Rothemden starten Kundgebungen gegen Suthep

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Die Vereinigte Front für Demokratie gegen Diktatur (UDD) hat am vergangenen Wochenende eine Großkundgebung in Nakhon Ratchasima durchgeführt, die gegen die bürokratische Elite und den Generalsekretär der Demokratischen Volks Reform Committee (PDRC) und seine Hintermänner gerichtet war.

Die Veranstaltung wurde von namhaften Rothemden angeführt, darunter Tida Thavornset, Jatuporn Prompan, Yossawaris Chuklom – auch als Jeng Dokjik bekannt – und Weng Tochirakarn und fand im Chalerm Phra Kiat Sports Stadium statt.

An dieser Veranstaltung unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen nahmen 3.000 regionale Führer der Rothemden aus dem ganzen Land teil.

Tida sagte, dass man es nicht hinnehmen kann, dass das Land beschädigt wurde und daher muss man sich Gedanken machen, wie man mit der Situation umgeht. Die UDD muss unter seinen Anhängern für Maßnahmen sorgen, um mit der Situation fertig zu werden.

Die Rothemden werden ihre Demonstrationen in allen Regionen fortführen. Sie erklärte, dass die Proteste nach der Kundgebung auf zwei Ebenen stattfindet, regional wie auch als Gesamtprotest und das gleiche Ziel verfolgen – die „Sicherung“ des demokratischen Systems in Thailand.

Befürchtungen wegen Guerrillakrieg werden laut

Die amtierende Ministerpräsidentin will oder darf nicht zurücktreten, die Gewaltakte gegen die Anti-Regierungsdemonstranten nehmen zu und tödliche Formen an und die Rothemden wollen jetzt auch wieder offen mitmischen. Nun treten in eingeweihten Kreisen die Befürchtungen auf, dass dies alles zu einem Guerillakrieg eskalieren könnte. Die so genannten „Männer in Schwarz“, die Schießübungen auf die Zivilisten abhalten und die nach Meinung der Militärs von den Rothemden geschickt werden, könnten sich ernsthafte Kämpfe mit den Popkorn-Kämpfern der PDRC liefern.

Im Moment heißt es, dass das Militär das Kriegsrecht noch nicht verhängen will. Angeblich hat Armeechef Prayuth Chan-ocha die amtierende Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra aufgefordert, die Rothemden zu bitten, keine Demonstranten nach Bangkok zu schicken. Man soll sich lieber zu Gesprächen mit der PDRC beeitfinden, um die politische Krise zu beenden.

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