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Die Sterne im neuen Jahr

Das astronomische Jahr ist um sieben Stunden und eine Minute älter als das Kalenderjahr. Wer also up-to-date sein will, sollte genau um diese Zeitspanne früher Prosit Neujahr sagen.

Im neuen Jahr wird es gleich zweimal eine Gestirnen Ereignis geben. Am 20. März gibt es eine totale Sonnenfinsternis und in der Nacht vom 27. auf den 28. September steht der Vollmond vollständig im

Die Erde schimmert kupferrot bei einer totalen Mondfinsternis

Die Erde schimmert kupferrot bei einer totalen Mondfinsternis

Bereits am 4. Januar erreicht die Erde ihren sonnennächsten Bahnpunkt und rast in den Morgenstunden mit einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Sekunde – 108.000 Kilometer pro Stunde. Im Perihel misst die Sonnendistanz diesmal 147.096.000 Kilometer. Eine Strecke, die das Sonnenlicht in acht Minuten und zehn Sekunden zurücklegt.

Am Abend des 6. Juli wird die Erde am weitesten entfernt von der Sonne sein und die Distanz zu dieser beträgt 152.093.000 Kilometer. Das Sonnenlicht benötigt dann 17 Sekunden länger um zur Erde zu gelangen.

Die Meteore der Quadrantiden werden zwischen dem 1. und 10. Januar zu sehen sein. Das Maximum des Quadrantidenstroms ist in der Nacht vom 3. auf 4. Januar zu erwarten.

Die Lyriden sind schnelle Sternschnuppen und werden zwischen dem 16. und 25. April aktiv. Die Hauptaktivität ist am 6. Mai zu erwarten, da könnte man bis zu 60 Meteoriten in der Stunde sehen.

Im August gibt es den meisten Meteoritenregen. Sie kommen von den Perseïden und der Höhepunkt ist am Morgen des 13. August zu erwarten. Da am 14. August 2015 Neumond ist, kann man diese Sternschnuppen, an die 100 pro Stunde, gut beobachten.

Das Herbstäquinoktium kommt am 23. September in Kraft. Ab diesem Tag werden die Tage wieder kürzer und die Nächte wieder länger. Die Sonne erreicht ihren Jahrestiefststand am 22. Dezember und der astronomische Winter beginnt. Danach beginnt wieder bei der Wintersonnenwende der Aufstieg der Sonne zum Frühlingspunkt.

Der Strom der Leoniden wird Mitte November bemerkbar. Das ausgeprägte Maximum tritt in der Nacht vom 17. auf 18. November auf. Allerdings kann man in diesem Jahr nur mit etwa 20 Meteoren pro Stunde rechnen.