Thailand und Kambodscha treffen sich zu Grenzgesprächen

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Phnom Penh – Kambodschanische und thailändische Regierungsvertreter trafen sich am 11. Juni 2013 in Phnom Penh und sprachen über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung der gemeinsamen Grenzgebiete.

Laut Koy Kuong, Sprecher des kambodschanischen Außenministeriums, war dies das erste Treffen der gemeinsamen Kommission zur Entwicklung der Grenzgebiete beider Länder, das vom kambodschanischen Vizepremierminister und Außenminister Hor Namhong und seinem thailändischen Amtskollegen Surapong Tovichakchaikul zusammen geleitet wurde.

Bei der Eröffnungszeremonie betonte Hor Namhong die Bedeutung des Treffens bei der Pflege der Zusammenarbeit für die Entwicklung an der Grenze. Er sagte, beide Seiten werden über die Entwicklung der Infrastruktur, der Einführung von Sonderwirtschaftszonen, Handelsaustausch und Tourismus diskutieren.

Er drückte seine Überzeugung aus, dass die Verbindungen zwischen Kambodscha und Thailand mit diesem Treffen weiter verbessert werden und ihre Grenzen zukünftig sich in Grenzen der Freundschaft, der Zusammenarbeit und Entwicklung wandeln werden.

Surapong Tovichakchaikul erklärte, das Treffen kam durch eine Initiative der thailändischen Premierministerin Yingluck Shinawatra und ihrem kambodschanischen Amtskollegen Hun Sen zustande, um die bilateralen Beziehungen zu stärken.

Kambodscha und Thailand bemühen sich, ihre Beziehungen zu verbessern, die sehr angespannt sind wegen des Streits über die Gebietshoheit eines 4,6 Quadratkilometer großen Gebiets in der Nähe des Tempels Preah Vihear. Im Juli 2008 wurde der Tempel von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Streit führte auch zu militärischen Zusammenstößen, die Dutzende von Todesopfern forderten.

Im April 2011 wandte sich Kambodscha an den Internationalen Gerichtshof, er möge seine Entscheidung aus dem Jahr 1962 erläutern, wonach der Tempel zwar zu Kambodscha gehöre, aber offen ließ, wem das umliegende Land gehört.

Es wird erwartet, dass der Gerichtshof seine endgültige Entscheidung über das umstrittene Land um den Tempel im Laufe dieses Jahres bekannt geben wird.

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