Suthep bleibt zurückhaltend

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4 Dezember 2013 – Protestführer Suthep Thaugsuban gab bekannt, dass ein Teilsieg für die Anti-Regierungs-Demonstranten erreicht wurde, bekräftigte aber, dass ihre Kundgebungen nicht abgesagt seien bis das Thaksin-Regime vollständig eliminiert ist. Der selbsternannte Führer des Komitees der Demokratischen Volks Reform sagte dies in seiner Rede auf der Bühne des Regierungskomplexes, in der er die Besetzung des Hauptquartiers der Polizei und des Regierungssitzes verkündet hat.

Der Kommandant der Metropolitan Police, Kamronwit Thoopkrachang, hatte die Tore des Polizeihauptquartiers bereitwillig geöffnete und die Demonstranten ohne Widerstand eingelassen. Er bestand aber darauf, dass die Polizei die Besetzung des Regierungssitzes nicht zulassen werde.

Suthep beschuldigte Polizeigeneral Kamronwit, dass er die Demonstranten in den Regierungssitz lassen wollte und sie dort dann auf Armeeangehörige stoßen.

„Er hat uns betrogen, damit wir innerhalb des Regierungssitzes mit den Soldaten zusammen stoßen. Zum Glück haben wir diesen Trick rechtzeitig erkannt und uns ohne Konfrontation mit den Armeeangehörigen zurückgezogen“ sagte Suthep.

Er gab zu, dass der Sieg der Demonstranten noch unvollständig ist, da das Thaksin-Regime immer noch existiert. Man müssen mit dem Ziel zur Ausrottung der Tyrann Regime weiter machen.

Er sagte, dass einer großen Anzahl von Pro-Regierungs-Politikern, denen es verboten war, politisch aktiv zu sein, seit dem 1. Dezember erlaubt ist, sich in die Politik zu betätigen. “Wenn die Regierung zurücktritt und das Parlament auflöst, wird diese Gruppe von Politikern sich an allgemeinen Wahlen beteiligen. Das wird den Weg für Thaksins jüngere Schwester (Yaowapa Wongsawat) oder seinen Schwager (ehemaliger Ministerpräsident Somchai Wongsawat) frei machen, nächster Ministerpräsident zu werden. In diesem Fall würden wir weiterhin eine Tyrannen Regierung haben“ sagte Suthep.

Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra weigerte sich, die Besetzung des Regierungssitzes zu kommentieren und wies auf die Zuständigkeit des Zentrums zur Gewährleistung von Friedens und Ordnung (CAPO) hin, diese würden Informationen an die Medien geben.

 

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