Monsun-Fluten kosten vermutlich mehr als 1.000 Menschen in Indien das Leben

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Uttarakhand, ein Staat im Norden Indiens, wurde tagelang in den letzten beiden Woche von schweren Monsun-Regen heimgesucht. Mittlerweile wurde bekannt gegeben, dass mindestens 500 Menschen starben, 300 waren im Schlamm begraben. Jedoch werden immer noch weit über 500 andere vermisst.

Durch den schweren Regen entstanden Muren und Sturzbäche von den Bergen, die Straßen abschnitten und Häuser und Autos unter sich begruben. Die Menschen, die entkommen konnten, sagten, dass mehrstöckige Häuser wie Kartenhäuser in sich zusammenstürzten. Flüsse, speziell der Ganges, führen Hochwasser und richten weitere Überschwemmungen im Himalaya-Staat an. Tausende Häuser fielen den Fluten zum Opfer.

Mehr als 10.000 Pilger waren von der Umwelt auf einer Bergstraße abgeschnitten und mussten mit Essen und Trinkwasser versorgt werden, bevor Rettungsmaßnahmen, durch weitere schwere Regenfälle behindert, in die Wege geleitet wurden. Die Menschen wurden mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht. Jedoch einer der Hubschrauber stürzte am 25. Juni 2013 durch schlechte Sicht ab und 20 Menschen starben dabei.

Weitere 22.000 Menschen sind immer noch von der Umwelt abgeschnitten und an die 10.000 Militärangehörige und Helfer arbeiten unermüdlich, diesen Menschen zu helfen, wie Innenminister Sushilkumar Shinde bekannt gab. Die Menschen werden über schnell hergestellte Hängebrücken an Stellen, an denen die Brücken einbrachen, oder mit Seilen an Helikoptern in Sicherheit gebracht. Hubschrauber werfen Lebensmittel in Gegenden ab, die man anders nicht erreichen kann.

Insgesamt wurden bisher an die 80.000 Menschen gerettet. Mittlerweile wird auch daran gearbeitet, den Menschen, die ihr Hab und Gut und ihre Häuser verloren haben, Schadenersatz zu zahlen.

Uttarakhand ist beliebt bei Touristen, aber auch Pilgern, da dort wichtige Hindu- und Sikh-Tempel zu besuchen sind. Die Touristen verlassen meist vor der Regenzeit wieder das Land. Dieses Jahr allerdings setzte der Monsun verfrüht ein und ist der Schwerste seit 80 Jahren.

Mittlerweile wurden die bisher gefundenen Opfer eingeäschert.

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