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Ministerpräsident schlägt Asien-Europa Kooperation vor

Mailand. Thailands Ministerpräsident General Prayut Chan-o-cha rief zu einer größeren Kooperation zwischen asiatischen und europäischen Staaten auf und sprach die Hoffnung aus, dass Europa beim Mobilisieren von Mitteln für Investments in grundlegenden Infrastrukturprojekten in der asiatischen Region helfen solle.

Diese Vorschläge des Generals wurden bei seiner Rede am 16. Oktober 2014 beim 10. Asien-Europa Treffens (ASEM) in Mailand gemacht. Das Treffen begann am 15. Oktober und Führer aus insgesamt 51 Ländern nahmen an diesem viertägigen Treffen teil.

Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha bei seinem Eintreffen zum ASEM Treffen in Mailand.

Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha bei seinem Eintreffen zum ASEM Treffen in Mailand.

General Prayut sagte, dass Thailand in der Vergangenheit immer dabei geholfen hat Partnerschaften zwischen den beiden Regionen zu bilden. Wegen der globalen Komplexität ist es notwendig die dafür entworfenen Strategien zur finanziellen und ökonomischen Kooperation zwischen den beiden Regionen zu überprüfen. „Es gibt die Notwendigkeit für politische Führerschaft in der sich ausweitenden Asien-Europa Verbundenheit, genauso wie die Nutzung von Wissen und Expertise, Resourcen and Investment“, sagte General Prayut und fügte hinzu, dass er drei Hauptstrategien dazu vorschlagen möchte. Er sagte weiter, dass Thailand plant, grundlegende Infrastrukturen zu entwickeln, in die man Nachbarstaaten einbinden könnte. „Diese Projekte sind dazu gedacht, gute Waren-Transportmöglichkeiten zu schaffen, Service und Arbeit um neue Märkte zu erschließen, um den Start der ASEAN Ökonomie-Gemeinschaft im Jahre 2015 zu beliefern und auch für künftige Kooperationen zwischen Asien und Europa“, sagte General Prayut. Er forderte die Zuhörer auch auf, mögliche Knappheit an Lebensmitteln und Energie in Zukunft, bedingt durch den Klimawechsel und größere Nachfrage in Betracht zu ziehen.

Am selben Tag hatte General Prayut auch ein Gespräch mit seinem kambodschanischen Kollegen Hun Sen und beide kamen überein, dass die Grenzprobleme zwischen den beiden Ländern den Handel und die Investments zwischen den beiden Staaten nicht beeinträchtigen dürfen. General Prayut schlug vor, dass beide Länder kooperieren sollten bezüglich maritimer Energieressourcen und dazu eine spezielle ökonomische Zone an der Thai-Kambodscha Grenzstadt Poi Pet geschaffen werden soll, um dort eine Einrichtung zu schaffen, damit Kambodschaner in Thailand arbeiten dürfen. Hun Sen, der mit den Vorschlägen General Prayuts einverstanden ist, schlug vor, dies bei dessen Besuch Ende Oktober in Kambodscha weiter zu diskutieren.

Am nächsten Tag traf General Prayut mit Singapurs Ministerpräsident Lee Hsien Loong zusammen und bat ihn, dass sein Land mehr in Thailand investiert, speziell auf dem Gebiet der Landwirtschaft und auch eine bessere Kooperation bei der Entwicklung von Transportbetrieb in Betracht zu ziehen.