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Notfallpläne zum Schutz vor Ebola am Flughafen U-Tapao

Am 25. November 2014 veranstaltete der Direktor des U-Tapao Flughafens, Konteradmiral Wassinsan Chantawarin, gemeinsam mit Vertretern des Gesundheitsministeriums und der Einreisebehörde ein Notfall-Seminar zum Schutz vor dem tödlichen Ebola Virus. Notfallpläne sollen das Einschleppen des Virus in das Land verhindern und lehren die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, falls dies trotzdem passiert. Dazu hielt Dr. Pawan Vichan, der für Infektionskrankheiten zuständigen Abteilung der Gesundheitsbehörde, einen gesonderten Vortrag.

Das Seminar zeigte ein Szenario eines Fluges mit 150 Passagieren und 5 Besatzungsmitgliedern, der vom ROBOT Flughafen in SAGA, einem Land, dass von der Weltgesundheitsorganisation zum Ebola Gebiert erklärt wurde, gestartet war. In der Maschine befanden sich beim Erreichen des Flughafen Suvarnabhumi drei infizierte Passagieren, bei denen Körpertemperaturen von 38,0 bis 39,5 gemessen wurden und die Halsschmerzen hatten und sich erbrachen. Die Crew informierte die Piloten, diese setzten sich mit dem Tower in Verbindung und die Maschine wurde zum Flughafen U-Tapao umgeleitet. Auch mit der Einreisebehörde wurde Verbindung aufgenommen, um medizinisches Personal und Ausrüstung für die Ankunft vorzubereiten und die Ausbreitung des Virus zu verhindern, bevor die infizierten Passagiere ins Krankenhaus verbracht wurden.

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Konteradmiral Wassinsan Chantawarin sagte, dass Ebola eines der tödlichsten Viren sei, gegen das es derzeit noch keinen Impfstoff gibt. Der Gesundheitsminister ergänzte, dass drei Länder und eine Stadt ganz besonders vom Risiko des tödlichen Ebola-Virus betroffen sind: Guinea-Bissau, Sierra Leone, Liberia und die Stadt Lagos.

Die Notfallpläne sollen deshalb eine eventuelle Verbreitung verhindern. Der Konteradmiral sagte, dass die Menschen sich der ernsten Lage bewusst sein müssen und daher in der Lage sein sollten, im Notfall richtig zu handeln.