Weltbank: Thailands vorgeschlagener ‚nationalen Vermögens Fonds’ voreilig

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15. Oktober 2013 – Die Schaffung eines ‚nationalen Vermögens Fonds’ für Thailand wäre angesichts der Unbeständigkeit des Weltmarktes voreilig, so eine Ökonomin der Weltbank.

Kirida Bhaopichitr, ein führende Ökonomin der Weltbank, sagte, es sei nicht der richtige Zeitpunkt für die Bildung eines ‚nationale Vermögens Fonds’ in den nächsten Jahren, aber man könne darüber nachdenken, wenn die Weltwirtschaftslage und der Geldmarkt sich stabilisiert haben.

Ein Vermögensfond für Thailand ist keine neue Idee und ist schon mehrmals angewandt worden, um internationale Reserven für ausländische Investitionen zu erhalten.

In der gegenwärtigen Situation der schnellen Kapitalströme und der unbeständigen Währungspolitik ist es notwendig, dass Thailand die internationalen Reserven behält, um den Baht abzufedern, sagte sie und wies darauf hin, dass ausländische Investoren mehr Vertrauen in ein Land mit hohen internationalen Reserven haben.

Thailand muss in den verbleibenden Monaten dieses Jahres ein Auge auf die Auswirkungen der US-Wirtschaft auf das Königreich haben aber auch sehen, ob sich die US Handlungsweise auf die Weltwirtschaft auswirkt, sagte sie.

Sie ist jedoch der Ansicht, dass die USA in der Lage sein wird, seine Schuldenobergrenze noch vor Donnerstag zu erhöhen.

Bezüglich der Einschätzung der Weltbank, dass die thailändische Regierung jährlich 150 – 200 Milliarden Baht aus dem Reis Verpfändung Schema verlieren würde, sagte Frau Kirida, dass die Regierung gezwungen war, Reis aus den Lagerbeständen freizugeben ansonsten wäre der Verlust unvermeidlich gewesen.

Diese Regelung hat die Möglichkeiten zur Entwicklung anderer Bereiche reduziert und langfristige Nachteile für die Entwicklung der Landwirtschaft insbesondere hinsichtlich Reis erzeugt, sagte sie.

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