabit vor und auch nur Stunden nach dem Attentat besuchte. Es scheint als habe er Verwundungen im Gesicht davon getragen und soll sich angeblich noch in Berlin aufhalten.

Asylbewerber ohne ‚echte‘ Identität sollen nun ausgewiesen werden

Der Innenminister von Baden-Württemberg, Thomas Strobl (CDU), hat nach dem Berliner Anschlag die forderung gestellt, dass man alle Asylbewerber die keine echte Identität nachweisen können oder diese verschleiern oder sich hinter mehreren versteckt, sofort und rigoros ausgewiesen werden sollen, indem man die Rücknahme des Asylantrags vornimmt. Dasselbe sollte auch für so genannte ‚Gefährder‘ gelten.