Stadtväter suchen Lösung für parkende Busse

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Das Problem der überall an Straßenrändern parkenden riesigen Busse ist nicht leicht zu lösen. Pattayas Stadtväter kamen deshalb am 25. Juni 2015, unter Leitung von Vizebürgermeister Ronakit Eakasingh, zu einer weiteren Besprechung zusammen.

Viele Bürger und auch Geschäftsleute hatten bezüglich der Busse Beschwerden eingebracht. Besonders geschimpft wird über die vielen zum Teil schlecht besetzten Busse die Passagiere von über 17 verschiedenen Stellen am Strand zu den Booten am Bali Hai Pier bringen. Und während sich die meist chinesischen und indischen Touristen auf den Inseln vergnügen, verstellen die auf sie wartenden Busse viele Parkplätze, stehen im Parkverbot am Rand des Strandes oder verstellen einfach auch ganze Straßenspuren.

Vizebürgermeister Ronakit Eakasingh bespricht mit Vertretern zuständiger Behörden die Sachlage.
Vizebürgermeister Ronakit Eakasingh bespricht mit Vertretern zuständiger Behörden die Sachlage.

Stadtrat Sanit Boonmachai schlug vor, dass die Beachroad für die Benutzung von Bussen und schweren Lastwagen verboten wird. „Diese Busse verstellen oft die ganze Beachroad und kümmern sich einen feuchten Staub um die Probleme der Menschen auf den Straßen. Sie scheinen auch keine Angst vor Strafen zu haben, da sie sich sicher fühlen im Schutz von ‘einflussreichen’ Gruppen, die damit Geld verdienen“, sagte er.

Da der Tourismus in Pattaya ziemlich zurück gegangen ist, sollen von nun an die Touristen nur mehr am Bali Hai Pier abgeladen und wieder abgeholt werden. So bleibt zumindest der Pattaya Stadtstrand „sauber“. Ob die Busse dort alle Platz zum Parken haben, ist leider nicht geklärt.

Fußgängerwege sollen zu Parkplätzen werden

Vizebürgermeister Ronakit Eakasingh verreit, dass die Stadtväter an einem „Pattaya Modell-Plan arbeiten, der aber noch Reifezeit benötigt.

Mittlerweile aber sollen Fußgängerwege in Südpattaya und in der Adtajinda Road so weit ausgebaut werden, dass sie auch als Bus-Parkplätze dienen können.

Weiter wird dringend Geld gebraucht um vier zusätzliche Anlegeplätze für Sppedboote zu bauen.

Ausländische Reiseführer sollen verschwinden

Anscheinend gibt es zu viele ausländische Reiseführer, die wahrscheinlich viel effizienter arbeiten als die einheimischen, jedoch keine Arbeitserlaubnis haben. Sie sollen deshalb rigoros verfolgt und entfernt werden, da sie die Arbeit von einheimischen „stehlen“ und angeblich falsche Informationen über Attraktionen geben. Bisher wurde dieses Problem immer ein wenig unter den Tisch gekehrt, nun aber will man streng gegen Übeltäter vorgehen. Aber auch illegale ausländische Geldwechsler oder Betrüger von Touristen stehen auf der „Jagdliste“ der Polizei.

Mittlerweile wurden bereits etliche illegale Reiseführer, Reiseagenturen die nur Ausländer und keinen Thai beschäftigten und Betrüger aufgebracht.

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