Viele Rätsel im Fall Akeyuth Anchanbutr

0
343

Akeyuth Anchanbutr, der Gründer der kritischen Website „Thai Insider“ und erfolgreicher Geschäftsmann, wurde angeblich von seinem Fahrer Santipap „Ball“ Pengduang aus Habgier ermordet. Santipap hat bereits gestanden. Die fünf Millionen Baht aber, die Santipap, übrigens der Sohn eines Stabsfeldwebel, angeblich seiner Mutter zur Aufbewahrung gegeben hat, sind verschwunden. Die Polizei gab an, dass er und drei weitere junge Männer in den Fall verwickelt seien.

Bevor der Ermordete aufgefunden wurde, sagte Vize-Ministerpräsident Chalerm, dass er glaube, Akeyuth sei ermordet und ausgeraubt worden. Nach dem Auffinden der Leiche betonte er mehrmals, dass es für den Mord keinerlei politische Motive gäbe.

Trotzdem wehrt sich ein Teil seiner Familie gegen diese Ansicht und vermutet politische Motive hinter der Entführung und dem Mord. Akeyuth war im Samut Sakhon Distrikt im Süden des Landes erwürgt und nackt im Gebüsch liegend aufgefunden worden.

Auf seiner Website drückte sich Akeyuth oft krass aus und beleidigte sogar die Ministerpräsidentin. Es war bekannt dafür, dass er ein heftiger Gegner Thaksin Shinawatras war.

Rechtsanwalt legt Beschwerde ein

Suwat Apaipak, der Rechtsanwalt der Familie Anchanbutr schrieb eine Beschwerde an den Polizeikommandanten Kamronwit Thoopkrachang und verlangte eine gründliche Untersuchung des Falles. Er sagte, es gäbe 13 ungelöste Fragen zu dem Mord. Warum warfen die Verdächtigen die Wertsachen Akeyuths weg, wenn es ein Raubmord war? Er hinterfragte auch den Verbleib des Handys von Santiparp Pengduang und die verschwundene Aktentasche des Toten. Er verlangte auch, dass der Fahrer eines Schwertransporters verhört werden soll, zu dem Akeyuth um Hilfe rannte. Außerdem fehle eine Festplatte einer Überwachungskamera aus dem Haus des Toten, die eventuell Aufschlüsse geben könnte, warum Akeyuth ermordet wurde. Suwat sagte, die Familie des Toten verlange eine Weiterführung der Untersuchungen, um die Wahrheit herauszufinden. Die Einäscherung des Toten würde ebenfalls verschoben werden, falls dies nötig sei.

Polizeigeneralleutnant Kamronwit sagte, die Polizei warte auf mehr Informationen und auf die Befunde des forensischen Instituts. Er meinte aber, dass die Untersuchungen langwierig sein würden, da mehrere Provinzen involviert sind.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein