Pattayas Müllkippe hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht

0
275

Pattaya sitzt auf über 1.200 Tonnen Müll, der nicht entsorgt werden kann und unangenehmen Geruch verbreitet. Daher hat die Stadtverwaltung in Sriracha und Laem Chabang angefragt, diesen Müll dort zeitweilig abzuladen.

Am 13. November 2013 machten sich der Vorsitzende des Umweltausschusses, Stadtrat Amnuaythonawit Sompongthum, Vizebürgermeister Wutisak Rermkitkarn, weitere Stadträte und zuständige Beamte in der Mülltrennungsanlage in der Soi Sukhumvit 3 (Gemeinde Krathinglai) ein Bild von der Situation. Anwohner hatten sich über die Geruchsbelästigung beschwert und die Stadtverwaltung zur Abhilfe aufgefordert.

Amnuaythonawit Sompongthum sagte: „Aufgrund der Bürgerbeschwerden hat Bürgermeister Ittipol Kunplome angeordnet, dass der Umweltausschuss mit den zuständigen Behörden Richtlinien zur schnellen Lösung des Problems und langfristige Lösungsvorschläge ausarbeitet.“

Weiter erklärte er: „Einer der Gründe für die Müllsituation ist die Schließung des 140 Rai großen Mülldeponie in Khao Mai Kaew. Derzeit kann Pattaya über 400 Tonnen Müll täglich entsorgen, aber die Müllmenge steigt weiter an. Daher wurde mit den zuständigen Behörden diskutiert, wie diese Problematik langfristig gemeistert werden kann.

Was die fraglichen 1.200 Tonnen betrifft, wurde in Nachbargemeinden nachgefragt, ob Flächen zur Mülldeponierung zur Verfügung gestellt werden könnten. Die Stadtverwaltungen von Laem Chabang und Sriracha haben sich dazu geäußert. Sriracha hat ein Angebot gemacht, aber Pattaya müssten sich dann auch um die Müllentsorgung Sriachas kümmern. Weitere Gespräche sind daher erforderlich.“

Nattapol Theeerawutworawet, Leiter der Müllabfuhr, erklärte: „Die Stadtverwaltung hat neuartige Desinfektionsmittel und deodorierende Mittel (EM) bestellt, die wirkungsvoller sind. Damit sollen die anfallenden Müllberge besprüht werden, außerdem soll dafür gesorgt werden, dass kein Schmutzwasser aus dem Müllabladeplatz austritt. Nach diesen kurzfristigen Maßnahmen sollen umfassendere Maßnahmen erfolgen, um die Probleme schnellst möglich zu lösen.“

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein