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Ausländische Masseusen sollen vertrieben werden

Masseusen der Dongtan Beach fordern von den Behörden hartes Durchgreifen gegen ausländische Konkurrenz, da sie bereits unter zunehmendem Wettbewerb und rückläufigen Touristenzahlen leiden. Sie sagen, ausländische Konkurrentinnen schmälern zusätzlich ihr Einkommen.

Auf einer Versammlung des Klubs thailändischer Masseusen erklärte Klubpräsidentin Manee gegenüber Bürgermeister Ittipol Kunplome und Beamten des Gesundheitsamts, die Stadt müsse mehr für ihren Schutz tun, da sie jährlich für ihre Arbeitsgenehmigungen bezahlen, an Drogentests teilnehmen sowie sich an Programme wie das „Pattaya White“-Projekt halten.

Viele Masseusen nehmen am Treffen teil.

Viele Masseusen nehmen am Treffen teil.

Teil des Programms ist eine Verringerung des Drogenmissbrauchs und das Schaffen von Harmonie in der Stadt. Die über 200 anwesenden Masseusen nahmen an einem Drogentest teil und verpflichteten sich, thailändische Traditionen aufrechtzuerhalten.

Registrierte Strandmasseusen müssen im Bezirk Banglamung mit Wohnsitz angemeldet sein, die Zulassung einer Massageschule besitzen, an den Aktivitäten der Stadt teilnehmen und Mitglied des Strand-Massageklubs sein, der Arbeitskleidung und Registrierungsnummer einfordert.

Manee beschwerte sich, dass an der Dongtan Beach arbeitende Ausländerinnen die Mitgliedsbeiträge zwischen 500 und 2.000 Baht nicht bezahlen, keine formelle Ausbildung haben und oft in Drogengeschäfte und Prostitution verwickelt sind.

Klubmitglied Sopha Ajvichai sagte, einige von diesen Ausländerinnen, die behaupten, Masseusen zu sein, sind in Wirklichkeit ausländische Touristinnen oder Händlerinnen, die versuchen, teure Artikel zu verkaufen oder sich im illegalen Geldwechsel betätigen. Die Skandale beschädigen das Ansehen der ehrlichen, hart arbeitenden Masseusen.

Weiter sagte sie, die Stadt habe wenig getan, um den Zustrom ausländischer Betrügerinnen und Konkurrentinnen zu bekämpfen. Sie forderte den Bürgermeister auf, mehr zu tun.

Theerasuk Jatupong, Leiter der Abteilung zur Aufrechterhaltung des Friedens, versprach ernsthafte Inspektionen durchzuführen und jeden Ausländer zu verhaften, der illegal im Königreich arbeitet.

Maream Bilsalem, 50, hofft, dass die Stadt dem folgt. Sie sagte, Dongtan Beach konnte sich lange Zeit einem beständigen Andrang Sonnenhungriger erfreuen, dank der relativen Abgeschiedenheit. Masseusen konnten täglich zwischen 800 und 1.000 Baht verdienen, aber durch die zunehmende Konkurrenz sind die Preise auf 200 bis 300 Baht pro Massage gefallen. Auch kommen immer weniger Touristen zum Strand, was sich erheblich auswirkt.