Ikebana zeigt die Macht der Blumen

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Beim japanischen Blumenarrangement „Ikebana“ werden Blumen in einfacher, aber eindrucksvoller Weise in Gefäßen angeordnet.

Ikebana ist die typische japanische „Blumen-Kunst“, die Natur und Mensch zusammenbringen soll.

Eine Meisterin in diesem Fach ist Akane Teshigahara von der Sogetsu-Schule in Japan. Sie stellte ihre Arbeit einem thailändischen Publikum vor. Gleichzeitig wurde damit der 81. Geburtstag Ihrer Majestät Königin Sirikit begangen sowie die seit über 125 Jahren bestehenden Beziehungen zwischen Thailand und Japan gewürdigt.

Akane Teshigahara.
Akane Teshigahara.

„Ikebana Installation“, ein Kunstwerk mit einer Bambus-Konzeption von über acht Metern Höhe, war das Glanzlicht einer Veranstaltung, die kürzlich vor dem Einkaufszentrum Emporium in Bangkok stattfand. Es zeigte Pflanzen- und Baumblüten, die die starke Macht des Lebens widerspiegeln und deutlich machen, dass die Natur nicht nur schön ist, sondern auch die Schönheit des menschlichen Geistes anregt.

„Glücksgefühl entsteht, wenn man Blumen arrangiert und das Lächeln der Zuschauer sieht. Man ist beeindruckt, dass man andere Menschen zufrieden macht und sie dazu bringt, diese Kunst zu würdigen. Wenn beide Seiten lächeln, ist das der Beginn des Friedens“, sagte Ikebana-Meisterin Akane.

Der spirituelle Aspekt von Ikebana ist kennzeichnend für die Ausübenden; dabei muss absolute Ruhe herrschen, um Dinge in der Natur schätzen zu lernen, die in der täglichen Hast oft übersehen werden. Er oder sie werden toleranter bei Gegensätzen, sowohl in der Natur als auch im Allgemeinen.

Schulen für Ikebana gibt es in ganz Japan und sie erhalten diese traditionelle Kunstform am Leben.

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